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Wie alt ist das Ei?

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Sie brauchen

  • Mehrere rohe Eier verschiedenen Alters
  • Möglichkeit, Eier zu kochen (Eierkocher oder Topf und Herd)
  • Glasschüssel oder Wanne
  • Wasser
  • Wasserfester Stift

 

Es gibt verschiedene Methoden herauszufinden, wie alt ein Ei ist oder ob es gekocht oder roh ist. Mit diesem Versuch können Sie es zusammen mit den Kindern erforschen.

Alltagsbezug

Der April beginnt in diesem Jahr mit dem Osterfest und neben den Schokoladenosterhasen dreht sich alles um die bunten Ostereier. Wie können die Kinder herausfinden, ob das Ei noch roh oder bereits gekocht ist, wie alt das Ei ist und ob es überhaupt noch genießbar ist?

schritt 2 beginn (alt)

Der Versuch beginnt

Legen Sie rohe und gekochte Eier etwa gleicher Größe, aber verschiedenen Alters bereit und beschriften Sie diese mit einem wasserfesten Stift mit ihrem jeweiligen Alter, z. B. frisch, fünf Tage, 14 Tage, und nach Möglichkeit auch 30 bis 60 Tage. Die Kinder betrachten die verschiedenen Eier und nehmen sie in die Hand. Stellen sie bereits Unterschiede fest? Dann dürfen die Mädchen und Jungen die Eier wie Kreisel auf dem Tisch drehen: Dazu halten sie es zwischen Daumen und Zeigefinger fest und geben ihm etwas Schwung. Wie verhalten sich die rotierenden Eier? Probieren Sie auch aus, die Eier in die andere Richtung anzudrehen.

schritt 3 weiter (alt)

So geht es weiter

Die Kinder füllen eine Glasschüssel oder kleine Wanne mit Wasser und lassen die Eier vorsichtig hinein gleiten. Was passiert mit den Eiern? Sinkt es auf den Boden oder schwimmt es? Liegt es quer im Glas oder steht es der Länge nach darin? Lassen Sie die Kinder das Verhalten der Eier vergleichen. Bemerken sie Unterschiede?
Gemeinsam können Sie mit den Kindern ein Plakat malen, das eine Reihenfolge von frischen zu älteren Eiern und das jeweilige Verhalten beim Drehen und im Wasser zeigt. Nun probieren Sie „irgendein“ Ei, von dem keiner weiß, wie alt es ist und ob es roh oder gekocht ist. Können die Kinder herausfinden, um was für ein Ei es sich handelt?

Der Hintergrund

Das Innere des Eis hat Einfluss auf die Drehbewegung eines Eis. Bei hart gekochten Eiern ist das Innere fest und das Ei verhält sich fast wie ein Stein. Wird es gedreht, so rotiert das Ei recht schnell und stabil um seine Drehachse herum. Ein rohes Ei dagegen rotiert nur langsam und wackelt dabei, weil das flüssige Innere Widerstand leistet. Stoppt man die sich drehenden Eier für kurze Zeit mit der Fingerspitze und lässt wieder los, dreht sich das rohe Ei plötzlich wieder weiter: Die Flüssigkeit im Inneren des Eis reagiert nur verzögert auf den Stopp und versetzt das losgelassene Ei wieder in Rotation.

Das unterschiedliche Verhalten im Wasser hängt mit der Eischale zusammen. Sie ist nämlich gar nicht so dicht und undurchlässig wie sie scheint, sondern hat winzige Löcher. Dadurch kann Wasser aus dem Ei verdunsten und Luft in das Ei eindringen. Beides führt dazu, dass das Ei zu schwimmen beginnt. Der Prozess verläuft relativ langsam: ein frisches Ei liegt flach am Boden, bei einem einige Tage alten Ei richtet sich die Spitze schräg nach oben, ein etwa zwei Wochen altes Ei steht bereits senkrecht im Wasser. Ein noch älteres Ei wird im Wasser schweben oder gar an der Oberfläche schwimmen. Ein Ei, das sich nicht mehr am Boden des Wassers hält, sollte man nicht mehr verzehren.

Ideen zur Fortsetzung

Kochen Sie gemeinsam mit den Kindern sowohl sehr frische, als auch einige ältere Eier etwa 8 Minuten lang und lassen Sie die Eier abkühlen. Was stellen die Kinder beim Schälen fest? Lassen sich alle Eier gleich gut schälen? Bei einem ganz frischen Ei halten äußere und innere Schalenhaut noch fest zusammen. Das Schälen ist umso mühsamer, je frischer das Ei ist. Bei einem mehrere Tage alten Ei dagegen halten die beiden Schalenhäute durch eindringende Luft nicht mehr ganz so fest aneinander – das Ei lässt sich leichter schälen.

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