Die Trainerinnen und Trainer der Stiftung leisten einen wichtigen Beitrag zur frühkindlichen Bildung. Sie zählen zu den zentralen Akteuren der größten Bildungsinitiative Deutschlands.
Für die bundesweit angebotenen Workshops benötigen die lokalen Netzwerke erfahrene Personen, die von der Stiftung fortlaufend als Trainerinnen und Trainer fortgebildet und regional als Workshopleiter eingesetzt werden.
(Wie) kann ich mich bewerben?
Die Suche geeigneter Trainerinnen und Trainer ist Aufgabe der lokalen Netzwerke. Es sollten Personen sein, die eine anerkannte pädagogische Ausbildung und nach Möglichkeit Erfahrungen im Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik haben – oder umgekehrt. Was die Stiftung im Detail von den Bewerbern erwartet sowie Infos zum Bewerbungsablauf finden Sie im Dokument "Bewerbungsinfos".
Wenn Sie sich zur Trainerin oder zum Trainer der Stiftung ausbilden lassen möchten, nehmen Sie bitte direkt Kontakt zum Netzwerk in Ihrer Nähe auf. Dort erfahren Sie, ob Bedarf besteht. Ist das der Fall, fragen Sie nach dem Bewerbungsbogen. Bei der Bewerberauswahl steht die Stiftung den lokalen Netzwerkpartnern beratend zur Seite.
Wie werden Trainerinnen und Trainer ausgebildet und eingesetzt?
Die stiftungsinterne Fortbildung beinhaltet u.a. folgende Angebote:
• das Kennenlernen der Stiftung, des pädagogischen Ansatzes und der Arbeitsunterlagen,
• ein begleitendes Handbuch mit umfassenden Informationen zur Gestaltung und Durchführung eigener Workshops,
• den regelmäßigen Austausch und die weitere Begleitung in Form von kontinuierlichen Workshops. Diese finden in Berlin, Duisburg, Nürnberg und Ulm statt. Termine und Infos stellt das lokale Netzwerk bereit.
Auf der Website bietet die Stiftung den Trainerinnen und Trainern außerdem einen passwortgeschützten Bereich, in dem aktuelle Unterlagen, Neuigkeiten und Tipps hinterlegt sind.
Welche Inhalte spielen in der Trainerfortbildung eine Rolle?
Die Inhalte der Fortbildung richten sich nach dem Workshop-Angebot der Stiftung an die Erzieherinnen und Erzieher. Dieses Workshop-Angebot ist langfristig angelegt. Insgesamt wurden acht Themen festgelegt, die innerhalb eines Zyklus von vier Jahren durchlaufen werden. Danach beginnt der Zyklus erneut. Im ersten Workshop wird immer zum Thema Wasser gearbeitet, im zweiten zum Thema Luft. Diese Reihenfolge gilt sowohl für Trainer als auch für Erzieher.
Die Reihenfolge der darauf folgenden Workshop-Themen ist davon abhängig, in welchem Jahr das Netzwerk gestartet ist. Die Kreisdarstellung im Dokument „Workshop-Infos" zeigt, welche Themen in welchen Jahren seitens der Stiftung angeboten werden. In dem Dokument finden Sie außerdem weitere Infos zum langfristig angelegten Workshop-Angebot.
Geht es in den Workshops nur um Naturwissenschaften?
Nein, im Gegenteil! Alle Workshops werden mit pädagogischen und psychologischen Inhalten sinnvoll ergänzt. Ganz wichtig ist, dass es eben immer auch um die Frage geht, wie Kinder darin unterstützt werden können, ihre Welt zu erforschen und mit Freude und Neugier Naturphänomene zu erkunden. Der Ansatz der Stiftung „Haus der kleinen Forscher" ist es, die Erzieherinnen und Erzieher bei der Umsetzung der Bildungsprogramme zu unterstützen, speziell für die Bildungsbereiche Naturwissenschaft und Technik. Dazu gehört auch die Pädagogik. Die Reflexion der eigenen pädagogischen Haltung ist deshalb grundsätzlich Thema in jedem Workshop.
Wie werden die Trainerinnen und Trainer eingesetzt?
Die Trainerinnen und Trainer haben die Aufgabe, die von der Stiftung entwickelten Workshops für Erzieherinnen und Erzieher als Workshopleiter vorzubereiten und durchzuführen. Wie sie eingesetzt werden, vereinbaren die Trainer individuell mit dem zuständigen lokalen Netzwerk. Es besteht grundsätzlich kein Vertragsverhältnis mit der Stiftung in Berlin.
Jedes Netzwerk bietet den regionalen Kitas im ersten Jahr zwei, ab dem zweiten Jahr vier Workshops an. Welche Workshops das sind, hängt vom o.g. Zyklus ab. Etwa 15 Erzieher nehmen gleichzeitig an einem Workshop teil.





