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Bildungspaten forschen mit!

Kinder lernen bei allem, was sie tun – davon ist Christiane Wintgen, Bildungspaten in Solingen, überzeugt. "Ich will den Kindern vermitteln: Man muss nicht lernen, sondern man darf und es macht sogar Spaß", sagt die engagierte Patin und gelernte Verwaltungsfachkraft.

Kita-Patin der Solinger Stadtwerke

Christiane Wintgen ist Kundenbetreuerin bei den Stadtwerken Solingen, die als Förderer das lokale Netzwerk des "Hauses der kleinen Forscher" unterstützen und einige ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Bildungspaten begeistert haben. "Die Patinnen und Paten experimentieren gemeinsam mit den Kindern, besuchen Mitmach-Museen oder lesen eine Geschichte vor", erklärt Jens Hein-Winkler, Netzwerkkoordinator in Solingen: "einzige Voraussetzung ist die Freude an früher Bildung."

Auch Cornelia Hütten, stellvertretende Leiterin des Kindergartens Lechenich-Süd in Erftstadt, schätzt das Engagement Patinnen und Paten. "Wir sprechen gezielt Menschen an, die Interesse haben könnten, und nehmen ihnen so die Schwellenangst. Zunächst sind sie als Gast beim Experimentieren dabei und entscheiden dann selbst, auf welche Art sie die Patenschaft gestalten möchten", erklärt Cornelia Hütten. Als wichtige Beteiligte an der Bildungsarbeit werden die Patinnen und Paten auch den Eltern vorgestellt, beispielsweise bei Elternabenden. Zusätzlich gibt es in Erftstadt drei bis vier jährliche Treffen, bei denen die Patinnen und Paten sich kennenlernen und Ideen austauschen.

Wenn eine Einrichtung die Zertifizierung als "Haus der kleinen Forscher" erhält, sind die Paten meist eingebunden und bekommen von einigen Einrichtungen sogar eine eigene Paten-Urkunde überreicht. "So erhalten sie die verdiente Anerkennung für ihr großes Engagement", sagt Cornelia Hütten.

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