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Gerecht verteilt?

Ein Beispiel: Das könnte passieren, wenn Kinder versuchen, Bonbons unter sich aufzuteilen!
© Stiftung Haus der kleinen Forscher

Für Kinder ist Gerechtigkeit bereits ein großes Thema. Probieren Sie mal, schwer teilbare Dinge fair aufzuteilen! Geht das überhaupt?

Sie brauchen:

  • Bonbons
  • Foto von verschiedenen Personen

So funktioniert's:

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1 Alltagsbezug aufgreifen

Bei vielen Themen einer Kita-, Hortgruppe oder Grundschulklasse stößt man auf Fragen hinsichtlich gerechter oder ungerechter Verteilung. Das gilt etwa für Spielzeugnutzung, Kuchenverteilung oder Tafeldienste. In der nachhaltigen Entwicklung ist Gerechtigkeit ein Schlüsselthema, z. B. bei der meist ungleichen und damit als ungerecht empfundenen Verteilung von Ressourcen, Chancen und Möglichkeiten.

2 Wie würden Kinder Bonbons verteilen?

Stellen Sie den Mädchen und Jungen Fotos von einigen unterschiedlichen Menschen bereit und fragen Sie, wem die Kinder einen Bonbon geben würden, wenn es weniger Bonbons gäbe, als Personen zu sehen sind. Welche Gründe nennen die Kinder? Welche Strategien des Ausgleichs haben sie, damit sich niemand benachteiligt fühlt? Geben Sie danach einige Bonbons in die Kindergruppe und lassen Sie die Mädchen und Jungen um diese verhandeln. Und klappt das Verteil-Experiment auch mit einem Getränk?

3 Wissenswertes für Erwachsene

Eine gerechte Verteilung von Ressourcen und Lasten ist elementare Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung. Doch nicht immer lässt sich eine faire Verteilung durch Mathematik lösen. Manchmal wollen nicht alle dasselbe oder es gibt schlicht nicht genug. Dann kommt unser Wertesystem zum Tragen. Wir verteilen danach, wer mehr kann, bedürftiger ist oder sympathischer wirkt. Auch für Kinder ist Gerechtigkeit ein wichtiges Thema – dabei geht es meistens darum, Dinge, Aufgaben oder Privilegien gerecht zu verteilen. Die Mädchen und Jungen lernen schnell, dass das kein einfaches Unterfangen ist, denn wenn ein Kind es z. B. als gerecht empfindet, mehr Bonbons als andere zu bekommen, empfinden die anderen das vielleicht anders.

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