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22 Eltern und Großeltern mit ihren Kindern forschten im Pavillon in Zülpich.

Es wurde viel mit Wasser geforscht – ein alltägliches und dennoch faszinierendes Element.

Von 10 bis 15 Uhr hatten alle Kinder genügend Zeit, in die Forscherwelt einzutauchen.

Unterstützt wurden Eltern und Kinder durch Dozentinnen, denen der pädagogische Ansatz des "Hauses der kleinen Forscher" vertraut ist.

Eltern nehmen die Rolle des Beobachters ein, der ab und an und auf Augenhöhe ins Gespräch mit dem forschenden Kind geht.

Auch Großeltern hatten die Chance, in die Rolle des Forschenden zu schlüpfen.

Wer selbst den Spaß am Forschen und Entdecken erlebt hat, kann den Kindern ein guter Lernbegleiter sein.

Erste Veranstaltung des Pilot-Projekts "Forschen mit der ganzen Familie" (c) DRK DP
Erste Veranstaltung des Pilot-Projekts >Forschen mit der ganzen Familie< (c) Fotos: DRK DP

Pilot-Projekt: Forschen in Familie

Am 21. September 2014 haben in Zülpich Eltern mit ihren Kindern zum ersten Mal zusammen in einem "Haus der kleinen Forscher"-Workshop geforscht. Trainerin Ilona Raabe, Leiterin der DRK Familienbildung im Kreis Euskirchen, und drei weitere Dozenten haben die Eltern dabei begleitet. Das Pilot-Projekt "Forschen mit der ganzen Familie" ist ein Versuch, die Bildungspartnerschaft zwischen Eltern, Kindern und den Fachkräften der Bildungseinrichtungen zu stärken.

"Die Eltern lernen, ihre Kinder beim Forschen genauer zu beobachten, sich selbst und ihren Kindern Zeit zu lassen. Dabei erkennen sie, das ihr Kind nicht nur spielt, sondern sich intensiv beschäftigt", berichtet Ilona Raabe. "Es waren auch Großeltern dabei. Sie verbingen ebenfalls viel Zeit mit ihren Enkelkindern und sind sehr motiviert, wenn sie den Ansatz des Forschens selbst erlebt und ausprobiert haben."

Genau wie Erzieherinnen und Erzieher können Mütter, Väter und Großeltern lernen, den natürlichen Forschergeist ihrer Kinder und Enkelkinder altersgerecht zu fördern. Die Idee zur Eltern-Kind-Fortbildung im Rahmen des "Hauses der kleinen Forscher" entstand bei der DRK-Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Familienbildung NRW, die seit 2011 lokaler Netzwerkpartner der Stiftung ist und Weiterbildungen für Kita-Fachkräfte anbietet. "Familienbildung braucht einen höheren Stellenwert", sagt Ilona Raabe. "Wir als gesetzlich anerkannte Familienbildung arbeiten mit Eltern und Kindern in Kindergärten und Grundschulen vertrauensvoll zusammen, konzipieren und organisieren Elternkompetenzkurse." Einige Eltern beteiligen sich bereits in den Einrichtungen am gemeinsamen Forschen. Dieses Engagement greift das Pilot-Projekt auf, um die Mütter und Väter als wichtige Begleiter kleiner Forscherinnen und Forscher zu unterstützen. Florian Mannchen, Leiter Fortbildung in der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" sagt: "Wir helfen der DRK-Landesarbeitsgemeinschaft bei ihrem Versuch und wollen gern von den Erfahrungen mit dieser Art von Fortbildung lernen. Vielleicht lässt sich daraus ein Konzept ableiten."

Workshops für Eltern und Großeltern in Nordrhein-Westfalen
Alle 14 DRK Familienbildungswerke der DRK-Landesarbeitsgemeinschaft in NRW bieten als Standorte des Pilot-Projekts zunächst bis Januar 2015 mindestens zwei Eltern-Kind-Fortbildungen für Familien mit Kindern ab vier Jahren an. Infos zu den Workshop-Terminen erhalten interessierte Familien bei Katrin Arndt vom DRK Landesverband Nordrhein e.V., die das lokale "Haus der kleinen Forscher"-Netzwerk koordiniert.

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