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Netzwerktagung 2011

Netzwerktagung 2011

„Die Netzwerktagung ist für mich immer das Bonbon für die geleistete Arbeit im letzten Jahr“ Ariane Wehmeier, Netzwerkoordinatorin und Trainerin aus Lippe

Netzwerktagung 2011

Netzwerktagung 2011

Michael Fritz von ZNL stellte die kürzlich veröffentlichte Studie über die Trainerinnen und Trainer der Stiftung vor.

Netzwerktagung 2011

Netzwerktagung 2011

Prof. Christian Wiesmüller fragte: „Bin ich technisch gebildet?“

Netzwerktagung 2011

Netzwerktagung 2011

Mit der neuen Plakette für Netzwerkpartner können die über 200 Netzwerkinstitutionen nach außen zeigen, dass sie Teil der Initiative sind.

Der zweite Tag der Netzwerktagung war noch einmal mit Resultaten der letzten Jahre und Impulsen für die Zukunft gefüllt. Zum Abschluss konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur neue Anregungen mit nach Hause nehmen, sondern auch ein unerwartetes Geschenk. 2012 sehen sich dann alle am 15./16. November zur nächsten Netzwerktagung wieder.

Präsentation: Studie bestätigt hohe Qualität der Fortbildungen
Michael Fritz, Geschäftsführer des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) der Universität Ulm, stellte den Netzwerkpartnern die im November 2011 veröffentlichte Studie über die Trainerinnen und Trainer der Stiftung vor. Die Studie im Auftrag des "Hauses der kleinen Forscher" untersuchte die Hintergründe und Einstellungen der Trainer und kam zu einem positiven Urteil. Michael Fritz gratulierte den Koordinatorinnen und Koordinatoren zu den guten Ergebnissen. Dies sei auch das Resultat der guten Auswahl motivierter Menschen seitens der Netzwerke, die im Sinne der Initiative sehr gute Fortbildungsarbeit leisteten.

„Bin ich technisch gebildet?“
Diese Frage stellte Prof. Christian Wiesmüller von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe bei seinem Impulsvortrag in den Raum. Technik begegnet uns in der Moderne in fast allen Lebensbereichen, Tendenz steigend. Daher wird der gekonnte und intuitive Umgang mit ihr immer notwendiger. Gerade für Kinder ist es demzufolge wichtig, früh den Umgang mit Technik zu erleben, um diese als Unterstützung und nicht als Hürde zu begreifen. In den ersten Grundschulfortbildungen der Stiftung geht es genau um diese Thematik: Wie können Kinder technische Zusammenhänge erforschen und begreifen? Für die Erzieherinnen und Erzieher, die in diesem Prozess eine entscheidende Rolle spielen, ist technische Bildung daher eine wichtige Voraussetzung.

Laut Wiesmüller seien die technischen Bildungsaufgaben vielfältig - von der Vermittlung zum Bedienen technischer Geräte über soziotechnisches Bewusstsein, also dem Wissen darum, dass die bedienende Person etwas mit einer Maschine macht und umgekehrt. Die Schaffung einer Sinn- und Wertperspektive zähle ebenfalls zu den Aufgaben. Wissenschaftlich didaktisch, so Wiesmüller, bestünde zwar kein abschließender Konsens über die Inhalte technischer Bildung, wohl aber Empfehlungen, wie sie beispielweise die Pädagogische Hochschule Karlsruhe zur Verfügung stellt.

Gleich und gleich gesellt sich gern
Bei den Koordinatoren ähnlich strukturierter Netzwerke bestand schon länger die Nachfrage, sich in gebündelter Form untereinander auszutauschen. Die Stiftung hatte daher einen Workshop für Netzwerke gleicher Trägerschaft organisiert. Welche Ziele hat sich Netzwerk A für das nächste Jahr gesetzt und wie will es diese erreichen? Welche Hürden tun sich möglicherweise auf? Auf welche Weise kann Netzwerk B die regionale Presse am effektivsten erreichen? Wie hat es Netzwerk C geschafft, so viele starke Partner zu gewinnen? Und was kann Netzwerk D tun, um selbst noch mehr zu finden? Aus den verschiedenen Gesprächsthemen konnten alle neue Ideen mitnehmen.

Dankeschön!
Die Netzwerktagung 2011 stand im Zeichen des fünften Geburtstags und damit fünf erfolgreichen Jahren "Haus der kleinen Forscher". Die Akteure in den lokalen Netzwerken haben einen enormen Anteil daran, dass sich aus einer Idee eine so große Bildungsinitiative entwickelt hat. Die Stiftung bedankte sich zum Abschluss des Treffens mit der brandneuen Netzwerk-Plakette. Mit der Hauswandplakette können die Netzwerke an ihren Standorten ihr gewürdigtes Engagement als Partner der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" öffentlich sichtbar machen.

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