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Am Anfang steht eine starke Idee

Wer ein Haus bauen will, braucht gute Architekten. Prof. Dr. Jürgen Kluge und Prof. Dr. Jürgen Mlynek hatten vor rund fünf Jahren die Idee für das „Haus der kleinen Forscher“. Daraus ist die größte bundesweite Bildungsinitiative im frühkindlichen Bereich geworden. Wie haben die Initiatoren diese Entwicklung erlebt?

 

v.l. Jürgen Mlynek und Jürgen Kluge
v.l. Jürgen Mlynek und Jürgen Kluge

Fünf Jahre „Haus der kleinen Forscher“ - wie fühlt sich das für Sie als „Architekten des Projekts“ an?
Kluge: Wir haben eine rasante Entwicklung erlebt. In nur fünf Jahren sind aus 50 Kitas in Berlin über 18.000 in ganz Deutschland geworden, die mitmachen. Ich habe großen Respekt vor den vielen Erzieherinnen und Erziehern, die sich regelmäßig fortbilden und Naturwissenschaft und Technik für Kinder erlebbar machen und freue mich sehr, dass das Haus der kleinen Forscher mit praxisnahen Anregungen dabei helfen kann.

Mlynek: Deutschland als Wissenschafts- und Technologiestandort braucht begeisterte junge Menschen, die sich für entsprechende Berufe interessieren. Jungen wie Mädchen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit dem "Haus der kleinen Forscher" früh Interessen, Talente und Begabungen fördern können.

Welche Visionen haben sich bereits in den ersten fünf Jahren realisieren lassen?
Kluge: Mit dem "Haus der kleinen Forscher" haben wir zum ersten Mal eine Bildungsinitiative bundesweit in die Fläche gebracht, die Erkenntnisse aus der Lehr- und Lernforschung für alle Einrichtungen verfügbar macht. Wir wollten endlich weg von immer neuen Modellprojekten, die viel Geld kosten, nur wenige erreichen und nicht nachhaltig sind. Das haben wir geschafft.

Deutschlandweit engagieren sich tausende Erzieherinnen und Erzieher für kleine Forscher. Was wollen Sie ihnen mit auf den Weg geben?
Mlynek: Eine gute Lernbegleitung für unsere kleinen Forscher ist entscheidend für die Entdeckerfreude der Kinder. Den Erzieherinnen und Erziehern wünsche ich vor allem eigene Freude und Begeisterung. Die Botschaft ist: Bleiben Sie am Ball – und unbedingt an der Pipette!

Was wünschen Sie dem "Haus der kleinen Forscher" zum 5. Geburtstag?
Mlynek: Dass die großartige Bewegung weitergeht und sich alle Kitas auf den Weg machen, selbst ein „Haus der kleinen Forscher“ zu werden. Wir als Stiftung freuen uns darauf.

Kluge: Und dass wir die hohe Umsetzungsqualität mit in die Grundschule nehmen, so dass auch dort Kinder Naturwissenschaft und Technik als faszinierend und lernenswert erleben.

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