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Ein Magnet zieht magnetische Dinge auch auf Entfernung an

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Sie brauchen

  • Büroklammern
  • Starke Dauermagnete
  • Papier, Stifte, Lineal,
    Stab o.Ä.
  • Magnetische Gegenstände (z. B. Geldmünzen)

Auch wenn ein magnetischer Gegenstand und ein Magnet sich nicht berühren, können sie in Wechselwirkung miteinander treten. Es gilt herauszufinden, auf welche Entfernung einzelne Dauermagnete auf ein magnetisches Objekt wirken.

Alltagsbezug

Magnete faszinieren uns, obwohl oder gerade weil weder etwas zu sehen noch zu ertasten ist, wenn ein Magnet auf einen magnetischen Gegenstand wirkt.

Frage an die Natur stellen

Zieht ein Magnet auch weit entfernte Dinge an?

Ideen und Vermutungen sammeln

Bringen Sie die Kinder zum Nachdenken: Stellen Sie ihnen je eine Büroklammer und einen stärkeren Dauermagnet zur Verfügung. Bitten Sie die Kinder, darauf zu achten, was sie wahrnehmen und spüren, sobald sie die Büroklammer in die Nähe des Magnets halten. Nehmen Sie diese Wahrnehmungen zum Anlass, gemeinsam darüber nachzudenken, ob ein Magnet nur bei unmittelbarem Kontakt mit dem magnetischen Ding (hier: Büroklammer) oder auch auf Entfernungen wirkt. Wirken alle Seiten eines Magnets gleichermaßen anziehend auf das magnetische Material? Tauschen Sie sich mit den Kindern über deren Annahmen aus. Suchen Sie mit den Kindern verschieden starke Dauermagnete zusammen. Bitten Sie die Kinder, Vermutungen darüber zu äußern, ob alle diese Magnete bis zur Entfernung auf die Büroklammer wirken. Wie begründen sie ihre Einschätzungen?

Ausprobieren und Versuch durchführen

Um herauszufinden, auf welche Entfernung die einzelnen Magnete auf einen leichten, magnetischen Gegenstand wirken, können Sie den Kindern Folgendes vorschlagen: Einer der ausgewählten Magnete wird am Ende einer Linie platziert, die auf ein Blatt Papier gezeichnet wurde. Die Kinder legen dann eine Büroklammer in ausreichendem Abstand vor den Magnet und nutzen ein Lineal, einen dünnen Stab o. Ä. als eine Art „Schneeschieber“, mit dem sie die Büroklammer langsam in Richtung des Magnets schieben. Lassen Sie die Kinder die Stelle auf dem Papier markieren, von der aus die Büroklammer durch den Magnet angezogen wird. Erweitern Sie den Versuch, indem:

  • die Kinder weitere Magnete ausprobieren und die jeweiligen Abstände auf dem Blatt Papier vermerken,
  • die Kinder den jeweiligen Magnet in unterschiedlicher Ausrichtung an der Linie positionieren.

Beobachten und Beschreiben

Wählen Sie einen geeigneten Zeitpunkt, um bei den Kindern nachzufragen, was sie beobachtet haben. Wie lässt sich die Anziehung der liegenden Büroklammer durch einen Magnet beschreiben? In welchem Abstand reagiert die Büroklammer auf den Magnet? Gibt es Unterschiede in Abhängigkeit von der Magnetform, Magnetstärke oder der Lage des Magnets? An welchen Stellen des jeweiligen Magnets bleibt die Büroklammer haften? Was verändert sich, wenn ein anderer Magnet ausgewählt wird?

Ergebnisse dokumentieren

Ergänzen Sie zusammen mit den Kindern die Markierungen auf dem Papier um weitere Informationen: Welcher Magnet wurde verwendet, wie lag dieser, an welcher Stelle des Magnets blieb die Büroklammer haften? Welche Formulierungen finden und nutzen die Kinder, wenn sie die Anziehung der Büroklammer durch einen Magnet beschreiben? Wie bezeichnen die Kinder die Magnetform? Ergänzen Sie diese kleine Dokumentation um Fotos. Auch Zeichnungen oder Eintragungen in vorhandene Forschertagebücher sind eine sinnvolle Erinnerungshilfe für die Kinder.

Ergebnisse erörtern

Tragen Sie mit den Kindern die Erkenntnisse und Erfahrungen zusammen. Was haben die Kinder heraus- gefunden, wie passen die Erkenntnisse zu den anfangs geäußerten Vermutungen? Durch das gemeinsame Forschen haben die Kinder gelernt, dass ein Magnet auch über eine gewisse Entfernung auf einen magnetischen Gegenstand wirkt. Es ziehen nicht alle Seiten eines Magnets die Büroklammer gleich gut an. Sowohl die Stärke des Magnets als auch die Lage des Magnets zum untersuchten Gegenstand beeinflussen die Entfernung, aus der die Büroklammer angezogen wird.

Der Hintergrund

Der Raum zwischen Magnet und magnetischem Gegenstand ist nicht leer, auch wenn weder etwas zu sehen noch zu ertasten ist. Ein Magnet hat ein magnetisches Feld, das sich räumlich um ihn herum ausbreitet. Dieses für die anziehende (aber auch abstoßende) Wirkung eines Magnets verantwortliche Kraftfeld kann – nach einer Idee des englischen Chemikers und Physikers Michael Faraday (1791 – 1867) – mit Hilfe von feinen Eisenspänen sichtbar gemacht werden, die sich unter Einfluss des Magnetfelds zu (Feld-) Linien anordnen.

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