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Geräusche erraten im Geräusche-Theater

Kinder sitzen mit geschlossenen Augen im Kreis.
Auch wenn jeder leise ist, gibt es viel zu hören.
© Thomas Ernst/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Holzperlen, Knöpfe, Ringe und Schraubmuttern sind jeweils auf Ketten gezogen.
Werden Sie kreativ um Geräusche zu erzeugen!
© Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Zwei Kinder sitzen auf dem Boden mit geschlossenen Augen.
Woher kommen die Geräusche?
© Thomas Ernst/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Wo und wann sind bestimmte Geräusche zu hören? Gehen Sie dann gemeinsam mit den Kindern auf Geräusche-Jagd und stellen Sie die gesammelten Töne im Geräusche-Theater vor.

Sie brauchen:

  • großes Tuch und Wäscheklammern
  • verschiedene Gegenstände aus unterschiedlichen Materialien, um Geräusche zu machen

So funktioniert's:

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1 Alltagsbezug aufgreifen

Wir sind ständig von vielen verschiedenen Klängen und Geräuschen umgeben. Einige davon nehmen wir bewusst wahr, weil sie uns auf etwas hinweisen oder etwas Wichtiges signalisieren: die Sirene eines Krankenwagens oder das Klingeln unseres Weckers, das wir sogar im Schlaf hören und wissen, dass es Zeit ist aufzustehen. Viele Geräusche aber registrieren wir gar nicht bewusst. Wir nehmen sie erst wahr, wenn wir ganz genau hinhören.

2 Genau hinhören

Suchen Sie gemeinsam mit den Kindern einen gemütlichen Sitzplatz. Geben Sie den Kindern Zeit zur Ruhe zu kommen. Dann schließen alle die Augen. Was ist zu hören? Lassen Sie die Kinder erzählen, was sie wahrnehmen. Es ist ganz überraschend, wie viele Geräusche sich ausmachen lassen, obwohl alle doch so leise sind.

Überlegen Sie gemeinsam: Welche Geräusche gibt es in der Kita und welche zu Hause? Welche hören sie typischerweise morgens hören bzw. welche am Abend?

3 Geräusche-Theater

Oft können wir am Geräusch allein erkennen, welcher Gegenstand sich dahinter verbirgt. Viele Klänge oder Geräusche entstehen etwa, indem wir etwas tun oder etwas bewegen. Erkunden Sie mit den Kindern verschiedene Geräuschquellen: Welche Gegenstände klingen von allein, welche, wenn wir sie anschlagen oder bewegen?

Wie wäre es also mit einem „Geräusche-Theater“? Geben Sie den Kindern nacheinander die Möglichkeit, hinter einem Vorhang ein Geräusch zu erzeugen. Können alle anderen erraten, welche Geräuschquelle sich dahinter verbirgt? Versuchen Sie, mit den Kindern zu erkunden, wie der Gegenstand bewegt wird oder aus welchem Material der Gegenstand besteht, mit dem das Geräusch erzeugt wurde.

Lassen Sie die Kinder beschreiben, wie sich etwas anhört. Sie werden ganz viele verschiedene Ausdrücke dafür finden können, ob sich etwas z. B. kratzig, scheppernd, klingelnd, knallend oder schleifend anhört. Überlegen Sie gemeinsam, was kurz oder lang, was laut oder leise klingt. Was empfinden die Kinder als schön und angenehm? Welche der Klänge und Geräusche mögen sie nicht? Was wird als Lärm wahrgenommen?

4 Wissenswertes für Erwachsene

Schall bezeichnet allgemein die auditive Information, wie sie von uns Menschen, aber auch von Tieren mit den Sinnen, insbesondere dem Gehör, wahrgenommen werden kann. Physikalisch können wir vier Arten von Schall unterscheiden: Ton, Klang, Geräusch und Knall.

Ein Ton bezeichnet eine reine, gleichmäßige Schwingung, die sich z. B. durch eine Stimmgabel erzeugen lässt. Klänge und Geräusche sind ein Gemisch aus verschiedenen Tönen, beim Klang sind diese harmonisch, beim Geräusch stehen die einzelnen Töne in keinem systematischen Zusammenhang zueinander. Der Knall ist eine plötzliche, heftige Schwingung mit einem einmaligen Ausschlag und raschem Abklingen.

Ergänzendes Material für Ihre pädagogische Arbeit

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