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Starke Mannschaft: Die lokalen Akteure der Initiative Haus der kleinen Forscher in Wolfsburg
Starke Mannschaft: Die lokalen Akteure der Initiative Haus der kleinen Forscher

Netzwerktagung 2014

"Willkommen zu meiner Session!"

Als die lokalen Koordinatoren der über 230 Stiftungsnetzwerke am 20. November in der Autostadt Wolfsburg zur Tagung eintrafen, stand das Programm für die kommenden zwei Tage noch nicht fest. "Barcamp" stand auf der Agenda. Bei dieser Methode stellen die Gäste die Tagungsthemen selbst zusammen. Wie ein Seismograph zeigte das spontan erstellte Programm an, was die Netzwerkpartner gerade bewegt.

Dr. Michael Pries von der Autostadt begrüßt die Teilnehmer.
Eine von 33 Sessions: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Netzwerk
Sämtliche Ideen und Diskussionpunkte werden dokumentiert.

"Barcamp hat weder was mit einer Bar noch mit Campen zu tun", erklärte der Moderator dieser Konferenzmethode bei der Begrüßung in Wolfsburg. "Jeder, der eine fachliche Frage oder Gesprächsbedarf hat, darf hier und jetzt zu einer 45-minütigen Session einladen, zum gegenseitigen Austausch." So wurden aus manchen Tagungsteilnehmern auf einmal Teilgeber. An beiden Tagen fanden auf insgesamt vier Stunden verteilt 33 solcher spontanen Sessions statt – ob mit 3 oder dreißig Interessenten, je nach Relevanz und Brisanz des Themas.

Sessions: Top 5
Dass den Koordinatoren der lokalen Netzwerke so viele verschiedene Themen unter den Nägeln brennen, ist kein Wunder. Kein Netzwerk gleicht dem anderen. Manche kämpfen vor allem um Ressourcen für das Netzwerk, andere wollen bspw. wissen, wie sie mit der steigenden Nachfrage nach weiteren Fortbildungsthemen umgehen sollen. Die Titel der fünf Sessions, die den größten Anklang fanden, lauteten:

  • Verzahnung von Grundschule und Kita
  • Netzwerke 2020: Wohin entwickeln sich die Netzwerke?
  • Was ist wichtig für die Qualität in Netzwerken?
  • Einbindung von Fach- und Lehrkräften aus Ganztagsgrundschulen in das Fortbildungsangebot
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Netzwerk
Die Sessionteilnehmer waren äußerst konstruktiv.
Michael Fritz lud zur Session ein: Mit dem Vorstand im Gespräch
Abendveranstaltung: Thomas Gazlig berichtet aus dem Förderverein der Stiftung

Nach neun Jahren Stiftung "Haus der kleinen Forscher" ist die Gruppe derjenigen, die lokale Netzwerke koordinieren, die schon mehrere Jahre aktiv sind, deutlich angewachsen. An beiden Tagen stieß daher eine Thematik auf großes Interesse: Wo sehen sich Netzwerke und Stiftung ein paar Jahre weiter? Wie muss sich die Initiative "Haus der kleinen Forscher" und deren Fortbildungsangebot entwickleln, damit Kitas, Horte und Grundschulen in etablierten Netzwerkstrukturen langfristig dabei bleiben? Viele Teilnehmer der Session "Netzwerke 2020" waren sich einig: Qualität gehe vor Quantität. Ein Ausbau der Themenpalette im Fortbildungsprogramm der Stiftung wäre eine Möglichkeit, um einzelne Fachkräfte zu motivieren. Man könne aber auch ein stärkeres Augenmerk auf die Weiterentwicklung des gesamten Pädagogikteams einer Kita bzw. Einrichtung richten, um die Qualität der Bildungsarbeit zu sichern. "Je älter ein Netzwerk ist, desto eher fällt auf, wo es hakt", so eine Koordinatorin. Demnächst wird es darum gehen, gemeinsam eine Langfristperspektive zu konkretisieren. Erste Ideen und Diskussionspunkte wurden wie bei allen anderen Sessions festgehalten und werden allen Teilnehmern nach der Tagung zur Verfügung gestellt.

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