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Kind pustet Geburtstagskerzen auf dem Kuchen aus.

Superheld: Backpulver

Zwei Teigkugeln schwimmen in zwei mit Wasser gefüllten Schüsseln.

Superheld: Backpulver

Kind nimmt sich ein Stück vom Kuchen.

Superheld: Backpulver

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Sie brauchen

  • Backpulver
  • Mehl
  • Untertasse
  • 2 hohe Glasschüsseln oder Vasen
  • Wasserkaraffe o.ä.
  • Teelöffel
  • evtl. Lupe

Backe, backe Kuchen – im Kinderlied wird der Kuchen in den Ofen geschoben, doch Backpulver fehlt in der Rezeptliste. Dabei ist es so wichtig, lässt es doch erst den Kuchen wachsen und locker werden.

Alltagsbezug

Ob zu Hause am Kaffeetisch oder im Morgenkreis in Kita oder Grundschule, zu beinahe jedem Fest gibt es einen leckeren Kuchen. In der Küche helfen die Mädchen und Jungen beim Mischen der Zutaten und schlecken im Anschluss die Teigschüssel aus. Aber was braucht man eigentlich alles zum Backen? Warum wächst der Teig im Ofen zu einem viel größeren Kuchen? Und weshalb ist das Auflockern des Teiges sogar gut für unsere Verdauung?

Der Versuch beginnt

Fragen Sie die Kinder, ob sie bereits einen Kuchen gebacken haben. Welche Zutaten haben sie verwendet? Kennen die Kinder auch Backpulver? Was glauben die Kinder, warum es beim Backen eines Kuchens dazugehört? Streuen Sie Mehl und daneben etwas Backpulver auf eine Untertasse. Gibt es sichtbare Unterschiede in der Beschaffenheit? Tröpfeln sie etwas Wasser über die beiden Pulver. Was können die Mädchen und Jungen beobachten? Wer kann die Bläschen entdecken? Woher kommen die? Ist es möglich die Sprudelbläschen zu riechen oder an der Handfläche zu spüren?

So geht es weiter

Formen Sie zwei Teigkugeln, welche jeweils aus einer Handvoll Mehl und etwas Wasser bestehen. Mischen Sie bei einer der Kugeln vorab einen Teelöffel Backpulver unter das Mehl. Legen Sie die Kugeln in die hohen Schüsseln oder Vasen und füllen Sie diese mit warmem Wasser. Testen Sie gemeinsam, wie sich die beiden Mehlkugeln verhalten. Macht es einen Unterschied, ob das Wasser warm oder kalt ist? Denken die Kinder, dass die Backpulvermenge das Ergebnis verändert? Probieren Sie es aus! Was sehen die Mädchen und Jungen? Mit einer Lupe können die Reaktionen noch besser beobachtet werden.

Ideen zur Fortsetzung

Aber auch „flache Kuchen“ können gut schmecken! Backen Sie mit den Kindern klassische und amerikanische Eierkuchen und untersuchen Sie diese gemeinsam. Was fällt den Mädchen und Jungen beim Ausbacken in der Pfanne auf? Schmecken die Eierkuchen verschieden? Wie sehen sie von innen aus und woran könnte das liegen? (Rezepte ergeben etwa 10 Portionen)

 

Klassische Eierkuchen:

  • 4 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 400 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Mehl
  • Öl zum Ausbacken

Amerikanische Eierkuchen (Pancakes):

  • 2 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 200 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Öl zum Ausbacken

 

Eier und Zucker mit dem Handrührgerät aufschlagen und anschließend die Milch hinzugeben. Salz, Mehl, und bei den amerikanischen Eierkuchen das Backpulver, hinzugeben. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und für 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend in der mit Öl vorgeheizten Pfanne von beiden Seiten goldbraun ausbacken.

Hintergrund

Sobald Flüssigkeit und auch Wärme mit dem Backpulver in Berührung kommen, findet eine chemische Reaktion statt und das Sprudelgas Kohlenstoffdioxid (CO2) wird freigesetzt. Die entstehenden Luftbläschen benötigen mehr Platz als Flüssigkeiten oder Feststoffe. Beim Backen von Kuchen sorgen Flüssigkeit und Hitze für die Freisetzung der Luftbläschen und lassen den Teig dadurch größer und „fluffiger“ werden. Durch die Auflockerung ist der Kuchen für uns sogar bekömmlicher, da dieser bereits im Mund von Speichel durchsetzt und somit im Verdauungstrakt besser aufgenommen werden kann. Zwar ist Backpulver geschmacksneutral, dennoch steuern die kleinen Luftblasen dazu bei, dass sich die Aromastoffe der übrigen Zutaten optimal im Kuchen ausbreiten können.

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