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Unser Körper steckt voller Energie

Ob es wohl schwerer ist, einen Erwachsenen anzuschubsen?
Ob es wohl schwerer ist, einen Erwachsenen anzuschubsen? © Stiftung "Haus der kleinen Forscher"
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Kinder in Bewegung
Wie lange können wir rennen, bis wir erschöpft sind? © Stiftung "Haus der kleinen Forscher"
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Kinder machen Hampelmänner
Was für eine Leistung: 15 Hampelmänner in zehn Sekunden! © Stiftung "Haus der kleinen Forscher"
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Unser Körper ist ständig in Bewegung, braucht aber auch Ruhephasen. Die Kinder untersuchen, was sie mit Muskelkraft und unter verschiedenen Bedingungen alles leisten können.

Sie brauchen:

  • ggf. leichte und schwere Gegenstände,
    z. B. Tennisball und Medizinball

So funktioniert's:

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1 Alltagsbezug aufgreifen

Kinder stecken oft "voller Energie". Sie sind ständig in Bewegung, rennen, hüpfen, toben, werfen Bälle und klettern wieder und wieder die Rutsche oder das Klettergerüst hinauf, bis sie richtig "ausgepowert" sind. Dann "tanken" sie neue Energie, durch Ruhepausen und etwas zu Essen – und schon sind die kleinen Energiebündel wieder fit.

2 Wie viel Energie steckt in mir?

Wählen Sie gemeinsam mit den Kindern eine anstrengende Tätigkeit aus, die zählbar ist: z. B. Kniebeugen, Hampelmänner hüpfen oder um die Sandkiste herumrennen. Dann führen alle diese Tätigkeit in der gleichen Anzahl durch, z. B. 20-mal, aber in einem gemütlichen Tempo. Dabei wird die Zeit gestoppt, bis alle fertig sind. Im nächsten Durchgang wird die gemessene Zeit halbiert – und alle sollen bis dahin fertig werden! Trauen sich die Kinder nach einer kleinen Erholungspause auch einen dritten oder vierten Durchgang zu? Jedes Mal wird die Zeit halbiert, wer hält bis zum Ende durch und schafft die ganze Anzahl in der vorgegebenen Zeit? Lassen Sie die Mädchen und Jungen beschreiben, wie sich ihr Körper bei den gemütlichen und bei den gehetzten Runden angefühlt hat und welche Runden für sie am anstrengendsten waren. Fühlten sie sich nach den Ruhepausen wieder fit?

3 Was kann mein Körper noch leisten?

In einem nächsten Schritt können die Kinder probieren, nicht nur ihren eigenen Körper, sondern auch andere Dinge in Bewegung zu versetzen. Wie gut lässt sich ein Tennisball rollen, verglichen mit einem Medizinball? Was ist anstrengender: Einem Kind auf der Schaukel Anschwung zu geben oder einem Erwachsenen? Diskutieren Sie mit den Kindern darüber, welche Tätigkeiten sie besonders anstrengend fanden und warum. Haben die Mädchen und Jungen weitere Beispiele dafür, was sie an einem typischen Tag alles durch Muskelkraft bewirken und bewegen?

4 Wissenswertes für Erwachsene

Jeder, der schon einmal zu Fuß einen Berg hinaufgegangen oder mit dem Rad hinaufgefahren ist, weiß: Es kostet Kraft und ist wesentlich anstrengender als dieselbe Strecke im Flachland zu gehen oder zu fahren. Um an Höhe zu gewinnen, muss man seinem Körper sogenannte "potenzielle Energie" zuführen. Diese Form der Energie wird auch Höhenenergie oder Lageenergie genannt. Stehen wir auf der Zugspitze, dem mit 2.962 Metern höchsten Berg Deutschlands, besitzt unser Körper mehr Lageenergie als auf der Spitze des Harzer Brockens (1.141 Meter). Um die Zugspitze zu besteigen, müssen wir also mehr Energie aufwenden. Verlassen wir die Höhe, wird diese Energie wieder frei – das Hinabsteigen von einem Berg fällt deutlich leichter. Müssen wir viel Energie in kurzer Zeit aufbringen, so empfinden wir das als besonders anstrengend. In der Physik wird das durch den Begriff der Leistung – Energie pro Zeit – beschrieben. Je nachdem, wie lange man für eine bestimmte Tätigkeit braucht, hat man eine große oder eine kleine Leistung vollbracht, auch wenn man insgesamt das Gleiche erreicht hat.

Ergänzendes Material für Ihre pädagogische Arbeit

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