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Die Stiftung trifft...

...Dr. Alexander Bittner, Leiter des Referats Umweltbildung der DBU

 

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist die weltweit größte

Umweltstiftung. Sie fördert innovative, umweltentlastende und modellhafte

Projekte aus der Umwelttechnik, der Umweltforschung und dem Naturschutz

sowie der Umweltkommunikation. 2012 fördert die DBU u.a. den „Tag der kleinen Forscher“, der das Thema Nachhaltigkeit zum Schwerpunkt hat.

Dr. Alexander Bittner (Quelle: DBU)
Dr. Alexander Bittner (Quelle: DBU)

     

Warum hat sich die DBU entschieden, den "Tag der kleinen Forscher" 2012 zu fördern?
Die DBU möchte zusammen mit der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" über diese Aktion dazu beitragen, schon bei sehr jungen Kindern den Grundstein für ein starkes Umweltbewusstsein zu legen. Die DBU fördert das Projekt, da es neue Wege im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung geht. Denn erstmals werden in ganz Deutschland tausende Kindertagesstätten, Horte und Grundschulen bei der Verankerung von Schlüsselthemen einer nachhaltigen Entwicklung in Bildungsprogrammen unterstützt und begleitet. Parallel dazu werden ein E-Learning-Fortbildungsangebot für pädagogische Fachkräfte und bundesweit verschiedene Veranstaltungen realisiert und initiiert. Mit dem „Tag der kleinen Forscher“ kann die Stiftung also breitenwirksam zur Etablierung und zu einer Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedeutung der frühen Nachhaltigkeitsbildung beitragen.

Welche Schlüsselthemen der Bildung für nachhaltige Entwicklung spielen hier eine Rolle?
Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung wie erneuerbare Energiequellen, nachwachsende Rohstoffe, verantwortungsbewusster Konsum oder Wasser als natürliche Ressource und Lebensgrundlage scheinen in besonderer Weise geeignet, um das Thema "Nachhaltigkeit" in Kitas und Horten zu verankern. Wichtig ist der Bezug zur Lebenswelt der Kinder, um zunächst komplexe Themen wie etwa den Klimawandel praxisnah darstellen und die Kinder so für aktuelle Entwicklungen im Umweltbereich sensibilisieren zu können.

Welche Aspekte erscheinen Ihnen besonders wichtig bei der Umweltbildung im Kita- und Grundschulalter?
Die aufgegriffenen Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung haben eine alltägliche Bedeutung und
sie sollten daher auch im Alltag erfahrbar sein. Dabei geht es nicht darum, den Kindern
Katastrophen vor Augen zu führen, sondern Ideen und Lösungsmöglichkeiten zu erkunden. Eine
nachhaltige Entwicklung können wir nur über technische und gesellschaftliche Innovationen
erreichen. Diese Innovationen eröffnen Möglichkeiten für einen nachhaltigen Lebensstil. Das Entdecken und Gestalten einer lebenswerten Zukunft kann somit Spaß machen und bedeutet
keinesfalls nur den Verzicht bestimmter Dinge. Der Gewinn von Lebensqualität steht im Vordergrund.




 

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