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Programmier deinen Tanz!

Kinder laufen, auf Zuruf zweier Mädchen, mit gehobenen Armen ein Raster entlang
Wer bewegt sich wie zur Musik?
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Vier Kinder imitieren die Gesten einer Gliederpuppe
Gemeinsam entwickeln die Kinder eine Choreographie.
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Kinder und Erzieher tanzen in einem Raum
Zusammen Tanzen macht Spaß!
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Tanzen macht Spaß! Schon die Kleinsten wackeln zur Musik mit dem Po oder drehen sich im Kreis. Zu bestimmten Liedern machen sogar alle die gleichen Bewegungen. Aber woher weiß jeder, wann genau er welche Bewegung machen soll?

Sie brauchen:

  • ein schönes Lied
  • ein passendes Abspielgerät
  • viel Platz
  • Papier und Stifte
  • evt. eine Videokamera

So funktioniert's:

Alles aufklappen

1 Alltagsbezug aufgreifen

Vielleicht haben die Kinder schon einmal eine Tanzshow im Fernsehen oder im Theater gesehen, auch beim Ballett oder in der Oper gibt es Choreographien. Die Tänzerinnen und Tänzer bewegen sich aufeinander abgestimmt und synchron. Manchmal stehen sie so dicht, dass es sogar richtig wichtig ist, dass sich alle gleich bewegen, damit es keine Zusammenstöße gibt. Aber wie kann das funktionieren?

2 Lostanzen zur Musik

Wählen Sie ein lustiges Lied, das viele Kinder kennen und spielen Sie es an. Gemeinsam lauschen alle den Tönen und beschreiben anschließend das Gehörte. War es langsam oder schnell? Klang es für einige lustig oder eher traurig? Gab es sich wiederholende Teile oder Stellen, die für die Mädchen und Jungen besonders waren?
Spielen Sie das Lied nun vollständig ab und lassen sie die Kinder die Musik mit ihrem Körper erkunden. Wer nicht tanzen möchte, hört trotzdem genau zu und wippt vielleicht im Takt mit dem Fuß oder einem Finger. Welche Bewegungen mögen die Kinder? Finden sie einen Rhythmus? Welche Bewegungen können sie mehrfach bei sich und den anderen beobachten? Zu welchen Stellen des Liedes passt welche Bewegung besonders gut? Das können einfache Bewegungen sein wie Klatschen oder springen, aber auch schwierigere, wie eine Drehung oder eine Welle mit den Armen.

3 Regeln und Abfolgen entwickeln

Nun geht es daran, eine Choreographie zu entwickeln. Zunächst können einzelne, herausragende Stellen des Liedes mit einer Bewegung versehen werden. Welche Bewegung passt besonders gut? Alle klatschen zum Beispiel in die Hände, wenn der Refrain beginnt.
Welche Bewegung passt als nächstes? Langsam wird eine ganze Abfolge von Bewegungen daraus: Klatsch in die Hände, klatsch auf die Oberschenkel, stampf mit dem Fuß, … Diese Bewegungsabfolge könnte beispielsweise immer während des Refrains wiederholt werden. Damit man die Choreografie nicht vergisst und auch andere sie tanzen können, kann man für jede Bewegung ein Symbol festlegen und in der richtigen Reihenfolge aufschreiben oder –malen.
Welche Lieder gefallen den Kindern und für welche möchten sie eine eigene Choreografie entwerfen? Es können auch Videoaufnahmen gemacht werden, die sich alle gemeinsam anschauen oder der fertige Tanz wird bei einer Aufführung den Eltern gezeigt.

4 Wissenswertes für Erwachsene

Eine Choreographie ist nichts anderes als ein Algorithmus: Eine Folge von Schritt-für-Schritt-Anweisungen, die eindeutig formuliert ist und immer wieder auf die gleiche Weise ausgeführt werden kann.

Beispiele für Algorithmen sind Melodien oder schriftliches Rechnen, aber auch Computerprogramme. Um nämlich einer Maschine Aufgaben zu übertragen, müssen die Anweisungen bzw. der Algorithmus in eine Programmiersprache übersetzt werden. Die in einer Programmiersprache geschriebene Folge von eindeutigen Handlungsanweisungen nennt man dann Programm.

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