Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Zurück

Papier fetzt!

Ein Junge zerreißt eine Eierschachtel.
Wie gut lässt sich eine Eierpappe zerreißen?
© Gregor Eisele / Stiftung Haus der kleinen Forscher
Bild auf Pinterest teilen (öffnet in neuem Fenster)
Drei Kinder und eine Frau stehen mit einem Karton und verschiedenen Papiersorten an einer Papiertonne.
Papier ist nicht gleich Papier: Im Altpapier befinden sich die unterschiedlichsten Sorten.
© Gregor Eisele / Stiftung Haus der kleinen Forscher
Bild auf Pinterest teilen (öffnet in neuem Fenster)
Ein Junge hält eine Papiergirlande hoch und guckt durch ein Loch hindurch.
Lässt sich super weiternutzen: Längere Papierfetzen werden zur bunten Girlande.
© Christoph Wehrer / Stiftung "Haus der kleinen Forscher"
Bild auf Pinterest teilen (öffnet in neuem Fenster)

Papier ist nicht gleich Papier – es kann extrem stabil oder ganz fein sein, glatt oder rau. Stellen Sie die verschiedenen Sorten doch mal auf die Zerreißprobe!

Sie brauchen:

  • verschiedenes Altpapier und Pappen, z.B. Eierkartons, Zeitschriften, Zeitungen, Klopapierrollen,  Kartonverpackungen usw.

So funktioniert's:

Alles aufklappen

1 Alltagsbezug aufgreifen

Ein Blick in die Altpapiertonne offenbart, wie unterschiedlich verschiedene Pappen, Kartons und Papiere sind. Je nach Zweck, den sie erfüllen sollen, sind sie besonders stabil und knickfest oder äußerst leicht und durchscheinend.

2 Sammeln, fetzen und vergleichen

Lassen Sie die Kinder Altpapier und Pappen sammeln, die Eltern können dabei gut unterstützen. Betrachten Sie gemeinsam die Sammlung. Dann darf losgefetzt werden! Die Mädchen und Jungen reißen die Pappen und Papiere in möglichst lange Streifen. Welche Unterschiede stellen sie dabei fest? Welches Papier reißt sich ganz leicht, welches lässt sich kaum knicken, geschweige denn reißen? Welche Gründe finden die Kinder dafür, dass Papier so unterschiedlich ist?

3 Richtungswechsel

Probieren Sie nun, ob sich Papier unterschiedlich gut reißen lässt, je nachdem, in welche Richtung gerissen wird. Wie reißt es sich von links nach rechts? Wie von oben nach unten? Wie muss man reißen, damit besonders lange Papierfetzen entstehen? Vergleichen Sie mit den älteren Kindern die Risskanten an den Pappen und Papieren miteinander. Überlegen Sie gemeinsam, wie man von deren Aussehen und Beschaffenheit auf die Herstellungsweise des Papiers schließen kann.
Aus den Papierstreifen können die Kinder übrigens fetzige Girlanden basteln. Dafür werden die einzelnen Papierfetzen zu Ringen geformt und ineinander geklebt. Den Kindern fallen bestimmt noch andere Ideen ein, was sie aus den Papierfetzten machen können!

4 Wissenswertes für Erwachsene

Nicht nur beim Reißen von Papier, sondern auch bei der Herstellung von Büchern, Zeitungen, Tapeten und vielen anderen Papierprodukten ist es wichtig, die Faserrichtung des Papiers zu beachten. So lässt sich z. B. ein Buch einfacher umblättern, wenn die Laufrichtung der Buchseiten von oben nach unten verläuft. Der Buchrücken hingegen wird mit Papier quer zur Laufrichtung bezogen, weil er dann stabiler ist.

Ergänzendes Material für Ihre pädagogische Arbeit

Wie finden Sie dieses Experiment?

Kommentar schreiben

*Pflichtfelder

Kommentar schreiben
Seite teilen