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Anziehende Magnete

Ein Mädchen hält zwei anziehende Magnete gegeneinander.
Was passiert, wenn Magnete Dinge anziehen?
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Ein Junge hält einen Schlüssel mit Hilfe eines Magneten.
Welche Dinge werden eigentlich angezogen?
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Ein Magnet wird an einen Heizkörper gehalten.
Was haben die anziehenden Dinge gemeinsam?
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Ein Kind hebt einen Schlüsselring mit Hilfe eines Magneten an.
Werden alle Dinge gleich stark angezogen?
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Was passiert, wenn Magnete Dinge anziehen? Mit Hilfe eines Dauermagnets probieren die Kinder, welche Gegenstände von einem Magnet angezogen werden, welche nicht und warum.

Sie brauchen:

  • starke Dauermagnete in gut handhabbaren Formen und Abmessungen

So funktioniert's:

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1 Alltagsbezug aufgreifen

Im Alltag beobachtet und nutzt man sehr häufig die anziehende Kraft eines Magnets auf Objekte, aber nicht alle Dinge sind magnetisch und werden "angezogen" oder bleiben "haften". Es gibt Dinge, die nicht eindeutig als magnetisch zuzuordnen sind, da sie aus mehreren Bestandteilen mit unterschiedlichen magnetischen Eigenschaften bestehen.

2 Vermutungen: Was zieht an?

Bitten Sie jedes Kind, in der Kita nach einem Gegenstand zu suchen, der ihrer Vermutung nach von Magneten angezogen wird, und einem, bei dem dies wahrscheinlich nicht der Fall ist. Lassen Sie die Dinge getrennt auf zwei Haufen auf den Tisch legen. Fragen Sie die Kinder, warum sie diese Zuordnung getroffen haben. Stimmen alle anderen zu oder würden sie den jeweiligen Gegenstand umsortieren? Bitten Sie die Kinder zu überlegen, was sie benötigen, um ihre Vermutungen zu überprüfen.

3 Ausprobieren und beobachten: Stimmt das?

Stellen Sie den Kindern die Magnete zur Verfügung. Mit ihnen können sie ausprobieren, welche Gegenstände tatsächlich vom Magneten angezogen werden. Dabei könnte es Gegenstände geben, die sich nicht zuordnen lassen, da nicht alle Bestandteile an ihnen magnetisch sind. Diese legen sie auf einen dritten Haufen.
Bitten Sie die Kinder, ihre Beobachtungen zu formulieren und zu beschreiben: An welchen Gegenständen bleiben die Magnete haften bzw. was wird durch Magnete angezogen? Müssen Dinge umsortiert werden? Wie beschreiben die Kinder ihre Zuordnungen? Gelingt es den Kindern, die Wechselwirkung zwischen Magnet und magnetischem Objekt mit Worten zu beschreiben? Wie sieht es aus, wie fühlt es sich an, wenn ein Magnet etwas anzieht oder irgendwo haften bleibt? Wirken alle verwendeten Magnete gleich oder gibt es Unterschiede?

4 Erörtern und dokumentieren

Welche Vermutungen haben sich bestätigt, welche nicht? Versuchen Sie gemeinsam mit den Kindern, die magnetischen Dinge und insbesondere deren Materialien zu charakterisieren, z.B. glänzend, schwer, biergsam, ein spezieller Geruch oder Geräusche beim Anschlagen. Wo wird ggf. nur ein Abschnitt oder Teil eines Gegenstandes vom Magneten angezogen , z. B. bei einer Wäscheklammer? Wofür wären Magnete im Alltag nützlich?
Tragen Sie mit den Kindern die neuen Erfahrungen zusammen, z. B. mit Zeichnungen oder Fotos. So wird der Prozess des Forschens nachvollziehbar.

5 Wissenswertes für Erwachsene

Im Alltag beobachtet und nutzt man sehr häufig die anziehende Kraft eines Magnets auf Objekte, die aus Eisen, Stahl, Nickel oder Kobalt bestehen. Diese Art des Magnetismus wird als Ferromagnetismus (von lat. Ferrum = Eisen) bezeichnet und grenzt sich von anderen Erscheinungsformen des Magnetismus, wie beispielsweise dem Elektromagnetismus, Paramagnetismus oder Diamagnetismus ab.

Ergänzendes Material für Ihre pädagogische Arbeit

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