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Peter Rösner, Fabienne Becker-Stoll (ifp), Hans Eirich (Bayerisches Sozialministerium), Bernhard Nagel (ifp)

Die Gastgeber: v.l. Peter Rösner, Fabienne Becker-Stoll (ifp), Hans Eirich (Bayerisches Sozialministerium), Bernhard Nagel (ifp)

Fachtagssgäste im Gespräch

Fachtagssgäste im Gespräch - darunter Kita-Träger, pädagogische Fachkräfte, Wissenschaftler und politische Vertreter

19. Mai 2011

Starke Partner für "Kleine Forscher" in Bayern

Am 19. Mai 2011 haben das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IfP) und die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" bei einem Fachtag in München Ideen formuliert, wie in Bayern die frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik nachhaltig etabliert werden kann.

Auf dem Fachtag kamen Kita-Träger, Erzieherinnen und Erzieher, regionale Partner der Bildungsinitiative sowie landespolitische Vertreter wie Markus Sackmann - Staatssekretär des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, zusammen. So auch der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht.

Hubert Schöffmann, stellv. Geschäftsführer Berufsbildung der IHK München für Oberbayern, war ebenfalls vor Ort. In Zusammenarbeit mit den bayerischen Industrie- und Handelskammern und anderen Partnerinstitutionen soll im Laufe dieses Jahres den Kitas in Bayern das Angebot der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" weiträumig zugänglich gemacht  werden; 70 Prozent der Kitas im Land möchte man bis Jahresende abdecken.

Stiftungsgeschäftsführer Peter Rösner verdeutlichte die Wichtigkeit der Frühbildungsinitiative: „Wenn man es schafft, die Begeisterung der Kinder bis zum Ende der Grundschule aufrecht zu erhalten und jedem Kind die Chance zu geben, bis dahin seine Interessen und Talente entdeckt zu haben, dann hat der Nachwuchs gute Karten für die weitere schulische Karriere und Ausbildung. Wenn ein Kind keine Chance hat, Naturwissenschaften und Technik bis dahin überhaupt kennengelernt zu haben, wird es sich später kaum entscheiden, Ingenieurin bzw. Ingenieur zu werden.“

Rückenwind aus der Wissenschaft

In enger Zusammenarbeit mit dem IfP als wissenschaftliche Einrichtung des Freistaates Bayern sollen die Angebote der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" mit der Umsetzung des bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans optimal verbunden werden. IfP-Institutsleiterin Fabienne Becker-Stoll erklärt: „Kinder können beim Experimentieren und Forschen sehr viel lernen - sie stärken ihre sozialen Kompetenzen, ihre Kreativität und die Sprache. Sie lernen außerdem mit unerwarteten Ergebnissen umzugehen. Mit dieser Fähigkeit können sie das Gelernte leichter auf andere Zusammenhänge übertragen. Und natürlich baut das Kind von Anfang an sein Wissen über elementare naturwissenschaftliche Zusammenhänge aus."

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