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Ich bin einzigartig!

Ein Kind liegt auf Papier. Sein Körperumriss wurde um ihn herum gemalt.
Bewegungen sind einzigartig.
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Mädchen liegt auf braunem Papier, auf das sein Umriss gezeichnet wurde.
Unsere Körperumrisse gibt es nur einmal.
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Mädchen malt sich selbst in Lebensgröße als Umrisszeichnung auf Papier.
Durch Haarlänge, Schuhgröße und Zahnlücken verschieden.
© Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Die Kinder erkunden die Vielfalt menschlicher Gestalt, indem sie sich mit ihrem individuellen Aussehen auseinandersetzen. Sie erproben, ob sie andere Kinder alleine an deren Merkmalen erkennen können.

Sie brauchen:

  • kleine Spiegel
  • große Papierstücke, z. B. aus Packpapier
  • Buntstifte
  • Woll- oder Stoffreste
  • Klebestift und Schere
  • evtl. Wäscheleine, Klammern, Klebeband zum Aufhängen

So funktioniert's:

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1 Alltagsbezug aufgreifen

Jeder Mensch ist einzigartig. Lisa hat dunkelbraune Haare, grüne Augen und lange Finger. Simeon hat blonde gelockte Haare und braune Augen. Außerdem hat er einen Leberfleck auf dem rechten Arm. Jedes Kind hat seine eigenen Besonderheiten, manche kann man auf Anhieb sehen, andere nicht.

2 Das bin ich!

Zwei Kinder malen gegenseitig ihre Körperumrisse auf ein großes Stück Papier. Anschließend gestalten die Mädchen und Jungen ihren eigenen Umriss und statten ihn mit ihren individuellen Merkmalen aus. Fragen Sie die Kinder, durch welche Besonderheiten sie sich ihrer Meinung nach am deutlichsten von den anderen unterscheiden und was ihnen besonders gut an sich selbst gefällt. Dazu können sie auch noch einmal in die kleinen Spiegel schauen und ihren Umrissen vielleicht sogar Haare und Augenbrauen aus Wolle in passender Farbe aufkleben, Leberflecken oder Narben aufmalen.

Hängen Sie die Körperbilder im Gruppenraum auf und betrachten Sie gemeinsam Größe, Umfang und Ausgestaltung. Welcher Körper ist von wem und an welchen Merkmalen erkennen wir das? Es kann passieren, dass die Mädchen und Jungen sich überwiegend über ihre Kleidung definieren. Besprechen Sie noch mal mit ihnen, welche Merkmale wirklich zum Körper gehören und welche nicht.

Jeder Mensch hat besondere Merkmale, die ihn von anderen unterscheiden. Manche, wie z. B. die Frisur, sind leicht veränderbar, andere, wie etwa Leberflecke, nicht. Kleider dagegen gehören gar nicht zu den Körpermerkmalen, nicht einmal das Lieblingshemd.

3 Wissenswertes für interessierte Erwachsene

Jeder Mensch sieht anders aus, weil jede bzw. jeder von uns ganz individuelles Erbgut besitzt. Anders ist das lediglich bei eineiigen Zwillingen. Sie haben das gleiche Erbgut, weil sich die bereits befruchtete Eizelle in zwei Stücke teilt. Die meisten äußerlichen Merkmale des menschlichen Körpers sind durch das Erbgut festgelegt. Auch ob sich ein Muttermal ausbildet, welche Augenfarbe jemand hat und wie groß sie oder er werden kann, wird bereits bei der Befruchtung bestimmt. Aber es gibt auch zahlreiche körperliche Merkmale, die durch äußere Faktoren, wie beispielsweise Sonneneinstrahlung oder Verletzungen, entstehen. Neben der genetischen Vorgabe trägt auch das eigene Verhalten zur Einzigartigkeit bei: die Art, aufrecht oder etwas gebeugt zu stehen bzw. sich geschmeidig oder hölzern zu bewegen, ist typisch für jeden einzelnen Menschen. Darüber hinaus machen der Charakter eines Menschen und seine Werte und Vorlieben einen ebenso großen Teil seiner Individualität aus.

Ergänzendes Material für Ihre pädagogische Arbeit

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