Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Kinder knien auf einem Waldweg und untersuchen die Pflanzen

Forschersinne aus dem Winterschlaf wecken

Kinder untersuchen einen Baumstamm

Forschersinne aus dem Winterschlaf wecken

Baum auf einer Lichtung

Forschersinne aus dem Winterschlaf wecken

Kind entdeckt einen Baumstamm

Forschersinne aus dem Winterschlaf wecken

Suche nach Forscherideen

Noch mehr Praxisideen?

Jetzt Fortbildungen besuchen!

Sie brauchen

Einen schönen Platz in der Natur – etwas abseits vom Alltagstrubel. Dieser bietet gute Möglichkeiten für vielfältige Sinneserfahrungen. Sie können dafür auf eine nahegelegene Wiese oder in einen Park gehen.

HINWEIS: Nehmen Sie sich für die Konzentration auf die einzelnen Sinne Zeit. Lassen Sie den Kindern zwischen den Aufforderungen ausreichend Zeit für ruhiges Wahrnehmen. Für jüngere Kinder kann diese Übung auch erst auf einen oder zwei Sinne begrenzt werden.

An manchen Tagen kann man den Frühling schon riechen. Die Schwarzerle blüht bereits und so mancher Vogel lässt schon sein fröhliches Lied erklingen. Entdecken Sie zusammen mit den Kindern das Erwachen der Natur mit allen Sinnen.

Alltagsbezug

Wir alle haben fünf Sinne: wir können sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen. Oft wird auch der Gleichgewichtssinn als der sechste Sinn bezeichnet. Unsere Sinne ermöglichen es uns, Reize wahrzunehmen. Kleinkinder nutzen instinktiv alle ihre Sinne. Je älter wir werden, umso mehr fokussiert sich unsere Wahrnehmung auf das Sehen und Hören. Dabei sollten wir nicht verlernen, mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu genießen. Querdenkfragen: Wie riecht es im Wald und riecht jeder Wald gleich? Wie fühlt sich eine Baumrinde an? Welche Geräusche machen die Tiere? Kann man die Frühlingsluft schmecken?

Der Versuch beginnt

Setzen Sie sich mit den Kindern in einen Kreis und nehmen Sie eine bequeme Position ein. Schließen Sie zusammen mit den Kindern die Augen.
Bitten Sie die Kinder, sich auf das rechte Ohr zu konzentrieren. Was hören sie? Was ist das leiseste Geräusch? Wie viele Vögel sind zu hören und wo halten sie sich auf? Wechseln Sie dann mit den Kindern auf das linke Ohr und konzentrieren sie sich auf die Geräusche auf dieser Seite. „Schalten“ sie dann beide Ohren wieder an und nehmen sie den ganzen Raum wahr.
Nehmen sie nun die Umgebung über die Nase wahr. Öffnen sie den Mund, um die Umgebung auch zu schmecken. Was liegt in der Luft? Stellen Sie sich zusammen mit den Kindern vor, sie wären ein Igel, der nicht gut sehen kann, aber eine ausgezeichnete Nase hat. Können sie riechen, welcher Boden unter Ihnen ist und welche Bäume um Sie herum stehen? Wie riecht der Wind? Schnüffeln sie wie ein Hund, um die Gerüche bestmöglich wahrzunehmen.

So geht es weiter

Konzentrieren sie sich nun auf das Fühlen der Umgebung. An welchen Stellen berührt die Luft die Haut? Im Gesicht, an den Armen oder an den Händen? Kitzelt die Sonne oder streift ein kalter oder warmer Wind die Haut?
Nun öffnen Sie zusammen mit den Kindern die Augen. Stehen sie auf und machen Sie den Kreis größer. Suchen sie sich einen Punkt über dem Horizont und schauen ganz fest auf diesen Punkt. Können die Kinder ihren Nachbarn oder die Bäume um sich herum wahrnehmen ohne den Kopf zu bewegen? Man kann Bewegungen in einem Radius von bis zu 180 Grad um sich herum wahrnehmen, ohne sich selbst zu bewegen. Dies bedarf ein wenig Übung. Man nennt dies auch Eulen- oder Weitwinkelblick. Rehe schauen zum Beispiel so. Sie müssen beim Fressen gleichzeitig jede Bewegung in ihrer Umgebung wahrnehmen, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen.

Ideen zur Fortsetzung

Wenn Sie die Sinnesreise noch weiterführen möchten, können die Kinder alle Sinne, die sie vorher einzeln genutzt haben, nun gleichzeitig nutzen. Dabei konzentrieren sie sich weiterhin auf Ihre Umgebung und nehmen die Luft über die Nase und die Haut wahr. Die Mädchen und Jungen atmen ein paar Mal tief ein und aus und entspannen sich.

Hintergrund: Forschen rund um den Körper

Wenn wir unsere Sinne schulen, nehmen wir Sinneseindrücke bewusster wahr, wir werden aufmerksamer und achtsamer. So können wir hellwach in der Natur unterwegs sein. Wenn es uns dann noch gelingt, die Tiere nicht durch unser Erscheinen zu stören, können wir tolle Beobachtungen machen.

Kommentar schreiben

*Pflichtfelder

Kommentar schreiben
Haus der kleinen Forscher auf Facebook Haus der kleinen Forscher auf Twitter Haus der kleinen Forscher auf Youtube