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Mein Forschertipp

Warum fliegt mein Flugzeug?

Steckbrief der zertifizierten Kita Warnowkrümel

Die Kita Warnowkrümel in Schwaan (Mecklenburg-Vorpommern) hat sich 2014 erfolgreich um die Zertifizierung als "Haus der kleinen Forscher" beworben. Die Einrichtung betreut derzeit 46 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren und macht seit 2013 beim "Haus der kleinen Forscher" mit.

Worum ging es beim Projekt?

"Wodurch fliegt mein Flugzeug anders als deins?", "Ist die Luft draußen geeigneter?" Diese Fragen der Kinder waren der Ausgangspunkt für das Projekt "Luft ist überall".

Was haben Sie benötigt und wie lange haben Sie geforscht?

Zwischen dem 24. Oktober und dem 12. Dezember 2013 erforschten die Kinder an insgesamt 15 Tagen die Luft.  Dazu entstanden vor allem viele eigene Fragen zum Thema Luft und sie brauchten eine Menge kreative Ideen, wie sie zu diesen Fragen Antworten finden könnten.  Beim Forschen und Erkunden benutzen die Kinder alltägliche Dinge, wie Luftballons, Papier, Watte, Trinkhalme, Watte und Karton.

Was haben Sie herausgefunden?

Segeln alle Papierflieger gleich? © Stiftung Haus der kleinen Forscher
Segeln alle Papierflieger gleich? © Stiftung Haus der kleinen Forscher

Die Kinder kreierten Flugzeuge und probierten aus, wie weit und gut diese fliegen.  Dabei stellten sie fest: Manche Flugzeuge fliegen sehr gut, andere weniger. Aus dieser Beobachtung entstanden neue Fragen: Wodurch unterscheidet sich das eine Flugzeug vom anderen und was ist bei allen gleich? Welche Möglichkeiten gibt es mein Flugzeug in Bewegung zu versetzen? Was ist notwendig damit ein Flugzeug fliegen kann? Fliegt mein Flugzeug im Raum anders als draußen? Wodurch, denken die Kinder, fliegt ein Flugzeug überhaupt? Was oder wer kann noch fliegen?

Wir ermutigten die Kinder, diesen Fragen weiter auf den Grund zu gehen. Sie bauten Flugzeuge in unterschiedlichen Formen, ließen Blätter zu Boden segeln und versuchten, schwere und leichte Dinge gemeinsam fliegen zu lassen. Zwischendurch haben wir uns immer wieder miteinander ausgetauscht und  auch gemeinsam überlegt: Was haben wir beobachtet? Was könnte die Ursache dafür sein? Warum, denken wir, ist das so?

Um die Eigenschaften der Luft eingehender zu untersuchen, pusteten die Kinder zum Beispiel mit einem Trinkhalm Wattebäusche über den Tisch und sammelten dabei die Erfahrung: Luft kann Dinge in Bewegung setzen. Auch mit einem Fächer machten sie selbst Wind.

Die Kinder fanden beim Forschen heraus: Luft ist unsichtbar, aber sie ist überall. Sie ist nicht Nichts. Die Luft kann die Bewegung von Gegenständen abbremsen oder beschleunigen. Wir atmen Luft ein und aus und brauchen sie zum Leben.

Was hat den Kindern besonders gefallen?

Die Kinder fanden es schön, ihre Luft-Forschung mit kreativem Tun zu verbinden. Sie schufen beispielsweise Pustebilder und bemalten ihre Flugzeuge. Diese konzentrierten Arbeiten standen mit viel Bewegung im Wechsel:  Die Kinder sprangen und rannten, um aus der Puste zu kommen – und dabei zu erleben, dass sie selbst Luft brauchen. Sie mussten Treppen steigen, um Flugzeuge aus der Höhe fliegen zu lassen und liefen ihren Flugzeugen hinterher, wenn diese davonflogen.

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