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Sie brauchen
- Obst (Äpfel, Bananen etc.)
- Schüssel
- Zitronensaft
- Backpapier
Wenn wir schwitzen, atmen, Tränen lachen, immer ist auch Wasser dabei. Damit neues Wasser in unseren Körper kommt, müssen wir Wasser zu uns nehmen. Am besten geht dies natürlich wenn wir trinken, aber auch Obst und Gemüse bestehen aus viel Wasser.
Alltagsbezug
Täglich verbraucht jeder von uns ungefähr 14 Eimer Wasser. Doch wie sieht so ein Tag aus und wie kommt solch eine große Menge Wasser zustande? Wir stehen auf, gehen auf die Toilette, duschen und putzen die Zähne, essen und trinken, waschen unsere Hände, gießen die Blume, malen mit Wasserfarben, waschen Wäsche…Wasser ist aber noch viel mehr. Wasser ist unser Leben und ein Teil von uns ist sogar aus Wasser.
Versuchsüberblick
Um dies zu erforschen gibt es ein leckeres Experiment. Dafür schält man morgens einen Apfel, schneidet daraus Apfelringe und legt diese im Winter z.B. auf die warme Heizung oder im Sommer in die Sonne. Wie sehen die Äpfel nach einigen Stunden aus? Schmecken sie? Probieren Sie es mit den Kindern einfach aus!
Der Versuch beginnt
Fragen sie die Kinder welche Obst- und Gemüsesorten wohl besonders viel Wasser inne haben. Schälen Sie, am besten am Morgen, zusammen mit den Kindern 4 bis 5 Äpfel, stechen das Gehäuse raus und schneiden gemeinsam daraus schmale Apfelringe. Bereiten Sie eine Schüssel mit Zitronenwasser vor und tauchen Sie dann die Apfelringe darin ein. Die Säure der Zitrone verhindert, dass die Apfelringe braun werden.
So geht es weiter
In den kalten Wintermonaten können Sie die Heizung gut als Wärmequelle für den Versuch nutzen. Legen Sie die Ringe mit etwas Backpapier darunter auf die Heizung. Wenn möglich sollten die Apfelringe sich nicht berühren, denn dann ist der Effekt von Zeit zu Zeit beobachtbar. Die Heizung sollte möglichst auf mittlerer Temeperatur sein. Die Apfelringe trocknen nun bis zum Nachmittag (6 bis 8 Stunden) und sehen nach dieser Zeit anders aus als am Morgen. Vergleichen Sie gemeinsam mit den Kindern nicht nur das Aussehen, sondern probieren die Apfelringe auch! Schmecken die Apfelringe nun anders? Sammeln Sie die Vermutungen der Kinder, was wohl passiert sein könnte?
Der Versuch lässt sich auch wunderbar mit Bananen ausprobieren.
Der Hintergrund
Der Apfel besteht ca. 85 Prozent aus Wasser und ist daher ideal als eine gesunde Zwischenmahlzeit geeignet. Das Experiment zeigt wie das Wasser in den Apfelringen verdunstet und in die Wärme der Heizung "verschwindet". Wenn das Wasser im Apfel fehlt verändert sich natürlich auch sein Aussehen und der Geschmack. Durch das vorangegangene Zitronenbad des Apfels wird das Braunwerden verhindert. Das im Zitronensaft enthaltene Vitamin C verhindert eine Reaktion der Apfeloberfläche mit dem Sauerstoff in der Luft.

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