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Naturwissenschaften für Grundschulkinder

Die Stiftung weitet ihr Angebot "Forscherzeiten" aus

Die "Forscherzeiten" sind ein außerschulisches Angebot des "Hauses der kleinen Forscher" für Kindergruppen im Alter von sechs bis zehn Jahren, die z. B. als Klassen- oder Hortfahrt, aber auch als offene Ferienprogramme angeboten werden. Mit Hilfe neuer lokaler Partner gibt es ab Herbst 2014 neben der "Forscherwelt Blossin" bei Berlin an sechs weiteren Standorten in Deutschland die Möglichkeit, an "Forscherzeiten" teilzunehmen.

Während die Kinder forschen, werden sie von Erwachsenen mit pädagogischer und/oder naturwissenschaftlicher Ausbildung begleitet.

Das zusätzliche Angebot soll das Interesse der Mädchen und Jungen am Forschen wecken, ihre Selbstwirksamkeit stärken und ihnen ermöglichen, die eigene Vorgehensweise des Entdeckens zu erkennen. Die Stiftung hat die "Forscherzeiten" seit 2012 entwickelt und in Blossin erprobt. Nach positiver Resonanz seitens der Kinder und der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte wird die Stiftung das Angebot zusammen mit sechs neuen Standortpartnern etablieren. Dazu gehören:

  • die Freizeit- und Bildungsstätte „Grille" in Gifhorn (über die BUTTING-Akademie)
  • die Autostadt Wolfsburg,
  • das Naturfreundehaus in Schwerte (über die Naturfreundejugend NRW),
  • das Kinder- und Jugendhaus „INSEL“ in Dresden des Landesverbandes Sächsischer Jugendbildungswerke (LJBW) e.V.,
  • die Station Junge Naturforscher und Techniker in Weißwasser und
  • die Kreativwerkstatt Oberkochen.

Jeder dieser Standorte übernimmt zukünftig eigenständig die Ansprache und Organisation der Kindergruppen, stellt Räume und Ausstattung zum Forschen und pädagogisches Personal bereit. Im Mai 2014 haben die Verantwortlichen der neuen Standorte bei einem Treffen mit der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" in Berlin gemeinsam den Startschuss für die Umsetzung gegeben. Bis Juni 2015 werden die Referentinnen und Referenten der neuen Standorte durch das "Haus der kleinen Forscher" beraten, fortgebildet und mit Arbeitsunterlagen versorgt. Ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch schließt sich an.

Foto: Stiftung Haus der kleinen Forscher
Während der "Forscherzeit" können sich die Kinder intensiv mit einem eigenen Forscherthema beschäftigen.

Was genau sind "Forscherzeiten"?
Eine "Forscherzeit" dauert zwischen einem Tag und fünf Tagen. Währenddessen forschen Kinder an eigenen naturwissenschaftlichen oder technischen Fragestellungen und werden in ihren Forschungsprozessen von Referentinnen und Referenten mit pädagogischer und/oder naturwissenschaftlicher Ausbildung begleitet. "Forscherzeiten" können ganz frei gestaltet sein oder einen thematischen Schwerpunkt haben:
In freien "Forscherzeiten" werden die Kinder durch ein offenes und zugängliches Materialangebot aus Alltagsmaterialien, Messinstrumenten, Werkzeugen, wundersamen Gegenständen und Exponaten sowie durch die natürliche Umgebung angeregt, eigene Forschungsfragen zu finden, denen sie selbsttätig nachgehen können.
Bei thematischen "Forscherzeiten" arbeiten die Kinder entweder an eigenen Fragen zum Themenkomplex oder erarbeiten ein eigenes Vorgehen zu vorgegebenen Fragestellungen. Alle "Forscherzeiten" gliedern sich in eine Erkundungsphase, eine Forscherphase und eine abschließende Ergebnispräsentation. Zwischenzeitlich dokumentieren die Kinder ihr Vorgehen oder ihre Ergebnisse und es werden Reflexionsgespräche geführt.

 

 

 

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