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Kinder essen mit geschlossenen Augen Paprika.

Das Auge isst mit?

Kinder probieren Paprika mit verbundenen Augen.

Das Auge isst mit?

Kinder probieren mit verbundenen Augen Paprika am Geschmack zu erkenne.

Das Auge isst mit?

Ein Mädchen begutachtet ein Stück Paprika.

Das Auge isst mit?

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Sie brauchen

  • Verschiedene Lebensmittel in Stückchen (z. B. Obst: Banane, Apfel, Orange, Birne, Weintrauben; Paprika: gelb, grün, rot; unterschiedliche Brotsorten)
  • Augenbinde
  • Papier und Stifte für das Plakat
  • gegebenenfalls Kamera für Fotos

Es heißt: Das Auge isst mit. Das bezieht sich meist darauf, dass Lebensmittel appetitlich dargeboten werden sollten. Aber braucht man das Auge, um das Lebensmittel zu erkennen, oder schafft das unser Geschmackssinn auch allein?

Alltagsbezug

Im Alltag kommen die Kinder immer wieder mit Lebensmitteln in Kontakt, die sie noch nicht kennen. Manchmal schreckt dabei schon allein das Aussehen vor dem Probieren ab. Doch eigentlich übernimmt unser Geschmackssinn beim Essen die wichtigere Aufgabe.

Ideen und Vermutungen sammeln

Reden Sie mit den Mädchen und Jungen darüber, welche Lebensmittel sie besonders gern mögen – und warum. Glauben die Kinder, dass sie die Lebensmittel ausschließlich am Geschmack erkennen können? Macht es einen Unterschied, wenn sie die Lebensmittel vorher sehen? Was denken die Mädchen und Jungen, wie gut sie Lebensmittel erkennen können, auch wenn sie sehr ähnlich sind (z. B. verschiedene Brot- oder Apfelsorten)? Halten Sie auf einem Plakat fest, was die Kinder vermuten.

Achtung: Bitte beachten Sie mögliche Lebensmittelunverträglichkeiten und -allergien der Kinder!

Ausprobieren und Versuch durchführen

Wie wollen die Kinder herausfinden, ob sie die Lebensmittel am Geschmack erkennen können? Probieren Sie die Ideen der Mädchen und Jungen gemeinsam aus! Wollen sie eventuell eine bestimmte Anzahl an Lebensmitteln blind verkosten? Das wäre bestimmt ganz einfach, wenn sie verschiedene Obstsorten (z. B. Banane, Birne, Apfel, Weintraube) sehen und dann mit verbundenen Augen am Geschmack wiedererkennen müssten. Aber wie ist es, wenn sie diese Lebensmittel vorher nicht sehen? Oder wenn gar sehr ähnliche Lebensmittel wie unterschiedliche Apfel- oder Paprika- bzw. verschiedene Brotsorten verwendet würden?

Beobachten und beschreiben

Was genau beobachten die Kinder bei ihren Versuchen? Erkennen sie die Lebensmittel am Geschmack? Gibt es welche, die sehr ähnlich schmecken oder die schwer auseinanderzuhalten sind? Schmecken die Dinge nur unterschiedlich oder fühlen sie sich im Mund auch anders an? Macht es einen Unterschied, ob den Mädchen und Jungen die Lebensmittel vor dem Kosten bekannt sind? Sammeln Sie gemeinsam die Eindrücke aller Kinder sowie die Begriffe, die ihnen einfallen, um den Geschmack ihrer Proben zu beschreiben.

Ergebnisse dokumentieren

Gestalten Sie mit den Mädchen und Jungen ein Plakat, auf dem die Kinder ihre Beobachtungen festhalten. Welche Ergebnisse aus den Versuchen der Mädchen und Jungen lassen sich gut darstellen oder fotografieren? Wie viele Kinder konnten schmecken, welche Frucht sie gegessen haben? Wer konnte beispielsweise grüne, gelbe oder rote Paprikastücke am Geschmack erkennen? Welche Brotsorte haben die meisten Mädchen und Jungen durch Schmecken herausgefunden? Notieren Sie außerdem die Eigenschaften, die den Lebensmitteln zugeschrieben wurden, z. B. weich, knusprig, saftig, sauer, trocken, kalt etc.

Ergebnisse erörtern

Welche Erkenntnisse leiten die Kinder aus ihren Beobachtungen ab? Wie ist das z. B. mit der Paprika – haben viele Mädchen und Jungen geschmeckt, ob sie rot, gelb oder grün war? Welche Lebensmittel wurden gut erkannt, welche nur von wenigen oder gar von niemandem? Woran könnte das gelegen haben? Können die Kinder ihre Ausgangsfrage beantworten? Falls nicht, haben sie noch andere Ideen, was sie ausprobieren wollen, um der Antwort näher zu kommen? Dann sollten sie das jetzt auch noch einmal gemeinsam versuchen.

Projektidee "Teste deine Sinne!"

 

Die Mädchen und Jungen forschten zu ihrem eigenen Körper und seinen Wahrnehmungen. Dabei interessierten sie sich besonders für die Sinnesorgane: "Wie unterscheiden sich Gerüche?", "Wie orientiert man sich mit verbundenen Augen?"

 Zum Praxisbeispiel aus dem Ganztag

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