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„Haus der kleinen Forscher“ will Angebot im Main-Taunus-Kreis ausbauen

„Wie kommt eigentlich das Wasser in die Wolke?“ Dieser und weiteren Fragen gehen pädagogische Fachkräfte des Main-Taunus-Kreises an vier Fortbildungsveranstaltungen im November nach – damit sie fit sind für den täglichen Wissensdurst ihrer Kindergartenkinder. Doch dies ist erst der Auftakt: Die bundesweit aktive Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ will mit Unterstützung von lokalen Netzwerkpartnern die frühkindliche Bildung in der Region nachhaltig fördern.

Berlin, 3. November 2014. Das Stadtmuseum in Hofheim ist im November Gastgeber für eine Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte, zu der die Bundesstiftung „Haus der kleinen Forscher“ eingeladen hat. Die große Nachfrage der Kindertageseinrichtungen des Main-Taunus-Kreises nach den vier Tages-Workshops bestärkt die Stiftung in ihrem Vorhaben, das bundesweite Fortbildungsangebot nun auch im Landkreis zu verankern. „Unser Ziel ist, dass jedes Kind in Hessen vom Bildungsangebot ‚Haus der kleinen Forscher‘ profitieren kann. Dazu stärken wir nachhaltig die Qualität in der Fortbildung für pädagogische Fach- und Lehrkräfte im Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik und befähigen sie, die Kinder kompetent im Alltag zu begleiten.“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.
Mit einem festen Partner im Main-Taunus-Kreis könnte ein flächendeckendes Fortbildungsangebot geschaffen werden. Rund 120 weitere Kindertageseinrichtungen und 40 Grundschulen in der Region würden so vom Bildungsangebot profitieren. In ganz Hessen erreicht das „Haus der kleinen Forscher“ mit seinem Angebot derzeit 1065 Kitas, Horte und Grundschulen. Anfang 2015 ist eine weitere Veranstaltung geplant, um Interessenten und potenziellen Partnern des Main-Taunus-Kreises Gelegenheit zu geben, sich näher über die Stiftung und die Möglichkeiten der Beteiligung am lokalen Netzwerk zu informieren. Die bundesweit größte Qualifizierungsinitiative im Bereich der frühkindlichen Bildung wird von derzeit 232 lokalen Netzwerkpartnern getragen, die neben finanziellen Ressourcen auch infrastrukturelle Unterstützung leisten. Sie sorgen für das Angebot vor Ort und bilden die Schnittstelle zwischen beteiligten Einrichtungen und der Stiftung.

Gute Erfahrung in Frankfurt am Main
Claudia Horn, Bereichsleitung Fortbildung im Arbeitsbereich Kindertagesstätten des Diakonischen Werkes für Frankfurt am Main, vertritt einen dieser lokalen Netzwerkpartner und berichtet aus ihrer Praxis: „Als große Bildungseinrichtung in Frankfurt schätzen wir die hohe Qualität des pädagogischen Ansatzes der Stiftung Haus der kleinen Forscher und die effiziente Struktur, auf die wir als lokaler Netzwerkpartner zurückgreifen können. Derzeit nehmen Pädagoginnen und Pädagogen der umliegenden Landkreise weite Wege auf sich, um bei uns an Fortbildungen der Stiftung teilzunehmen. Wir begrüßen daher die Initiative, auch im Main-Taunus-Kreis einen Netzwerkpartner zu finden, der die Fortbildung der Kindertageseinrichtungen vor Ort voranbringt. Ich bin der Meinung, dass nicht nur die neuen Akteure dieses Netzwerks von einer verstärkten hessenweiten Vernetzung profitieren würden, sondern auch die bestehenden Netzwerke.“

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