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Veronica Meiwald vom Deutschen Bundesverband für Logopädie sprach darüber, wie Forschen in der Kita den Spracherwerb der Kinder unterstützen kann.

Pädagogische Fachkräfte aus allen Teilen Baden-Württembergs kamen am 28. September 2012 im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zusammen.

Er gab viele Gelegenheiten, Fragen an die Stiftung und die vortragenden Fachleute zu stellen.

Immer wieder ein Hingucker: Der Flaschentornado. (Foto: Markus Kratz)

Wolfgang Schumacher beim Fachtag in Wuppertal

In Wuppertal...

...sprach Wolfgang Schumacher am 22. Juni 2012 im Namen des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zu den Teilnehmern.

300 Besucherinnen und Besucher kamen am 15. Oktober zum Berliner Fachtag ins Rote Rathaus. Mit dem Fachtag in Wolfsburg am 19. Oktober endete die Fachtagsreihe 2012.

Fachtagsreihe 2012

5 Städte, tausend Fachkräfte und eine Menge neuer Erfahrungen

"Keine Angst vor Fragen!" lautete das Motto der fünf Fachtage, zu denen die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" von Juni bis Oktober 2012 einlud. Insgesamt über tausend pädagogische Fachkräfte aus Kitas, Horten und Grundschulen folgten der Einladung nach Wuppertal, Karlsruhe, Halle, Berlin und Wolfsburg.

Marlon Blume/Autostadt Wolfsburg
Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan, Ludwig-Maximilian-Universität München, beleuchtete beim Fachtag in Halle und Wolfsburg den Schulanfang aus verschiedenen Perspektiven. (Foto: Marlon Blume)

Oft stellen Kinder Fragen, die Erwachsene nicht so leicht beantworten können. Wir haben uns unter den Gästen der Fachtage umgehört, ob sie mit solchen Situationen vertraut sind und an welche Kinderfragen sie sich erinnern:

„Schmecken grüne, rote oder gelbe Gummibärchen wirklich verschieden oder bildet man sich das nur wegen der unterschiedlichen Farben ein?“

„Ich erinnere mich an keine Frage, aber an eine Aussage, die mich verblüffte: Heute regnet es nicht, heute schneit es nicht, heute scheint nicht die Sonne. Heute gibt es kein Wetter!“

„Als wir mit den Grundschulkindern anfingen gemeinsam zu forschen, fragte mich eines: Warum haben wir das nicht schon viel früher gemacht? Darauf wusste ich wirklich keine Antwort.“

Wie können sich pädagogische Fachkräfte in Kitas, Horten oder Grundschulen in Situationen verhalten, in denen die Kinder naturwissenschaftliche Phänomene beobachten oder technischen Fragestellungen auf den Grund gehen wollen? Konkrete Impulse, wie im Alltag mit den Fragen der Kinder umgegangen werden kann, erhielten die Teilnehmenden der Fachtage von verschiedenen Fachleuten auf dem Gebiet der frühkindlichen Bildung. "Fragen", so Veronica Meiwald vom Deutschen Bundesverband für Logopädie e. V., "sind Voraussetzung für Kommunikation, denn wer forscht, der fragt und wer fragt, der forscht."

In bis zu vier verschiedenen Fachforen hatten die Gäste auf allen Veranstaltungen Gelegenheiten, sich auszutauschen und neue Ideen und Motivation mit zurück in die alltägliche Arbeit zu nehmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten viele weiterführende Anregungen: Wie lässt sich der Übergang von der Kita in die Grundschule erfolgreich gestalten? Oder wie wirkt sich die naturwissenschaftlich-mathematische Bildung auf die Entwicklung der Kinder aus?

5 Städte, 5 Fachtage, 5 Reaktionen
Die Mehrheit der Fachtagsteilnehmenden besuchte zum ersten Mal eine Veranstaltung der Stiftung "Haus der kleinen Forscher". Abschließend gaben einige Feedback zu ihren Erwartungen an den Fachtag und dem, was sie mitnehmen konnten:

„Ich wollte mich gern mit anderen Fachkräften austauschen, Erfahrungen sammeln und neues dazulernen. Ich habe gemerkt, dass ich noch mehr auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen könnte. Dass man aber auch die Eltern mehr in die pädagogische Arbeit mit einbeziehen und ihre Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigen sollte.“ (Kita-Erzieherin aus Berlin)

„Ich habe vom 'Haus der kleinen Forscher' gehört und wollte einen Einblick in die Arbeit der Stiftung bekommen und Anregungen für meine Arbeit sammeln. Die Mischung der Vorträge hat mir sehr gut gefallen. Mir ist noch mal bewusst geworden, wie man mit Kindern auf Entdeckungstour gehen sollte. Darüber hinaus habe ich mehr über den pädagogischen Ansatz erfahren, auch die ausgelegten Materialien und das Kita-Magazin geben mir gute Impulse.“ (Chemiker aus Berlin)

„Ich habe schon an einigen Workshops vom 'Haus der kleinen Forscher' teilgenommen und immer tolle Anregungen und Denkanstöße bekommen. Ich hatte gehofft, zum Beispiel neue Gestaltungsideen mitzunehmen, die ich mit den Kindern umsetzen kann. Beim heutigen Fachtag in Karlsruhe habe ich das vermisst.“ (Kita-Erzieherin aus Karlsruhe)

„Ich suchte nach neuen Impulsen für meine Arbeit. Die habe ich auch bekommen. Im Vortrag von Frau Meiwald wurde noch mal deutlich, wie wichtig es ist, auf den Blickkontakt der Kinder zu achten. Ganz wichtig bei der pädagogischen Arbeit ist die Beziehung zum Kind.“ (Kita-Erzieherin aus Wolfsburg)

„Ich wollte mich noch einmal über das 'Haus der kleinen Forscher' informieren. Mir ist dabei wieder klar geworden, wie wichtig es ist, sich um die Sprachförderung der Kinder zu kümmern.“ (Grundschullehrerin aus Halle)

Viele der Gäste haben erkannt, dass die Angst vor Fragen bzw. die Angst, keine kindgerechte Antwort geben zu können, unbegründet ist. Antje Baier, die in der Stiftung für einen Großteil der Netzwerkpartner in Norddeutschland verantwortlich ist, freut sich sehr über das große Interesse: „Der regelmäßige Austausch und vor allem konkrete Praxisbeispiele, wie sie zum Beispiel von einer Erzieherin in Berlin vorgetragen wurden, kommen sehr gut an. Viele Besucher gaben mir positives Feedback zum Veranstaltungsformat, sie wünschen sich solche Fachtage häufiger. Und natürlich nehmen wir von den pädagogischen Fachkräften auch viele Anregungen mit für unsere Arbeit."

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