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Die Stiftung trifft...

...Susanne Skoluda-Feldes, Referentin im Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen in Rheinland-Pfalz.

Sie war am 26. April 2012 zu Gast beim Regionaltreffen der Stiftungsnetzwerke aus Rheinland-Pfalz und Hessen. In Rheinland-Pfalz ist der Verband der Volkshochschulen als Netzwerkpartner in die Initiative eingestiegen. Die VHS arbeiten eng mit dem Ministerium für Integration, Kinder, Familie, Jugend und Frauen zusammen, das als Unterstützer des "Hauses der kleinen Forscher" dazu beitragen möchte, das VHS-Netzwerk weiter zu stärken.

Susanne Skoluda-Feldes
Susanne Skoluda-Feldes auf der Regionaltagung am 26. April in Ludwigshafen

Warum arbeitet das Ministerium mit der Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ zusammen?
Im Laufe der Arbeit mit den Bildungs- und Erziehungsempfehlungen des Landes ist immer wieder deutlich geworden, dass das Thema Naturwissenschaften in den Kitas noch förderungswürdig ist. Wir versuchen, das regionale Engagement der Stiftung soweit es geht zu unterstützen, weil wir die Bildungsarbeit des "Hauses der kleinen Forscher" für sehr hilfreich halten. Die Zusammenarbeit ermöglicht es uns, bei der Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung schnell etwas auf die Beine zu stellen.

Welche Funktion hatte das Ministerium auf dem Regionaltreffen?
Es ging uns darum, deutlich zu machen, wie wir als Ministerium die Qualität in Kitas fördern und Fortbildungsinitiativen unterstützen können. Ich wollte gemeinsam mit den Volkshochschulen herausfinden, wo es Anknüpfungspunkte gibt und direktes Feedback von den Leuten bekommen, die in der pädagogischen Fortbildung tätig sind und das Konzept des „Hauses der kleinen Forscher“  in der Praxis umsetzen. Auf dem Regionaltreffen gab es zudem die Möglichkeit, praktische Dinge anzusprechen, z. B. wie können Anträge gestellt werden oder was wird durch das Bundesland gefördert. Dadurch, dass gleichzeitig Netzwerkpartner und Vertreter aus Hessen anwesend waren, gab es auch die Chance, länderübergreifend Erfahrungen auszutauschen.

Was waren aus Ihrer Sicht die Themen, die die Netzwerkkoordinatoren an den Volkshochschulen am meisten bewegen?
Ich hatte den Eindruck, dass die Koordinatoren besonders interessiert, wie wir als Ministerium die Umsetzung von Bildungsqualität sehen. Bei der frühkindlichen Bildung geht es generell darum, beim Kind anzuknüpfen, das Kind als forschende Person zu sehen und zu verstehen. Das ist ein Prozess, der andauert. Dies gilt besonders auch bei der naturwissenschaftlichen Bildung. Und hier sollten die Fortbildungen der pädagogischen Fachkräfte immer wieder ansetzen. Außerdem war für die Koordinatoren wichtig, wie die Fortbildungsförderung in Rheinland Pfalz aufgestellt ist und wie sich Synergieeffekte erzeugen ließen.

Und was nehmen Sie von dem Regionaltreffen mit?
Für mich wiederum waren besonders die Einschätzungen der Koordinatorinnen und Koordinatoren spannend. In den persönlichen Gesprächen kam heraus, wie das Thema Naturwissenschaften in den Kitas und bei den Erzieherinnen und Erziehern derzeit ankommt. Dass man manchmal hartnäckig sein muss, um es in der Praxis zu etablieren. Es war schön zu hören, dass es dann Erfolge gibt und wie das Thema in den Kitas nach und nach an Raum gewinnt. Das Regionaltreffen war auch eine gute Gelegenheit, die Volkshochschulen weiter in ihrem wichtigen Engagement zu stärken, zu motivieren und Vernetzungen vor Ort zu schaffen. Ich selbst war fasziniert davon, mit welcher Begeisterung agiert wird und wie die Multiplikation erfolgen kann.

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