Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Zurück

Luftballonrakete

Lufballon mit einer Papierrakete dekoriert hängt an einer Schnur.
Luftballonrakete: Fertig zum Start!
© Stiftung Haus der kleinen Forscher
Bild auf Pinterest teilen (öffnet in neuem Fenster)

Wie stoßen sich Raketen von der Erde ab? Die Kinder erkunden das Rückstoßprinzip mit einer Luftballonrakete! Zehn, neun, acht, sieben, sechs...

Sie brauchen:

  • feine (Angel-)Schnur, ca. 10 m
  • Trinkhalm
  • Luftballon
  • Klebeband
  • Wäscheklammer
  • Gegenstände zum Aufspannen der Schnur
  • Bastelzeug für die Raketen-Dekoration

So funktioniert's:

Alles aufklappen

1 Alltagsbezug aufgreifen

Den Start eines Spaceshuttles haben die Kinder bestimmt schon einmal im Fernsehen gesehen und waren erstaunt: Wie schafft es eine große Rakete so schnell gen Himmel abzuheben?

2 Vorbereitung auf den Start

Die Mädchen und Jungen fädeln einen Trinkhalm auf die Angelschnur. Bitten Sie nun die Kinder, die Enden der Schnur möglichst straff zwischen zwei Stühle zu spannen. Möglicherweise können sich zwei Kinder zur Beschwerung auf die Stühle setzen. Alternativ funktioniert das auch zwischen zwei Bäumen, Tür und Fenster oder einfach mit den Händen.
Jetzt ist Puste gefragt: Ein Kind bläst einen Luftballon auf und verschließt ihn mit der Wäscheklammer oder einem Haushaltsclip. Die Kinder könnten ihre Ballons noch als Rakete verzieren. Anschließend kann die Ballonrakete mit zwei Klebestreifen am Halm befestigt werden.

3 Und Abflug: Welche Rakete fliegt schneller?

Alles bereit zum Abflug? Lösen Sie nun die Klammer am Ballon, ohne ihn festzuhalten. Die Luft strömt aus dem Ballon und drückt die Rakete blitzschnell an der Schnur entlang. Lassen Sie die Kinder testen: Was passiert, wenn der Ballon weniger oder stärker aufgeblasen wird? Fliegen die Raketen auch bergauf? Starten Sie einen Wettbewerb auf zwei parallelen Strecken: Welche Rakete fliegt schneller?

4 Wissenswertes für Erwachsene

Eine Gegenstand wird durch den Rückstoß ausströmender Stoffe oder Substanzen vorwärts getrieben. Man nennt dies Rückstoßprinzip. In unserem Fall ist es Luft, die durch das Ventil des Ballons nach hinten ausströmt und dadurch den Ballon vorwärts treibt. Berühmte Beispiele dafür sind Quallen und Tintenfische, die sich durch den Rückstoß von Wasser fortbewegen. Im Fall des Raketenantriebs sind es Verbrennungsgase, die mit möglichst hoher Geschwindigkeit ausgestoßen werden, um die erforderliche Geschwindigkeit und den nötigen Schub zu erreichen, um schließlich die Erdanziehungskraft zu überwinden.

Wie finden Sie dieses Experiment?

Kommentar schreiben

*Pflichtfelder

Kommentar schreiben

Kommentare 3 Einträge

Petra M. | 14.07.2020 11:51 Uhr

Alternative für Trinkröhrchen?

Hallo, die Kinder finden das Experiment gut. Noch nutze ich dafür Trinkröhrchen aus Plastik. Man könnte auch welche aus Papier nehmen, denke ich. Oder hat jemand eine andere Idee?

Oltmanns | 25.05.2020 11:52 Uhr

Schönes Experiment für Kinder

Mir gefällt das Experiment. Es ist einfach, man muss nicht viel vorbereiten und es zeigt auf eindrucksvolle Weise das Rückstoßprinzip mit Materialien, die die Kinder kennen.

Baum123 | 02.04.2020 09:34 Uhr

Langweilig

Dieses Experiment ist total Langweilig

Seite teilen
Haus der kleinen Forscher auf Facebook Haus der kleinen Forscher auf Twitter Haus der kleinen Forscher auf Youtube Haus der kleinen Forscher auf Instagram