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"Hast du das gehört?"

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Wie klingt die Uhr, die Mikrowelle oder der Wecker? ©Thinkstock/hl-studios
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Ein roter analoger Wecker
Warum klingelt der Wecker so schrill?
© Frank Bentert/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Erforschen Sie gemeinsam mit den Kindern, welche Töne und Geräusche als Warnung, Hinweis oder Aufforderung verwendet werden.

So funktioniert's:

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1 Alltagsbezug aufgreifen

Ein hupendes Auto, der Schlag der Kirchturmuhr oder das Klingeln an der Tür – akustische Signale sind in unserem Alltag selbstverständlich und meistens wissen wir sofort, was das jeweilige Signal bedeutet. Erkunden und erforschen Sie gemeinsam mit den Kindern, welche Töne und Geräusche als Warnung, Hinweis oder Aufforderung verwendet werden.

2 Signale sammeln und einordnen

Lassen Sie die Mädchen und Jungen überlegen, welche akustischen Signale sie kennen. Was piepst, klingelt oder brummt bei ihnen zu Hause? Was teilen ihnen diese Geräusche mit? Neben der Türklingel, dem Telefon oder dem Wecker gibt es noch viele andere Dinge, die uns durch Geräusche aufmerksam machen. Da ist z. B. die Mikrowelle, die piepst, wenn die Zeit um ist. Oder der Gefrierschrank, der uns durch ein Fiepen warnt, wenn die Tür zu lange offen bleibt. Sogar der Wasserkessel, der durchdringend pfeift, wenn das Wasser kocht. Was fällt den Kindern noch ein? Gehen Sie mit ihnen auch durch Ihre Einrichtung und forschen Sie gemeinsam nach weiteren akustischen Signalgebern, z. B. dem Feueralarm, der Pausenglocke oder dem Türsummer. Fragen Sie die Mädchen und Jungen auch, welche Geräuschemacher beim Sport verwendet werden, um ein Ereignis anzuzeigen: Die Schiedsrichterpfeife beim Fußball, der Startschuss beim Wettlauf, oder der Gong beim Boxen – was kennen die Mädchen und Jungen noch?

3 Wie sollten Signale klingen?

Ob Gefahr, Aufforderung oder Hinweis - akustische Signale sollen möglichst auf Anhieb die richtige Reaktion hervorrufen. Erforschen Sie mit den Kindern, welche Art von Geräuschen welche Gefühle in uns hervorrufen. Wie sollte zum Beispiel ein Warngeräusch klingen, damit wir sofort reagieren? Laut oder leise? Melodisch oder schrill? Und wie kann man durch ein Geräusch vermitteln, dass etwas sehr dringend ist? Vielleicht dadurch dass der Ton immer höher, oder immer lauter wird, oder die Töne immer schneller nacheinander folgen? Lassen Sie die Mädchen und Jungen mit einfachen Instrumenten wie Trommeln, Xylophonen, Triangeln oder Flöten und anderen Gegenständen eigene akustische Signale für verschiedene Zwecke "komponieren", zum Beispiel als Alarm, als Versammlungszeichen, als Signal zum Stillsein und für andere Anlässe, die in Ihrer Einrichtung immer wieder vorkommen.

4 Wissenswertes für Erwachsene

Geräusche breiten sich durch sogenannte Schallwellen aus. Dabei schwingen die Luftteilchen sehr schnell hin und her. Treffen Schallwellen der Luft auf unser Ohr, dann nimmt das Ohr diese Schwingungen über das Trommelfell wahr und leitet sie als Nervenimpulse weiter ans Gehirn. Das Gehirn vergleicht und interpretiert diese Nervenimpulse und wir erkennen die Geräusche – zum Beispiel als Sprache, als Fahrradklingel oder als Klopfen an der Tür. Manche Geräusche jagen uns einen Schrecken ein, beispielsweise ein plötzlicher Knall oder ein lautes Brüllen. Andere Geräusche versetzen uns in Alarmbereitschaft, zum Beispiel aufeinanderfolgende Töne, die immer schneller und lauter werden, oder ein anhaltender Ton, der immer schriller wird. Solche Geräusche sind daher gut als Warnsignal oder für dringende Aufforderungen geeignet, denn wir nehmen sie auch dann wahr, wenn wir gerade abgelenkt sind oder sogar wenn wir schlafen. Übrigens: Auch Holz, Metall, Glas und viele andere Materialien können Schallwellen sehr gut weiterleiten. Dabei schwingen dann entsprechend die Teilchen, aus denen das Material besteht. Deshalb kann man häufig Geräusche aus dem Nachbarzimmer hören, auch wenn alle Türen geschlossen sind: Die Wand selbst leitet die Schallwellen weiter.

Ergänzendes Material für Ihre pädagogische Arbeit

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