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Entstehung von Mondkratern

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Sie brauchen

  • Plastikschüssel
  • Mehl
  • Steine, Kartoffel, Murmeln
  • Karton
  • Evtl. Bilder der Mondoberfläche

Der Mond ist ständiger Begleiter der Erde und durch seine relative Nähe zur Erde und seine Größe gut zu beobachten. Viele Fragen stellen sich: Woher rühren die unterschiedlichen Farben und Schattierungen, die wir sehen? Wie ist die faszinierende Kraterlandschaft dort entstanden und warum sieht es auf der Erde nicht so aus?

Alltagsbezug

Viele Kinder haben mit dem Fernglas schon einmal den Mond angesehen. Auch beim Spazierengehen im Wald sieht man machmal kleine, überwachsene Krater.

Versuchsüberblick

Beobachtet man den Mond z.B. durch ein Fernglas kann man seine unterschiedliche Färbung und Struktur der Oberfläche erkennen. Besonders markant sind neben den dunklen erkalteten Lava-Meeren die unzähligen größeren und kleineren Krater, die den Mond bedecken. Das Experiment zeigt, wie durch den "Einschlag" eines Körpers auf einer Fläche ein Krater entsteht.

Der Versuch beginnt

Zeigen Sie den Kindern die Aufnahmen des Mondes; beginnen Sie mit der Gesamtansicht und lassen Sie der kindlichen Phantasie bei der Interpretation der Farben und Strukturen freien Lauf. Leiten Sie mit der Detailaufnahme zu den zahlreichen Kratern über, die durch den Einschlag verschieden großer Meteoriten entstanden sind. Zur Erstellung des eigenen Mondkraters können die Kinder nun das Mehl in die Schüssel füllen. Dann schütteln sie die Schüssel, so dass sich die Mehlfläche glättet. Am besten wird die Schüssel zum Schutz vor Staubwolken in den Karton gestellt. Anschließend lassen die Kinder z.B. einen Stein oder auch mehrere Murmeln aus verschiedenen Höhen in die Mehlfläche fallen. Lassen Sie die Gegenstände wenn möglich vorsichtig herausnehmen und betrachten Sie die unterschiedlichen Krater.

Das passiert

Je nach Größe und Gewicht der Gegenstände aber auch abhängig von der Höhe, aus der die Kinder die Gegenstände ins Mehl fallen lassen, werden unterschiedlich große bzw. tiefe Krater aufgeworfen. Einige „Meteore“ bohren sich tief in die Oberfläche, andere erzeugen eine flache Vertiefung.

Ideen zur Fortsetzung

Der beschriebene Versuch lässt sich beliebig ausweiten, indem andere Oberflächen wie Sand (feucht oder trocken), Sägemehl oder auch ein Gips-Wasser-Gemisch (2:1) mit "Meteoriten" beschossen werden. Als himmlische Geschosse eignen sich auch Bälle oder Naturmaterialien wie Kastanien, Eicheln etc. Weiterhin lässt sich die Verwitterung der Krater durch Wind und Regen auf der Erde nachstellen. Dazu pusten die Kinder Luft durch einen Strohhalm gegen den Kraterrand oder lassen Wasser aus einer Spritzflasche darüber fließen.

Der Hintergrund

Im Weltall sind unzählige Gesteinsbrocken unterschiedlicher Größe unterwegs, u.a. sogenannte Meteore. Regelmäßig kommt es zu Zusammenstößen mit den Planeten und ihren Monden: Der Meteor kollidiert mit dem Himmelskörper und hinterlässt an der Einschlagstelle einen Krater. Dabei wird u.a. Material der Oberfläche durch die Wucht des Aufpralls zu den Seiten hin als Wall aufgeworfen.Natürlich treffen Meteoriten auch die Erde; unser Planet besitzt allerdings eine Schutzschicht, die sogenannte Atmosphäre, in der kleinere Meteore als Sternschnuppen verglühen. Größere Meteoriten erreichen die Erdoberfläche und hinterlassen Krater, von denen jedoch die meisten durch Wind, Regen und die Vegetation im Laufe der Zeit "dem Erdboden gleich gemacht" werden. Da es auf dem Mond keine Atmosphäre und damit weder Wetter noch Pflanzen gibt, findet keine Verwitterung statt und die Krater auf dem Mond bleiben auf unbestimmte Zeit erhalten. Somit sind noch heute die Spuren der ersten Mondfahrer so vorhanden, als wären sie erst gestern dort gelandet.

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