Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Kinder untersuchen die Auswirkungen von starken Regengüssen auf

Heftige Regenschauer

Lassen sich Rückschlüsse auf die gefallene Regenmenge ziehen?

Heftige Regenschauer

Suche nach Forscherideen

Noch mehr Praxisideen?

Jetzt Fortbildungen besuchen!

Sie brauchen

  • Messbecher
  • Gießkanne
  • Wasser/Eiswürfel

Von „sintflutartigen Regenfällen“, Hochwasser und Überschwemmungen hört man besonders in der Herbstzeit oder auch im Frühjahr.

Alltagsbezug

Heftige und lang anhaltende Regenfälle können, ebenso wie starke Winde, große Schäden anrichten. Bäche und Flüsse treten über die Ufer und an Berghängen kann es durch die Unterspülung des Erdreichs zu Erdrutschen kommen.

Versuchsüberblick

Im folgenden Experiment werden einfache Küchenmessbecher zu professionellen Regenmessgeräten umfunktioniert. Es wird veranschaulicht, dass Regen den Wasserstand steigen lässt und untersucht, was lang anhaltende Regenfälle bzw. zu viel Wasser bewirken können. Dabei wird der Blick auch auf das Schmelzen von Eis gerichtet.

Der Versuch beginnt

Sprechen Sie nun mit den Kindern über das Phänomen des Regens und überlegen gemeinsam warum es regnet und was Regen eigentlich ist? Vielleicht haben die Kinder ja ganz konkrete Ideen und Vermutungen und können sogar Bezüge zum Wasserkreislauf der Erde herstellen.

Damit für den Versuch optimale Bedingungen herrschen, informieren sich die Kinder am besten über die Wettervorhersagen, wann es das nächste Mal regnen wird. Hier lassen sich prima die Eltern mit einbinden. Wird Regen angekündigt, stellen sie einfache Küchenmessbecher oder ähnliche Gefäße zum Auffangen der Regentropfen im Außengelände auf. Achten Sie gemeinsam mit den Kindern darauf, dass die „Regenmessgeräte“ an einer Stelle stehen, an welcher der Regen ungehindert und nicht durch Pflanzen oder Dächer gestört, aufgefangen werden kann.

Das Auffanggefäß sollte am besten morgens aufgestellt werden und mindestens 24 Stunden an diesem Platz bleiben. Auch echte Meteorologen beobachten mindestens 24Stunden lang und werten erst dann die Ergebnisse aus. Natürlich ist es spannend in gewissen Zeitabständen hin und wieder den Wasserstand zu kontrollieren und am Gefäß mit einem wasserfesten Stift eine Markierung für die aktuelle Wasserhöhe zu machen.  

Nach der Beobachtungszeit lassen sich Rückschlüsse auf die gefallene Regenmenge ziehen, denn das Wasser, was sich im „Regenauffanggefäß“ befindet, ist ein kleiner Teil des Niederschlags, der auf die Umgebung gefallen ist. Eine Faustformel lautet: 1mm Niederschlag entspricht 1 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

So geht es weiter

Um die Auswirkungen von starken Regengüssen zu veranschaulichen, bietet es sich an eine kleine Landschaft nachzubauen und mit Gießkannen Dauerregen nachzustellen. Die Landschaft können Sie im Außengelände anlegen oder im Zimmer auf einem Tablett. Die Mädchen und Jungen bekommen ein Gespür für die Wirkung von großen Wassermengen auf verschiedenen Materialien.

Es bietet sich auf jeden Fall an, auch das Schmelzen eines Eiswürfels zu beobachten. Wenn ein Eiswürfelberg dazugelegt wird und einfach „nebenbei“ mit schmilzt, dann erleben die Kinder was passiert, wenn Eis zu Wasser wird und auf die Landschaft wirkt.
Gehen Sie noch einmal konkret auf das Schmelzen von Eis ein, so dass den Kindern bewusst wird, dass durch Auftauen ebenso Wasser entsteht. Mit größeren Kindern kann hieran vielleicht eine Diskussion über Zustandsänderungen von Dingen geführt werden oder auch der Zusammenhang vom Schmelzen der Polarkappen und dem Ansteigen des Meeresspiegels.

Kommentar schreiben

*Pflichtfelder

Kommentar schreiben
Haus der kleinen Forscher auf FacebookHaus der kleinen Forscher auf TwitterHaus der kleinen Forscher auf Youtube