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Weißt Du, was in Deinem Spielzeug steckt?

Legofigur und gelber Holzbaustein
Das Spiel kann beginnen...
© PLAYMOBIL® ist eine Marke der geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG
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Karten auf dem Tisch: Beginnen Sie mit einer Rohstoffkarte.
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Aus welchem Rohstoff bestehen die Spielzeuge im Raum?
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Junge mit kleinem Matchbox-Auto
Schönes Auto: Plastik oder Metall?
© Christoph Wehrer/Stiftung Haus der kleinen Forscher
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Pappe, Holz, Baumwolle, Plastik, Metall – Spielzeuge können sehr aufwändig hergestellt sein. Gehen Sie der Frage, was drin steckt, mit einem einfachen Kartenspiel nach!

Sie brauchen:

Spielkarten mit Abbildungen von Spielzeugen, die Herkunft ihrer Rohstoffe sowie eine mögliche Entsorgung.
Die Spielkarten können Sie herunterladen, ausdrucken und ausschneiden.

So funktioniert's:

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1 Alltagsbezug aufgreifen

Die Kinder wachsen mit verschiedensten Spielzeugen auf – manche wurden mit einfachen oder wenigen Materialien produziert, zum Beispiel ein Karten- oder Brettspiel. Andere sind sehr komplex gestaltet, wie elektrische Spielfahrzeuge oder eine Kinderküche. Leider gehen einige Spielzeuge schneller kaputt als andere. Das könnte eventuell an den Materialien liegen, die verarbeitet wurden.

2 Karten auf dem Tisch

Laden Sie die Kinder ein, spielerisch zu erkunden, was in ihren Spielzeugen steckt. Legen Sie dafür die Spielkarten auf dem Tisch oder auf dem Boden aus. Was auf den Karten erkennen die Kinder? Wofür könnten die Karten stehen, wieso sind die Dinge darauf abgebildet? Welche Gegenstände haben etwas miteinander zu tun? Fällt den Kindern eventuell ein Spiel dazu ein? Gut ist, die Karten auf reale Gegenstände in der Kita, dem Hort oder der Grundschule zu beziehen.

3 Ziehe eine Karte!

Bitten Sie die Kinder, gemeinsam eine Rohstoffkarte zu ziehen und das abgebildete Material bzw. einen Gegenstand aus diesem Material zu finden. Was im Raum besteht bspw. aus Holz? Welche Eigenschaften hat dieser Stoff – optisch, akustisch, ökologisch? Daraus können Sie auch Ideen für eine Experimentierstation entwickeln: Wie klingt das Material, wie schwer ist es, wie sieht seine Oberfläche aus, wie fühlt sie sich an? Können die Mädchen und Jungen ein Material mit geschlossenen Augen am Klang erkennen?

Probieren Sie auch folgendes: Wer findet einen Gegenstand im Raum, zu dem mindestens drei der Spielkarten passen, also z.B. ein Spielzeugauto, das aus Blech (also Eisenerz), gebaut ist, ein Lenkrad aus Plastik hat und in der Gelben Tonne entsorgt werden muss.

Und noch eine weitere Idee: Die Kinder sollen eine Rohstoffkarte ziehen und überlegen, welcher Gegenstand auf den restlichen Karten sich nicht mehr herstellen ließe, wenn dieses Material fehlen würde. Entfernen Sie die entsprechenden Karten aus dem Spiel: Wie viele sind das? Und wie würde sich der ganze Alltag verändern, wenn dieser Rohstoff fehlen würde – vom Aufstehen bis zum Schlafengehen?

4 Wissenswertes für interessierte Erwachsene

Für Kinder wie für Erwachsene ist es nicht so leicht herauszufinden, wo ein Spielzeug eigentlich hergestellt wurde. Bei dem Kartenspiel müssen nicht sämtliche Produktionswege oder Begriffe bekannt sein. Vor allem die Herkunft der Rohstoffe sind für Kinder meist schwer greifbar. Ziel ist es, dass die Mädchen und Jungen erfahren bzw. erkennen, dass z. B. Plastik kein Material ist, das bereits in der Natur existiert, sondern aufwendig hergestellt werden muss. Sie erkennen, dass Spielzeuge bzw. die Rohstoffe dafür wertvoll sind. Und was die Entsorgung bestimmter Spielzeuge bedeutet.

Ergänzendes Material für Ihre pädagogische Arbeit

Wie finden Sie dieses Experiment?

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