Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Wir verbessern derzeit die Experimente-Rubrik, dabei können sich Online-Inhalte ändern. Schauen Sie gerne öfter vorbei!

Zurück

Im Land der Riesen und Zwerge

Kinder sitzen am Kindertisch, Kindergeschirr in passender Größe
Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
Bild auf Pinterest teilen (öffnet in neuem Fenster)
Junge am Tisch führt sich riesige Holzgabel zum Mund
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
Bild auf Pinterest teilen (öffnet in neuem Fenster)
Mädchen misst, wie lang der Arm eines anderen Mädchens ist
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
Bild auf Pinterest teilen (öffnet in neuem Fenster)

Warum gibt es unterschiedlich große Möbelstücke? Dass Babys wachsen und auch Kinder größer werden, ist sicher für die Mädchen und Jungen nichts Neues. Doch was geschieht noch, wenn man altert? Die Kinder erkunden, wie sich ein menschlicher Körper im Laufe seines Lebens verändert und erforschen die Vor- und Nachteile von größenangepassten Gegenständen für Kinder, Erwachsene oder auch alte und kranke Menschen.

Sie brauchen:

  • Erwachsenentisch und -stuhl
  • Kindermöbel, Hocker
  • "Riesengeschirr", wie z. B. Kuchenplatten und Salatbesteck
  • Puppengeschirr und -besteck
  • etwas Brot oder Apfelstückchen

So funktioniert's:

Alles aufklappen

1 Alltagsbezug aufgreifen

Kinder wachsen zwischen ihrem dritten und zehnten Lebensjahr im Schnitt etwa sieben Zentimeter pro Jahr. Sie merken es an ihren zu klein gewordenen Lieblingspullis oder daran, dass sie endlich ohne Hilfe an den Lichtschalter herankommen. Durch den Kontakt mit kleineren oder größeren Mädchen und Jungen bzw. Erwachsenen sind ihnen die unterschiedlichen Entwicklungsstufen eines Menschenlebens bekannt.

2 Im Land der Riesen

Überlegen Sie gemeinsam, warum es Kinderstühle und -tische gibt sowie viel größere Stühle und Tische für Erwachsene. Lassen Sie die Mädchen und Jungen auf einem großen Stuhl und dann auf einem Kinderstuhl sitzen. Wie fühlt sich das an? Brauchen sie Hilfe, um sich auf den großen Stuhl zu setzen?Gestalten Sie miteinander ein Land der Riesen: Stellen Sie einen hohen Tisch und große Stühle in einen abgegrenzten Raumbereich und decken Sie zusammen den Tisch – große Schüsseln oder Tortenteller als Geschirr, Blumenvasen oder leere, große Joghurtbecher als Gläser und Tassen, Salatbesteck als Lö­ffel und Gabel. Nun darf sich jedes Kind einmal an den großen Tisch setzen und versuchen z. B. Brot- oder Apfelstückchen aus der Riesenschale zu essen. Wie gelingt es ihnen? Passt der Lö­ffel in den Mund?

3 Im Land der Zwerge

Anschließend gestalten Sie in einem anderen Raumbereich gemeinsam das Reich der Zwerge: Ein Hocker wird zum Tisch, ein Holzklotz zum Hocker und mit  Puppenbesteck bzw. -geschirr werden winzige Brotkrümel aufgegabelt. Sammeln Sie anschließend die Erfahrungen der Mädchen und Jungen aus dem Land der Riesen und dem Reich der Zwerge. Fallen den Kindern noch andere Möbel oder Gegenstände ein, die es für kleine und große Menschen gibt, z. B. Kleidungsstücke oder Fahrräder? Dann können sie ihr Land der Riesen und ihr Reich der Zwerge weiter ausgestalten.

4 Beobachten, was passiert

Jeder Mensch braucht Alltagsgegenstände, die zu seiner Größe passen. Kinder haben kürzere Beine und Arme, für sie ist es einfacher, auf kleinen Stühlen und an kleinen Tischen zu sitzen. Für Erwachsene sind große Möbel besser.

Überlegen Sie gemeinsam, woran man merkt, ob man gewachsen ist oder ob nur Kinder und Erwachsene unterschiedliche Gegenstände brauchen. Verändert sich noch etwas anderes als die Größe, wenn man älter wird?

5 Wissenswertes für Erwachsene

Kinder wachsen mehrere Zentimeter im Jahr. Dieser Prozess wird von Hormonen gesteuert. In der Pubertät werden Hormone ausgeschüttet, die u. a. die körperliche Umwandlung vom Kind zur bzw. zum Erwachsenen bewirken. Die physische Entwicklung ist dann aber noch längst nicht abgeschlossen, denn auch das weitere Altern führt zu Veränderungen. Das liegt daran, dass es im menschlichen Körper Milliarden von Zellen gibt, die ständig angegri­ffen werden, aber sich auch regenerieren oder reparieren. Je jünger der Mensch ist, desto leichter können sich Zellen regenerieren. Mit steigendem Alter wird das immer schwieriger und die Zellen büßen ihre Funktionsfähigkeit ein oder verlieren sie ganz. So werden z. B. im Alter die Haare grau, weil die Zellen, die für das Melanin und damit für die Farbentstehung zuständig sind, nicht mehr genug Farbsto­ff produzieren können.

Seite teilen

Kommentar schreiben

*Pflichtfelder

Kommentar schreiben
Haus der kleinen Forscher auf Facebook Haus der kleinen Forscher auf Twitter Haus der kleinen Forscher auf Youtube