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Dosenlupenbau

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Sie brauchen

  • Alte Joghurtbecher
  • Frischhaltefolie
  • Klebeband

Los geht’s mit der Herstellung einer speziellen Forscherlupe und einer Gewässererkundung der ganz besonderen Art. Eine Lupe herzustellen macht Freude und sorgt beim Forschen für noch mehr Spaß. Beim folgenden Experiment lässt sich nicht nur eine Gewässerexkursion durchführen, sondern während des Baus der Lupe bietet es sich ebenso an, das Thema Recycling aufzugreifen.

Alltagsbezug

Es gibt oft Dinge, die wollen wir gern etwas genauer betrachten. Dazu gibt es vielerlei Hilfsmittel, wie Ferngläser, Mikroskope oder Lupen. Eine Forscherlupe lässt sich aus alten Materialien ganz leicht selbst herstellen.

Der Versuch beginnt

Sammeln Sie gemeinsam mit den Kindern verschiedene Becher und Dosen aus den unterschiedlichsten Materialien. Schauen Sie sich gemeinsam mit den Kindern die verschiedenen Dinge an und sprechen darüber: Wo kommen die einzelnen Becher und Dosen her und was war darin enthalten. Besprechen Sie mit den Kindern ruhig das Thema Recycling und Wiederverwertung von Altstoffen an.

Lassen sie nun jedes Kind einen Becher oder eine Dose auswählen und entfernen Sie gemeinsam den Boden der Gefäße, so  dass eine Art Röhre entsteht, durch welche man gut durchschauen kann.

Achtung: Wenn Dosen verwendet werden, sollte ein Erwachsener die Böden entfernen und beide Seiten der Dose mit Sandpapier abschleifen, damit keine scharfen Kanten ein Verletzungsrisiko darstellen. Bereiten Sie ggf. das Entfernen der Böden schon vor und schleifen Sie scharfkantige Stellen gut ab. Besonders bei kleineren Kindern bietet es sich an diesen Schritt aufgrund der Verletzungsgefahr zu übernehmen.

Nun bespannen die Kinder ihren Becher oder die Dose an der einen Öffnung mit Klarsichtfolie und kleben diese gut am Rand fest. Fertig ist die eigens hergestellte Gewässerlupe.

So geht es weiter

Für kleinere Kinder bietet es sich an in einer Schüssel (da nicht ganz so tief) eine Wasserlandschaft anzulegen. Hierzu kann man vielleicht auch Steine mit wasserfesten Stiften bemalen und dann durch die Gewässerlupe in der mit Wasser gefüllten Schüssel bestaunen.

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Kommentare 2 Einträge

Stiftung Haus der kleinen Forscher | 16.08.2012 14:47 Uhr

Keine professionelle Lupe, aber...

...taucht man die Dosenlupe in das Wasser, dann wölbt sich die Klarsicht- oder Frischhaltefolie nach innen und sollte dann eigentlich wie eine Lupe wirken.
Eine selbstgebaute Dosenlupe ist leider kein professionelles Werkzeug und somit der Vergrößerungseffekt nicht ganz so gut, wie man diesen von echten Lupen her kennt.
Die Dosenlupe kann aber selbst sehr schnell hergestellt werden, was Spaß macht und die Forscherausrüstung wachsen lässt ohne viel zu kosten.

Chris | 04.07.2012 10:33 Uhr

Eine Lupe vergrößert doch?

Ich bin etwas verwirrt, diese Konstruktion bewirkt doch mE keinerlei Vergrößerung? Warum dann der Begriff Lupe?
Es wird doch "nur" die störende Oberflächenbewegung und -brechung des Wassers vermieden. Ich kann also trocken bleiben und dennoch einen Blick unter Wasser werfen, aber das ist doch keine Lupe?!

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