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Selbst gebasteltes Auto mit Radachsen

Das Rad erfinden

Zahnstocher mit Styroporkugeln am Ende

Das Rad erfinden

Ergebnistabelle der Kinder

Das Rad erfinden

verschiedene kleinen Spielzeugräder auf einem Haufen

Das Rad erfinden

Drehknopf am Radio

Das Rad erfinden

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Sie brauchen

  • Papier für ein Plakat, Stifte, ggf. Fotoapparat
  • Zahnstocher, Holzspieße, Trinkhalme
  • Knete
  • Korken
  • Teelichter
  • Styroporbälle
  • Flaschen-, Dosendeckel und andere scheibenförmige Gegenstände

Rad ist nicht gleich Rad: Wo entdecken die Mädchen und Jungen besonders große, kleine, dicke, eckige oder weiche Räder? Lassen Sie sie erforschen, welche Eigenschaften und Funktionen unterschiedliche Räder besitzen. Und wie können sie aus Alltagsmaterialien selber Räder für Spielzeugautos bauen?

Alltagsbezug

Das Rad ist aus dem Alltag nicht wegzudenken. Allein im Umfeld der Kinder taucht es täglich auf: beim Spielzeug, auf dem Fahrrad und Laufrad, am Kinderwagen, an Autos und Bussen und sogar am Radio.

Los geht’s

Die Bildkarte "Technik - Das Rad"
Bildkarte "Das Rad"

Schauen Sie gemeinsam mit den Kindern die Fotos auf der Bildkarte (siehe PDF) an: Welche Funktionen haben diese jeweils und können die Kinder Gemeinsamkeiten oder Unterschiede erkennen? Besprechen Sie auch, welche Räder die Mädchen und Jungen heute schon gesehen oder sogar genutzt haben, vielleicht am Fahrrad oder Laufrad? Gehen Sie mit den Kindern auf eine Erkundungstour durch Ihre Bildungseinrichtung oder die Umgebung und sammeln Sie gemeinsam alle Räder, die die Mädchen und Jungen finden können, etwa indem die Kinder sie fotografieren oder an einer Sammelstelle zusammentragen. Wo entdecken sie ein besonders großes, kleines, dickes, eckiges, weiches Rad? Anschließend werden die Fundstücke noch einmal gesichtet und die Fotos zum Beispiel auf ein großes Plakat geklebt. Die Mädchen und Jungen können dann vermerken, welche Eigenschaften und Funktionen die unterschiedlichen Räder besitzen.

Weiter geht’s

Wollen die Kinder selbst Spielzeugautos bauen, brauchen diese auch Räder. Beim Herstellen und Erfinden von Rädern sind zwei Dinge wichtig: die zentrale Achsaufhängung und eine kreisrunde Rollfläche. Lassen Sie die Mädchen und Jungen aus einfachen Materialien, wie etwa Korken, Trinkhalmen, Zahnstochern und Knete, ihre eigenen Räder für ein Spielzeugauto bauen. Reflektieren Sie anschließend: Was funktioniert? Worauf sollte man besonders achten? Schaffen es die Kinder, nun jeweils vier Räder an einer „Karosserie“ (zum Beispiel Joghurtbecher) so zu befestigen, dass ihr Spielzeugauto rollt?

Wissenswertes für interessierte Erwachsene

Mit der Entdeckung des Rads vor gut 5.000 Jahren wurden viele weitere technische Erfindungen wie Wagen, Flaschenzüge, Windräder, Rollstühle und sogar Schrauben erst möglich. Auch komplexe Maschinen wie Autogetriebe, Küchenmixer oder Uhren wären ohne Zahnräder nicht funktionstüchtig. Was das Rad auszeichnet, sind seine scheibenhafte, kreisrunde Form und eine drehbar gelagerte Achse. Damit sich das Rad gut dreht, sollte die Drehachse senkrecht zum Rad und genau durch dessen Mitte verlaufen, ansonsten „eiert“ es. Die ersten Räder bestanden aus einfachen Holzscheiben. Durch Reduzierung entstand später das typische Wagenrad mit Speichen, dadurch wurde es leichter und blieb dennoch stabil.

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