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Schwimmt es oder schwimmt es nicht?

Große durchsichtige Plastikbox mit Wasser und kleinen Gegenständen gefüllt
Schwimmlabor: Was geht unter? Und was nicht?
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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verschiedene Gegenstände: Bälle, Bausteine aus Holz usw.
Die Kinder legen verschiedene Gegenstände zum Schwimmtest bereit.
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Holzklötze, Münze und Glasmurmel
Holz, Metall, Glas, Stein, Plastik: Welches Material schwimmt?
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Zwei Spielfiguren aus Plastik schwimmen im Wasserbehälter
Hat die Form eines Gegenstandes mit der Schwimmfähigkeit zu tun?
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Kinderhand hält Knete
Schwimmt eine Knetkugel?
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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kleines Boot aus Knete schwimmt im Wasserbehälter
kleines Boot aus Knete schwimmt im Wasserbehälter
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Grundschüler setzen Knetboote mit Schrauben gefüllt ins Wasser
Forschen hat kein Ende: Welches Knetboot kann die meisten Gegenstände tragen?
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Ein kleines Geldstück geht im Wasser unter. Und ein großer Apfel? Oder Holzstück? Eröffnen Sie ein Schwimmlabor und vergleichen und beobachten sie, welche Gegenstände schwimmen.

Sie brauchen:

  • größerer Behälter mit Wasser, z.B. Schüssel, Eimer, Planschbecken
  • Handtuch zum Unterlegen
  • Gegenstände aus unterschiedlichem Material, z.B. Steine, Korken, Münzen, Holzstück, Plastiklöffel, Knete
  • Obst/Gemüse aus der Küche, z.B. Kartoffel, Apfel, Rosinen und Weintrauben

So funktioniert's:

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1 Alltagsbezug aufgreifen

Beim Baden, Geschirrspülen, am See oder im Schwimmbad – Kinder sehen Dinge schwimmen oder untergehen. In der Badewanne erleben sie, das Spielzeugfiguren nach unten sinken, im Gegensatz zum Quietscheentchen, während im Hafen große schwere Schiffe an der Wasseroberfläche treiben.

2 Was schwimmt, was schwimmt nicht?

Sammeln Sie mit den Kindern Gegenstände, von denen die Mädchen und Jungen wissen wollen, ob diese schwimmen. Stellen Sie einen möglichst durchsichtigen, großen Wasserbehälter auf und bilden Sie mit der Gruppe einen Kreis drumherum. Nun stellen die Kinder Vermutungen über das Schwimmverhalten ihrer Gegenstände auf und probieren direkt aus, ob die Gegenstände schwimmen oder untergehen. Dabei sollten alle die Möglichkeit haben, sich die verschiedenen Gegenstände in Ruhe anzuschauen. Wie unterscheiden sich die Schwimmer von den Nichtschwimmern? Führen Sie diese Aktivität ruhig mehrmals durch. Die Kinder werden immer neue Dinge untersuchen und so ein Gefühl für die Eigenschaften eines Schwimmers entwickeln.
Ergänzen Sie die Auswahl der Gegenstände nun durch weitere Dinge: Am besten suchen Sie dazu Gegenstände aus, die sich anders verhalten, als die Kinder es erwarten. Vergleichen Sie z. B. das Schwimmverhalten von Obst und Gemüse.
Legen Sie dann noch ein paar Dinge zurecht, die jeweils nur aus einem einzigen Material bestehen, z. B. aus Holz, Steine, Korken, Münzen oder Schlüssel aus Metall. Achten Sie dabei darauf, dass diese Gegenstände keine Hohlräume besitzen und Luft darin einschließen. Was glauben die Kinder, passiert mit diesen Materialien im Wasser? Ändert sich das Schwimmverhalten, wenn man z. B. einen leichten und einen schweren Stein wählt?

3 Rund oder eckig? - Eigenschaften im Schwimmtest

Legen Sie nun eine Auswahl an Gegenständen zurecht, die deutliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede haben und zu denen es von jedem Typ mindestens fünf Stück gibt. Folgende Eigenschaftsgruppen bieten sich an: runde/kugelförmige Gegenstände, eckige, bootsförmige, schwere, leichte, große, kleine oder farbige Gegenstände.
Lassen Sie die Kinder jeweils einen Gegenstand wählen und vorhersagen, ob er schwimmt oder nicht. Wie begründen sie ihre Entscheidung? Welche Eigenschaften sind ihrer Meinung nach dafür verantwortlich? Nun wird getestet: Liegen die Kinder richtig oder gibt es Überraschungen? Es hilft den Kindern, wenn sie diesen Versuch mehrfach durchführen dürfen. Wiederholen Sie diese Anregung und erweitern Sie dabei auch die Auswahl der Gegenstände. Testen Sie auch, was passiert, wenn die Kinder die Knete anders verformen, bevor sie diese ins Wasser legen.

4 Wissenswertes für Erwachsene

Ob etwas im Wasser schwimmt oder untergeht, hängt von der Dichte des Gegenstandes und der Dichte des Wassers ab. Die Dichte ist eine Materialeigenschaft. Ein Gegenstand ist umso dichter, je mehr er wiegt und je weniger Raum er dabei einnimmt. Ist ein Gegenstand dichter als Wasser, sinkt er. Ist er weniger dicht als Wasser, kann er schwimmen. Die "Dichte" ist auch in unsere Alltagssprache vorhanden: So ruft z. B. der Busfahrer seine Fahrgäste auf, "dichter zusammenzurücken", damit mehr Menschen in den Bus passen.
Warum schwimmt nun ein großes Stahlschiff, aber eine kleine Stahlkugel versinkt? Weil Schiffe über viele Hohlräume verfügen und sich ihr Gewicht daher auf einen großen Raum verteilt. Sie haben also eine geringere Dichte als die Stahlkugel. Mit Knete lässt sich dieses Phänomen sichtbar machen: Eine Knetkugel geht unter, wenn man sie ins Wasser legt. Wird die Knetkugel ausgewalzt und zu einer Schale geformt, schwimmt sie. Das Gewicht der Knete wird auf einen größeren Raum verteilt.

Ergänzendes Material für Ihre pädagogische Arbeit

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