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Mein Forschertipp:
Kleine Astronauten erforschen das Weltall

Steckbrief

Vera Carstens
Die Leiterin des Städtischen Kindergartens Stellichte in Niedersachsen betreut mit ihrem Team derzeit 21 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren. Seit dem Frühjahr 2013 macht die Einrichtung beim "Haus der kleinen Forscher" mit.

Fotos: Städtischer Kindergarten Stellichte
Fotos: Städtischer Kindergarten Stellichte

Worum ging es bei dem Projekt?
Beim Laternenfest beobachteten wir den Mond und die Sterne. Die Frage nach den verschiedenen Mondphasen und deren Entstehung tauchte auf, und wir wollten mehr über das Weltall und unser Sonnensystem wissen. Der Aufbau des Sonnensystems, Licht und Schatten, Größen und Gewichte, Raumfahrt, Erdanziehungskraft und Rückstoßprinzip waren unsere Schwerpunkte.

Was haben Sie benötigt und wie viel Zeit hat das Projekt in Anspruch genommen?
Wir haben uns viel Wissen über Bücher und andere Medien angeeignet. Dann brauchten wir vor allem Bastelmaterial, mit dem wir Planeten, Raumanzüge und Raketen gebaut haben. Insgesamt dauerte das Projekt rund fünf Monate und endete passend mit einem Besuch im Planetarium. Auch beim Fasching war unser Motto natürlich „Spannende Abenteuer im Weltall".

Fotos: Städtischer Kindergarten Stellichte
Der Gruppenraum wurde zum Universum mit Sonnensystem.

Was haben Sie herausgefunden?
Dass sich die Planeten in unserem Sonnensystem um die Sonne drehen, auch die Erde. Der Mond dreht sich um die Erde, dadurch strahlt das Sonnenlicht nicht immer auf den ganzen Mond. Der Mond selbst leuchtet nicht, aber er reflektiert das Sonnenlicht und scheint deshalb hell am Nachthimmel. Außerdem ist das Universum riesengroß und wir Menschen und die Erde sind im Vergleich dazu winzig. Im Weltraum kann man nicht atmen, deswegen tragen Astronauten einen Helm.

Was hat den Kindern besonders gefallen?
Raketen! Wir haben kleine Spaceshuttles und eine große Rakete aus Pappe für den Gruppenraum gebaut. Für eine Luftballonrakete haben wir einen aufgepusteten Luftballon an einen Strohhalm über einer gespannten Schnur geklebt und dann losgelassen. Mit dem Sprudelgas von Brausetabletten haben wir kleine Röhrchen hoch in die Luft geschossen. Außerdem konnten die Kinder durch bestimmte "Fitnessübungen" Astronauten-Pässe erwerben. Und wir haben die Mondphasen beobachtet und an unserer selbst gebauten Monduhr - eine Scheibe mit 28 Fotos vom Mond - eingestellt.

Was hat gut oder auch nicht so gut geklappt?
Wir konnten alle Kinder mit diesem Thema erreichen - wir machten Angebote, die für jüngere und ältere oder für die ganze Gruppe geplant waren, was manchmal nicht ganz einfach war und bei den Erziehern Fachwissen, eine gute Vorbereitung und Flexibilität voraussetzte. Besonders schwer war es, den Kindern Schwerelosigkeit zu verdeutlichen. Der Besuch im Planetarium war ein guter Abschluss des Projektes, weil alle Inhalte in einer Geschichte für die Kinder gut verständlich zusammengefasst wurden.

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