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Tierisches Gehör

Im Vergleich zu vielen Tierarten ist das menschliche Gehör schwach. Viele Töne in der Natur liegen in so hohen oder tiefen Frequenzbereichen, dass wir sie nicht wahrnehmen können. Hier ein paar Beispiele für besondere Lauscher:

Foto: Inge Lotte, pixelio.de
Foto: Inge Lotte, pixelio.de

Selektive Hörer
Frösche haben ein besonders raffiniertes Hörsystem: Ihr Gehirn reagiert nur auf die Laute anderer Frösche und ihrer Fressfeinde. Gegenüber für sie unwichtigen Geräuschen sind sie taub.

Unerhörte Fähigkeiten
Giraffen können sich mit ihrer Zunge selbst die Ohren sauber machen.

Unterwasser-Gesänge
Bei Walen sieht man anstelle von Ohren nur zwei kleine Löcher. Die Tiere haben nämlich keine Ohrmuscheln, ihre Ohren liegen im Kopf. Trotzdem können Wale ausgezeichnet hören. Buckelwale hören die Unterwasser-Liebesgesänge ihrer Rivalen über Entfernungen von bis zu 20 Kilometern. In nur wenigen hundert Meter tiefen Gewässern bricht sich ihr Echo am Meeresgrund und an der Oberfläche wie in einer großen Kathedrale.

Fehlgeleitete Mutmaßung
Die Taube trägt ihren Namen zu Unrecht. Wenn es ums Hören geht, ist sie uns Menschen weit voraus. Ihr Spezialgebiet sind niedrige Frequenzen. Sie kann selbst Töne im 0,1-Hertz-Bereich wahrnehmen. Der Mensch dagegen hört unter 20 Hertz gar nichts mehr.

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