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Stolze Technikpaten: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der DB Services, die sich aktiv am Projekt beteiligen.

v.l. Rainer Wittorf (Geschäftsführer Personal DB Services), Claudia Striffler (Stiftung Haus der kleinen Forscher) und Gürsel Köksal (Vertreter der Hürriyet) halten die Vertragsverlängerung in den Händen. (Fotos: Ayhan Can/ Hürriyet)

Erstes Jahrestreffen der "Technikpaten"

Wir machen weiter!

Am 11. September 2012 kamen in Frankfurt am Main Akteure des Projekts „Technikpaten“ zusammen, um nach einem Jahr gemeinsamer Aktivitäten Bilanz zu ziehen. Das Ergebnis fiel bei den beteiligten Kitas und Paten positiv aus. Auch die Initiatoren des Projekts, die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, die DB Services GmbH und die Hürriyet zeigten sich zufrieden und erklärten übereinstimmend: „Wir machen weiter!“

Auf der Projekttagung in Frankfurt berichteten Kitas und Paten von ihren Erfahrungen. Zum Beispiel die beiden Technikpaten Alfredo Bercianos und Ömer Yagimli. Sie besuchen regelmäßig ausgewählte Kitas in Nürnberg bzw. Hannover und ermöglichen den Kindern Einblicke in die Welt der Technik und in ihre Arbeit bei DB Services. Alfredo Bercianos ist Bereichsleiter für Nürnberg. Fast alle Kita-Kinder, die er im Rahmen des Projekts betreut, kommen aus Familien mit Einwanderungshintergrund. Durch die Zusammenarbeit mit ihnen und den pädagogischen Fachkräften hat er selbst viel dazugelernt. Im ersten Jahr des Patenprojekts hat Alfredo Bercianos das Thema Strom mit den Kindern erforscht und Glühbirnen zum Leuchten gebracht. „Alle waren anschließend wahnsinnig stolz. Diejenigen, die noch nicht teilnehmen konnten, sind ganz begierig auf den Versuch und wollen es endlich selbst testen“, so der Pate. Auch der gemeinsame Besuch einer Aufzuganlage sei sehr gut angekommen. Die Jungen und Mädchen durften eigenständig einen Personenaufzug steuern, ihn abwechselnd anhalten oder weiterfahren lassen. Bercianos freut sich über die Begeisterungsfähigkeit der Kleinen. Als Technikpate fühlt er sich von den Erzieherinnen und Erziehern wie von den Eltern anerkannt und ist hochmotiviert, zukünftig noch mehr Ideen mit den Kindern umzusetzen.

Technikpate Ömer Yagimli ist Fachingenieur für Elektrotechnik und stammt wie die meisten Kinder seiner Paten-Kita aus einer Zuwandererfamilie. Er findet das Projekt wichtig – nicht zuletzt in Bezug auf Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Bei Projektbeginn hat er mit der Kita einen Jahresplan mit monatlichen Aktionen erstellt. Neben dem gemeinsamen Forschen in der Kita zählen Ausflüge mit dem ICE oder in die S-Bahn-Werkstatt zu den Highlights. Manchmal sind sogar die Eltern dabei. Für viele Kinder sei dies die einzige Möglichkeit, besondere Lernorte kennenzulernen, meint Yagimli.
Jens Kroner ist Erzieher in der Kita, in der Ömer Yagimli als Technikpate aktiv ist. Beide sprachen beim Jahrestreffen des „Technikpaten“-Projekts auch über kulturelle Missverständnisse und unterschiedliche Herangehensweisen bei der Arbeit mit den Kindern. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass das Projekt richtungsweisend und ausbaufähig ist, insbesondere was die Einbindung der Eltern in die Bildungsarbeit mit den Kindern betrifft.

Die Stiftung wird das Projekt für ein weiteres Jahr unterstützen, damit sich die begonnenen Patenschaften verstetigen können und noch mehr Mädchen und Jungen die Chance auf eine hautnahe und begeisternde Begegnung mit Technik und mit der technischen Berufswelt bekommen.

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