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Reaktion auf OECD-Bericht:

Mädchen und MINT – mehr Selbstbewusstsein durch starke pädagogische Fachkräfte

(c) Christoph Wehrer / Stiftung Haus der kleinen Forscher

Mathe ist nichts für Mädchen - dieses Bild hält sich seit Jahrzehnten hartnäckig. Der aktuelle OECD-Bildungsbericht zur Chancengleichheit stellt fest, dass mathematische Leistungen von Mädchen vor allem von zwei Faktoren abhängen: Selbstvertrauen und der Möglichkeit zu einer selbstständigen Herangehensweise. Das Fortbildungsangebot der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ setzt genau hier an.

Berlin, 5. März 2015. „Unsere Aufgabe ist es, Mädchen, von klein auf Lust auf Mathe und Naturwissenschaften zu machen und sie immer wieder zu ermutigen, sich selbständig auf die Suche nach Lösungen für Alltagsprobleme zu begeben. Unsere Erfahrungen zeigen eindrucksvoll, dass Mädchen und Jungen ein natürliches Interesse an mathematischen und naturwissenschaftlichen Fragen haben. Dieses Interesse müssen wir so früh wie möglich fördern und die Kinder so zu starken, selbstbewussten Persönlichkeiten machen“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Das Fortbildungsprogramm der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ setzt dabei bei den pädagogischen Fachkräften an. Sie sind der entscheidende Schlüssel für gute frühe Bildung. Michael Fritz: „Nur wenn es uns gelingt, den Erzieherinnen, Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern in Kitas, Horten und Grundschulen Lust auf MINT-Bildung zu machen und ihnen Berührungsängste zu nehmen, erreichen wir auch die Mädchen und Jungen.“

Interne Studien-Ergebnisse des „Hauses der kleinen Forscher“ weisen auf langfristige personale Wirkungen hin. Mit der Teilnahme am Fortbildungsprogramm der Stiftung sinken die Vorbehalte gegenüber Naturwissenschaften, Mathematik und Technik bei den pädagogischen Fach- und Lehrkräften deutlich. Im Gegenzug steigen in diesen Bereichen Interesse und Kompetenzempfinden der mehrheitlich weiblichen Fach- und Lehrkräfte. Sie fühlen sich selbst gut gerüstet, um Kinder bei der Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Inhalten zu begleiten. Dieses Selbstbewusstsein geben sie auch an die Kinder weiter. Je länger die Pädagoginnen und Pädagogen bereits beim „Haus der kleinen Forscher“ aktiv sind, desto ausgeprägter sind diese Effekte.

Pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus über 22.000 Kitas, Grundschulen und Horten in Deutschland haben bereits am Fortbildungsprogramm des „Hauses der kleinen Forscher“ teilgenommen. Der Fokus des pädagogischen Ansatzes liegt darauf, dass Kinder sich im Alltag mit Naturphänomenen sowie mathematischen und technischen Fragestellungen beschäftigen und dazu eigenständig forschen. Das Ziel aller Angebote ist es, das Selbstvertrauen von Mädchen und Jungen zu stärken und ihre Problemlösungskompetenz zu fördern.

 

 

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