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Forschertipp aus der Ganztagsbetreuung

Rundreise des Wassers

Im Mini-Treibhaus lässt sich der Wasserkreislauf beobachten. © Nadja Martínez Griese
Im Mini-Treibhaus lässt sich der Wasserkreislauf beobachten. © Nadja Martínez Griese

Steckbrief der zertifizierten Ganztagsbetreuung, Grundschule Nydamer Weg

Die Ganztagsbetreuung der Grundschule Nydamer Weg in Hamburg ist seit 2007 beim "Haus der kleinen Forscher" aktiv. Im Februar wurde die Einrichtung als "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert. Die Einrichtung betreut derzeit 250 Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren.

Worum ging es beim Projekt?

Wasser ist nass, warm oder kalt. Es kann als Regen, Hagel oder Schnee vom Himmel fallen, im Winter zu Eis gefrieren und im Sommer verdunsten. Das Thema Wasser ist so facettenreich, dass wir ihm ein ganzes Jahr gewidmet haben. In ersten Diskussionen sammelten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen und stellten fest, dass Wasser über erstaunliche Eigenschaften verfügt: Als Eis oder Dampf kann es zum Beispiel ganz unterschiedliche Formen annehmen. Das wollten die Kinder genauer erforschen! Dazu nahmen sie unter dem Motto "Rundreise des Wassers" den Wasserkreislauf unter die Lupe.

Was haben Sie benötigt und wie lange haben Sie geforscht?

Für all unsere Aktionen haben wir Alltagsmaterialien verwendet. Um kleine Gewächshäuser herzustellen, nutzten die Kinder Sand, Erde, kleine Pflanzen, mit Wasser gefüllte Filmdosen, Frischhaltefolie und große Gläser. Unsere "Rundreise des Wassers" hat die Mädchen und Jungen zwei Monate lang beschäftigt – an Nachmittagen der wöchentlich stattfindenden Forscherkurse wie auch als Aktivität in der Ferienbetreuung.

Was haben Sie herausgefunden?

Die Kinder bauten das Ökosystem der Erde in Kleinformat nach: Sie setzten eine Pflanze in ein großes Glas, stellten einen Wasservorrat dazu und deckten das Glas mit einer Folie luftdicht ab. Das Mini-Treibhaus kam an einen sonnigen Platz auf der Fensterbank. Die Mädchen und Jungen waren zunächst skeptisch – würde die Pflanze genug Wasser und Luft bekommen, um zu überleben? In den nächsten Tagen und Wochen beobachteten die Kinder, wie der Wasservorrat langsam verdunstete und sich Tröpfchen am Rand des Glases niederschlugen. Diese "regneten" auf die Pflanze oder versickerten im Boden – und der Kreislauf begann von vorn.

Was hat den Kindern besonders gefallen?

Der Wasserkreislauf ist regulärer Bestandteil des Lehrplans. Den Kindern hat es besonders gefallen, ihr Fachwissen aus dem Sachunterricht mit zusätzlichen Versuchen praktisch zu vertiefen. So konnten sie ihren Ideen und Vermutungen frei nachgehen.

Die Grundschule Nydamer Weg ist Teil des Netzwerks Rudolf-Ballin-Stiftung e.V.

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