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Die Kraft des Windes

Drei Kinder basteln eine Windmühle mit ihrem Lehrer
Mit dieser Windmühle lassen sich kleine Lasten anheben
© Christoph Wehrer / Stiftung "Haus der kleinen Forscher"
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Hier wird Windenergie in Höhenenergie umgewandelt.
Hier wird Windenergie in Höhenenergie umgewandelt.
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Manche Dinge lassen sich ganz leicht "wegwedeln"
Manche Dinge lassen sich ganz leicht "wegwedeln".
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Der Wind ist ganz schön stark! Schon mit ein wenig Puste können die Mädchen und Jungen ein Windrad antreiben. Was kann der Wind noch alles?

Sie brauchen:

  • Leichte Dinge (z. B. Blätter, Federn)
  • Festes Papier oder Pappe
  • Leere Flaschen mit Deckel
  • Holzspieß
  • Elastisches Klebeband, z. B. Malerkrepp oder Gewebeband

So funktioniert's:

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1 Alltagsbezug aufgreifen

Faszinierend sieht es aus, wenn sich am Himmel gewaltige Wolkentürme zusammenbrauen. Der Wind lässt dann nicht lange auf sich warten. Manchmal weht er den Kindern so stark entgegen, dass sie sich anstrengen müssen, um vorwärts zu kommen. Im Herbst lässt er ihre Drachen in die Höhe steigen, im Sommer verschafft er Abkühlung. Und auf den Feldern treibt er riesige Windräder an, aus deren Bewegung Strom erzeugt wird.

 

2 Was kann der Wind?

Die Kraft des Windes lässt sich gut mit der eigenen Puste nachempfinden. Sammeln Sie mit den Kindern Dinge, die sie durch Anpusten oder Zuwedeln von Luft gut in Bewegung bringen können. Hierfür eignen sich: ein kleines Windrad, eine Seifenblase, ein aufgeblasener Ballon, ein Stückchen Papier, eine Feder oder ein trockenes Laubblatt. Welche Ideen haben die Mädchen und Jungen? Überlegen Sie mit den Kindern, was sich bereits bei einem ganz leichten Luftzug bewegt und für was sie stärkere Puste brauchen. Woran kann das liegen? Was können die Kinder durch Pusten und Fächern noch alles bewirken? Einen Ton auf einer Flöte erzeugen? Eine Wunde oder heißen Tee kühlen? Eine brennende Kerze löschen?

3 Eine Windmühle als Lastenaufzug bauen

Bauen Sie gemeinsam mit den Kindern eine Windmühle, mit der sie kleine Gegenstände, wie z. B. einen Teebeutel, anheben können. Dazu schneiden die Mädchen und Jungen aus festem Papier zunächst das Flügelrad aus (siehe Vorlage): Die durchgezogenen Linien sind Schnittlinien, an den gestrichelten Linien werden die Flügel nach innen gefaltet. Die Mitte des Flügelrads verstärken sie mit etwas Klebeband und stecken einen Holzspieß hindurch. Als Mast dient eine leere Flasche mit Deckel. Die Kinder kleben einen Trinkhalm oben auf der Flasche mit Klebeband fest und schieben den Holzspieß mit dem Flügelrad durch den Trinkhalm – so kann sich das Flügelrad besonders leicht drehen. Am freien Ende des Holzspießes befestigen sie mit einer Reißzwecke den Faden eines Teebeutels. Nun ist die Windmühle fertig! Was beobachten die Kinder, wenn sie diese anpusten? Lassen Sie die Mädchen und Jungen ausprobieren, wie sie die Flügel der Windmühle einstellen müssen, damit sie sich besonders gut dreht.

4 Wissenswertes für Erwachsene

Die Luft­ um uns herum ist ständig in Bewegung. Der Motor dieser Bewegung ist die Sonne: Durch sie wird die Luft erwärmt und steigt nach oben hinauf in höhere Schichten der Atmosphäre. "Fehlt" diese Luft­ dann am Erdboden, haben diese Gebiete einen niedrigeren Luftdruck und Luft­ aus Bereichen mit vergleichsweise mehr Lu­ft strömt nach. Das spüren wir als Wind. Je stärker sich die Gebiete in Temperatur und damit Lu­ftdruck unterscheiden, desto schneller bewegt sich auch die Luft­ von einem Ort zum anderen – es frischt auf und starke Winde entstehen. Wind ist mal da – und mal nicht. Das ist ein Problem für die Energiegewinnung durch Windkraftanlagen, denn schließlich möchten wir unser Wohnzimmer auch bei Windstille erleuchten. Forscherinnen und Forscher beschäftigen sich daher mit der Frage, wie sich Windenergie speichern lässt, und kommen dabei auf die verrücktesten Ideen: So könnte der Wind z. B. unter Wasser riesige Beutel aufblasen. Bei Windstille werden diese Beutel dann geöffnet, das Wasser drückt die Lu­ft heraus, die Luft­ treibt Turbinen an, die wiederum Strom produzieren.

Ergänzendes Material für Ihre pädagogische Arbeit

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