Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Kinder suchen im Wald.

Gut versteckt?

Schatzkarte

Gut versteckt?

Kinder graben im Sand.

Gut versteckt?

Suche nach Forscherideen

Noch mehr Praxisideen?

Jetzt Fortbildungen besuchen!

Sie brauchen

  • Ostereier zum Verstecken
  • Stift und Zettel für die Schatzkarte
  • ggf. Maßbänder oder Kordel

Eine Schatzsuche ist nicht nur Teil vieler Kindergeburtstage, sondern gehört vor allem zum Osterfest dazu. Verstecke sind spannend – die Kinder freuen sich, wenn sie auf die Suche nach versteckten Gegenständen oder eben Ostereiern gehen können und diese entdecken. Normalerweise versteckt der Osterhase die bunten Eier relativ gut sichtbar. Er möchte schließlich, dass sie gefunden werden. Was wäre aber, wenn er sie zum Beispiel vergraben würde? Wie könnten die Kinder sie dann aufspüren?

Der Versuch beginnt

Die Mädchen und Jungen schlüpfen in die Rolle des Osterhasen und überlegen, welches gute Orte zum Verstecken der Ostereier sein könnten. Wo ließen sich bestimmte Farben gut verstecken? Wo fallen bestimmte Formen kaum auf? Die Kinder testen abwechselnd, ob sich ihre Verstecke gut eignen oder die anderen Kinder die Eier schnell finden.

So geht es weiter

Jüngere Kinder können sich nun weiter mit dem Verstecken von Gegenständen beschäftigen: Welches Versteck eignet sich bspw. für einen Besen, welches für den Ball? Wo verstecken sich die Mädchen und Jungen selbst am liebsten und warum ist das so? Liegt es am Geruch oder daran, dass es besonders weich ist? Wo können sie sich gut im Sitzen verstecken, wo ist stehen besser?

Mit der Ostereierschatzkarte zum Ziel

Die Kinder suchen die verschiedenen Verstecke auf und schauen genauer nach, wie sie von innen (für den Versteckten) und wie von außen (für den Suchenden) aussehen. Lassen Sie die Mädchen und Jungen ihre Verstecke beschreiben, indem sie Worte wie „vor“, „hinter“, „links“, „rechts“, „oben“, „unten“, „neben“ verwenden – und natürlich wird nun auch „Verstecken“ gespielt.

Mit erfahreneren Kindern können Sie Ostereier mithilfe einer Ostereierschatzkarte suchen. Schauen Sie sich zunächst gemeinsam das Gelände zum Verstecken wie den Garten oder den Raum an und überlegen sie, was unbedingt auf die Karte muss und was sie weglassen können. Was ist zum Beispiel mit der großen Tanne oder dem Esstisch? Was mit einer einzelnen Blume oder einem Buch? Gehen Sie gemeinsam den Garten oder Raum ab: Welche Abstände sind groß, welche klein? Wie groß ist beispielsweise die Schaukel im Vergleich zum Sandkasten? Überlegen Sie nun gemeinsam, wie sie Schaukel, Tanne oder Esstisch auf der Karte abbilden können: Ist es wichtig, dass viele Details zu sehen sind, oder reicht auch eine vereinfachte Zeichnung oder ein Symbol? Die Kinder malen nun in Kleingruppen eine Karte –  helfen Sie ihnen dabei, falls es  den Mädchen und Jungen schwer fällt.

Ein Teil der Kinder versteckt nun einige Ostereier und markiert die Stellen auf der Karte. Gelingt es den anderen, die versteckten Eier mithilfe der Karte zu finden? Zur Unterstützung könnten die Kinder den Suchenden Hinweise geben, wie etwa „jetzt fünf Schritte vor“, „nach rechts drehen“ oder „heiß“ und „kalt“. Sind alle Ostereier gefunden, tauschen die Mädchen und Jungen ihre Rollen. Ist das Gelände groß genug, können Sie es so aufteilen, dass die zweite Gruppe in einem anderen Areal versteckt.
Welche Erfahrungen haben die Kinder beim Suchen gemacht? Spannend ist es, die unterschiedlich gemalten Karten miteinander zu vergleichen. Mit welcher können sich die Mädchen und Jungen am besten orientieren? Warum ist das so?

Hintergrund

Das Lesen von Schatzkarten und die Orientierung im Raum unterstützen das räumliche Vorstellungsvermögen. Es ist allerdings eine recht schwierige Angelegenheit. Um Karten wirklich zu verstehen, müssen wir Symbole erfassen und Maßstäbe kennen bzw. intuitiv nutzen. Außerdem wird unsere dreidimensionale Welt auf eine zweidimensionale reduziert, also „flach gedrückt“. Wer noch nie eine Karte seiner eigenen Wohnumgebung gesehen hat, wird sich wundern, wie der Ort „von oben“ aussieht.

 

Kommentar schreiben

*Pflichtfelder

Kommentar schreiben
Haus der kleinen Forscher auf Facebook Haus der kleinen Forscher auf Twitter Haus der kleinen Forscher auf Youtube