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Mehrere Kinder machen Seifenblasen.

Ein Seifenblasen-Herz

Ein Kind pustet in den Seifenblasen.

Ein Seifenblasen-Herz

Mädchen macht eine Seifenblase mit einem Pfeifenreiniger.

Ein Seifenblasen-Herz

Mädchen macht eine Seifenblase mit mit einem Pfeifenreiniger.

Ein Seifenblasen-Herz

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Sie brauchen

  • lange Pfeifenreiniger oder Draht
  • Seifenblasen-Set
  • Spülmittel
  • Esslöffel
  • Leitungswasser
  • Fünf-Liter-Eimer für das Seifenwasser
  • Zange

Seifenblasen sind kugelrund – aber ist das tatsächlich immer so? Basteln Sie gemeinsam mit den Kindern dreieckige, herzförmige oder sternförmige Pusteröhrchen und probieren Sie aus, welche Formen sich daraus pusten lassen.

Alltagsbezug

Ist es draußen sommerlich warm, sind Seifenblasen ein absolutes Highlight auf jedem Fest. Denn Seifenblasenpusten macht Spaß! Es entstehen lauter schillernde Kugeln. Liegt das an der runden Öffnung zum Durchpusten?

Der Versuch beginnt

Lassen Sie jedes Kind von zu Hause ein Seifenblasen-Set mitbringen. Befüllen Sie nun gemeinsam einen Fünf-Liter-Eimer mit Wasser und lassen Sie die Mädchen und Jungen mit einem Esslöffel Spülmittel hinzugeben. Seien Sie hier nicht zu sparsam! Abhängig vom Spülmittel beginnen Sie mit fünf Esslöffeln und lassen Sie die Kinder bei Bedarf noch mehr hinzufügen.
Ist das Seifenwasser richtig konzentriert, kann das Seifenblasenpusten beginnen! Wer schafft eine besonders große Seifenblase? Wer kann mit einem Mal mehrere Seifenblasen nacheinander pusten? Besonders eindrucksvoll ist es, wenn ganz viele der schillernden Kugeln auf einmal zu sehen sind. Stellen Sie sich dafür alle ganz eng zusammen und pusten sie gleichzeitig.
Sprechen Sie mit den Mädchen und Jungen anschließend über die Form der Seifenblasen. Welche Form haben sie? Sind alle Blasen kugelrund? Was denken die Mädchen und Jungen, woran das liegen könnte? Hängt es vielleicht mit der runden Form des Pusteröhrchens zusammen?

So geht es weiter

Basteln Sie nun gemeinsam aus langen Pfeifenreinigern Pusteröhrchen in den unterschiedlichsten Formen. Alternativ können sie auch Draht verwenden. Welche Form möchten die Kinder ausprobieren? Wie wäre es z. B. mit einem Dreieck, einem Viereck, einem Herzchen oder einer Wolke? Wer möchte, kann sich auch seine ganz eigene Fantasiefigur ausdenken. Da das gleichmäßige Formen nicht immer ganz einfach ist, können die Mädchen und Jungen auch Hilfsmittel zum Biegen verwenden, z. B. Plätzchenausstecher oder eine Toblerone- bzw. Teebeutel-Packung für ein Dreieck bzw. Viereck.
Lassen Sie die Kinder nun ihre Pusteröhrchen durch das Seifenwasser ziehen. Was beobachten sie, wenn sie die Form wieder herausziehen? Welche Formen haben die Seifenhäute? Entstehen beim Pusten eckige oder herzförmige Seifenblasen?

Ideen zur Fortsetzung

Formen Sie gemeinsam mit den Kindern Kantenmodelle von Körpern, wie z. B. einen Würfel, eine Pyramide oder einen Zylinder. Lassen Sie die Mädchen und Jungen nun die Kantenmodelle durch das Seifenwasser ziehen. Was beobachten sie, wenn sie den Körper herausziehen? Welche Form hat die Seifenhaut? Sehen die Kinder eine Unterschied, wenn sie z. B. den Würfel zuerst mit einer Ecke herausziehen und das nächste Mal mit einer Kante? Tipp: Achten Sie darauf, dass sich auf der Oberfläche des Seifenwassers möglichst wenig Schaum befindet. Schöpfen Sie ihn ansonsten gemeinsam mit einem Sieb ab.

Hintergrund

Beim Seifenblasenpusten hängt die Form der Blase nicht von der Form des Pusteröhrchens ab – es entstehen immer runde Blasen. Die Seifenhaut zieht sich nämlich immer auf die kleinstmögliche Fläche zusammen. Das liegt an der Anziehungskraft der Moleküle im Seifenwasser und wird auch Oberflächenspannung genannt. Gleichzeitig drückt aber die Luft im Inneren der Seifenblase dagegen. Die Seifenblase formt sich nun so, dass die kleinstmögliche Oberfläche die gegebene Luftmenge einschließt. Dies erreicht sie nur als Kugel.

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