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Netzwerktagung 2016: "Zukunftsateliers", "Wissensduschen" und 2025 im Visier

Wo kommen wir her? Wo geht es hin?

Berlin, 3./4. März 2016. Wo kommen wir her? Wo geht es hin? Rund 220 Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren der Stiftung „Haus der kleinen Forscher" diskutierten bei der Netzwerktagung in der Kalkscheune Berlin über gestern, heute und die Herausforderungen der Bildungsarbeit von morgen: Wie arbeiten wir konstruktiv zusammen, um allen Kindern eine gute frühe Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik und Mathematik zu ermöglichen?

Zur Einstimmung auf anderthalb spannende Netzwerktage gab Professor Doktor Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandsvorsitzender der Daimler und Benz Stiftung, einen spannenden und gleichzeitig nachdenklich stimmenden Impuls. Er betonte, dass er als „Zukunftsforscher“ nicht die Zukunft erforsche. Stattdessen sinnierte er über die Bedeutung des digitalen Zeitalters und die Frage, wohin die Digitalisierung die Menschheit bringen werde. Das weiß kein Mensch, so Minx. „Was aber besonders wichtig ist, ist Bildung. Denn eine gute Bildung macht die Menschen stark für die Zukunft.“ Sie fördert Selbstbestimmtheit und eigenständiges Handeln. Derart gerüstet könnten wir lernen, mit den rasanten Veränderungen des digitalen Zeitalters umzugehen und uns nicht verunsichern zu lassen.  Oder anders gesagt: Wofür wir unsere Kinder stark machen müssen ist, Dinge kritisch zu hinterfragen.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka sandte eine Videobotschaft
Zukunftsforscher Prof. Dr. Eckard Minx stimmte auf die Zukunftsateliers ein

„Zurück in die Zukunft oder doch lieber Pippi Langstrumpf oder Star Wars?“

Den Blick so geschärft gingen die Netzwerkkoordinatorinnen und –koordinatoren in „Zukunftsateliers“ mit Namen wie „Zurück in die Zukunft – Meine Netzwerkarbeit im Wandel der Zeit“, „Schlagzeilen von morgen – MINT 2025“, oder auch „Pippi Langstrumpf oder Star Wars – wohin entwickeln sich Kinder und Pädagoginnen in der Zukunft?“

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ regte mit den Zukunftsateliers den Dialog der Koordinatorinnen und -koordinatoren untereinander an, sammelte gleichzeitig Ideen und nahm Impulse auf, wie die Zusammenarbeit noch besser gestaltet werden könnte. „Was mir besonders auffiel war, dass die Netzwerkkoordinatoren sich sehr auf den Austausch gefreut haben. Sie konnten ganz viele Anregungen für ihre Arbeit mitnehmen und natürlich Kontakte auffrischen und vertiefen“, sagte Claudia Petersen, Teamleiterin der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen.

Sie informierte am zweiten Tag der Netzwerktagung die Koordinatorinnen und Koordinatoren über die Möglichkeiten der Kommunikation anlässlich des „Tags der kleinen Forscher“ in einer der „Wissensduschen“. Der Name war Programm: 30 Minuten lang  gab es geballte Informationen von den Mitarbeitern der Stiftung zu neuen Themen und anschließend rege Diskussionen und Feedback von den Netzwerkkoordinatorinnen und -Koordinatoren.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten angeregt
Welche Themen warten in der Zukunft?

„Kinder heute fit machen, damit sie kommende Herausforderungen meistern können“

„Wo kommen wir her? Wo geht es hin? Was am Ende der Netzwerktagung blieb, war eine Ahnung von der Welt von morgen, verbunden mit dem Wunsch, die Kinder heute fit zu machen, um kommende Herausforderungen meistern zu können“, sagte Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Die Netzwerktagung war zugleich Auftakt für ein ganz besonderes Jahr der Stiftung, die in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag begeht. „Toll, dass wir unsere Jubiläumsfeierlichkeiten mit den Menschen starten, die unseren Erfolg vor Ort ausmachen: den Netzwerkkoordinatorinnen und-koordinatoren“, sagte Michael Fritz.

Als Überraschung gab es eine große Gebutstagstorte.
Die Gäste ließen sich die Torte schmecken.
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