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Externe Studien

Die Stiftung auf dem Prüfstand

Das "Haus der kleinen Forscher" wurde 2013 durch eine unabhängige Gutachterkommission evaluiert. Diese hat beurteilt, ob die Stiftung mit den bestehenden Gremien und der Organisation der Berliner Geschäftsstelle die optimalen Voraussetzungen für die Erfüllung ihrer Mission bietet. Das Ergebnis ist überaus positiv und bescheinigt der Stiftung, in den vergangenen Jahren eine Institution aufgebaut zu haben, die einen sehr bedeutsamen Beitrag zur Förderung frühkindlicher Bildung leistet. Hiermit wird der Bericht zusammen mit einer Stellungnahme des Stiftungsrates und Vorstandes veröffentlicht.

Olaf Köller (c) privat

Die siebenköpfige Kommission wurde von Prof. Dr. Olaf Köller vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik IPN Kiel geleitet. Die Evaluation erfolgte nach dem Leibniz-Verfahren. Die Kommission hat die Stiftung anhand eines ausführlichen Selbstberichts und einer zweitägigen Begehung untersucht und bewertet. Im Jahresbericht der Stiftung von 2013 kam Köller wie folgt zu Wort:

Interview mit Olaf Köller

Wo steht die Stiftung heute?
Köller: Das „Haus der kleinen Forscher" ist mit dem Anspruch angetreten, 80 Prozent der Kitas in Deutschland mit seinem Angebot im Bereich vorschulischer naturwissenschaftlicher Bildungsangebote zu erreichen. Heute ist dieser Anspruch schon zu einem großen Teil eingelöst, rund 27.000 Einrichtungen können von den fachlich hervorragenden, altersgemäßen Materialien der Stiftung profitieren. Darüber hinaus hat bundesweit eine Professionalisierungswelle des pädagogischen Personals in Kindertagesstätten eingesetzt, die einmalig sein dürfte. Schließlich muss auch gesagt werden, dass wir es auch dem "Haus der kleinen Forscher" zu verdanken haben, dass vorschulische Bildung nicht mehr verpönt, sondern Allgemeingut ist.

Welche Gesichtspunkte waren Ihnen bei der Begutachtung besonders wichtig?
Köller: Bei der Begutachtung war es der Kommission zum einen sehr wichtig zu prüfen, ob die Stiftung wissenschaftlich fundierte, praxistaugliche Konzepte für die Fortbildung des pädagogischen Personals in Kindertagesstätten entwickelt hat und vor Ort einsetzt. Zum anderen fragten wir uns auch, ob die Stiftung ihre Arbeit selbstkritisch reflektiert und Sorge dafür trägt, das eigene Handeln hinsichtlich seiner Wirksamkeit zu überprüfen. Unsere Frage war: Lässt sich das „Haus der kleinen Forscher" in die Karten schauen, ob es überhaupt seine Ziele erreicht. Die Antwort hierzu war eindeutig „Ja!".

Welche drei zentralen Empfehlungen würden Sie der Stiftung geben?
Köller: Nachdem wir einen tiefen Einblick in die beeindruckenden Leistungen der Stiftung gewonnen haben, waren uns folgende Punkte besonders wichtig: Das „Haus der kleinen Forscher" sollte zukünftig nicht nur das Ziel haben, immer mehr Kitas zu erreichen, sondern auch dort, wo man bereits die Einrichtungen erreicht hat, die Qualität der naturwissenschaftlichen Erziehung weiter verbessern. Die Stiftung sollte unbedingt das Angebot auf die Grundschule ausbauen. Damit hat sie ja auch bereits begonnen. Und die Stiftung sollte den eingeschlagenen Weg der wissenschaftlichen Begleitung fortführen und das eigene Handeln dauerhaft in seiner Wirksamkeit zum Wohle der Kinder überprüfen.

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