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Kinder mit Murmeln

Immer weniger

Ein Mädchen isst eine Weintraube

Immer weniger

Kinder halten Weintrauben in den Händen

Immer weniger

Kinder mit Murmeln

Immer weniger

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Sie brauchen

  • Weintrauben
  • Muggelsteine
  • Fühlbeutel/Socken
  • Plastikflaschen
  • Leim
  • Bunte Papierschnipsel
  • Kerzen/LED-Kerzen

Die Kinder lernen die Subtraktion nicht nur als Umkehrung der Addition kennen. Sie erkunden auf verschiedene Weise das Phänomen des Wenigerwerdens. Die Mädchen und Jungen basteln Laternen, deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten sie anschließend untersuchen. Sie erleben das Teil-Ganze-Konzept bei der Addition und der Subtraktion.

Alltagsbezug

Wird etwas verbraucht oder genutzt, wird es weniger. Kindern begegnen ständig Phänomene des Verbrauchs, der Nutzung, der Abnahme. Dabei kann das Wenigerwerden in sehr verschiedenen Bereichen erlebt werden: beim Austrinken, Weggehen, Auspusten, Abpflücken, Verlieren, Wegfahren, Jackeausziehen, Ausgeben – um nur einige Beispiele zu nennen.

Noch Fünf, Vier, Drei, Zwei, Eins

Jedes Kind bekommt eine Handvoll Trauben. Wie viele Trauben haben die Mädchen und Jungen in der Hand? Zählen Sie gemeinsam die Früchte. Haben alle Kinder gleich viele? Welches Kind muss noch Trauben bekommen, damit es gerecht ist? Fordern Sie die Mädchen und Jungen nun auf, eine Traube zu essen. Wie viele Früchte haben sie jetzt noch in der Hand? Nach und nach werden die Trauben gegessen, bis keine mehr übrig ist. Zählen Sie dabei gemeinsam rückwärts. Sprechen Sie mit den Kindern darüber, was außer den Trauben noch alles weniger werden kann. Welche Erfahrungen haben die Mädchen und Jungen dazu schon gemacht?

Fühlspiel

Die Mädchen und Jungen finden sich nun paarweise zusammen. Jedes Paar erhält einen Fühlbeutel und Muggelsteine. Ein Kind ist für die Muggelsteine zuständig, das andere fühlt und zählt. Das Muggelstein-Kind legt eine bestimmte Anzahl von Steinen in den Fühlbeutel. Das andere Kind greift nun in den Beutel und versucht die Muggelsteine fühlend zu zählen. Wie viele Steine sind im Beutel? Sind es z. B. sieben? Das Muggelstein-Kind kann dem Fühl-Kind helfen und ihm sagen, ob es richtig oder falsch liegt. Anschließend nimmt es eine bestimmte Anzahl von Steinen aus dem Fühlbeutel heraus. Das Muggelstein-Kind zeigt die Steine, die es herausgenommen hat. Wie viele Steine sind wohl noch im Säckchen? Das Fühl-Kind fühlt und zählt nach, ob es richtig gelegen hat.

Lernerfahrung:
Etwas kann schrittweise weniger werden oder auch mit einem Mal in großem Umfang.

Licht an, Licht aus: Wie sieht deine Laterne aus?

Die Kinder basteln eine eigene Laterne. Dazu streichen sie eine abgeschnittene Plastikflasche mit Kleister ein und bekleben sie mit bunten Papierschnipseln. Erfahrene Mädchen und Jungen können ihre Laternen mit Motiven und Mustern bekleben. Befestigen Sie einen Draht an der Flasche, so dass die Kinder ihre Laterne aufhängen können. Betrachten Sie nun gemeinsam die Laternen. In einem abgedunkelten Raum können die Laternen mit Kerzen oder LED-Lichtern beleuchtet werden. Zuerst leuchten alle Laternen. Nun können einige Lichter ausgemacht werden. Wie viele Laternen sind noch an? Die Laternen können neben dem Laternenumzug im Herbst auch für ein Ritual zum Einschlafen in der Mittagszeit genutzt werden. Wünschen Sie den Mädchen und Jungen nacheinander eine gute Nacht. Dazu können Sie den untenstehenden Gute-Nacht-Reim anwenden. Nach und nach werden die Laternen der Kinder gelöscht, bis alle Lichter aus sind. Die Mädchen und Jungen kommen zur Ruhe und werden so in den Schlaf begleitet.

Reim:
Nun sagen wir uns gute Nacht,
dann wird ein Lichtlein ausgemacht.
Erst fünf, dann vier, dann drei, dann zwei,
und noch eins aus, der Traum herbei.

Lernerfahrung:
Die leuchtenden Laternen werden nach und nach immer um eine weniger. Währenddessen kommt zu den gelöschten Laternen entsprechend wieder eine dazu. Die Gesamtzahl der Laternen bleibt dabei die ganze Zeit gleich.

Laternen vergleichen - Minusaufgaben bilden

Hängen Sie mit erfahrenen Kindern ihre Laternen nebeneinander in einer Reihe auf und zählen Sie die Laternen gemeinsam. Betrachten Sie die Laternen nun mit den Mädchen und Jungen genauer. Welche Farben und Motive haben sie jeweils? Gibt es Laternen, die etwas gemeinsam haben? Lassen Sie die Kinder diese Laternen zählen, z. B. die, in denen Grün vorkommt. Wie viele Laternen bleiben übrig, bei denen das nicht so ist? Um die Aufgabe zu verdeutlichen, können Sie die grünen Laternen abhängen oder die Laternen unterschiedlich platzieren: die grünen links, die anderen rechts. Begleiten Sie die Mädchen und Jungen dabei, Minusaufgaben zu formulieren: Lege ich von neun Laternen vier grüne weg – wie viele bleiben übrig?

Lernerfahrung:
Aus einer Zahl als Ergebnis lassen sich verschiedene Minusaufgaben bilden. Je nachdem, wie viele der Laternen ich wegnehme, bleibt folglich eine bestimmte Anzahl übrig: 10 – 1 oder 10 – 2 etc.

Wissenswertes für interessierte Erwachsene

Minusrechnen, die Subtraktion, ist die Umkehroperation der Addition: 1 + 2 = 3 und 3 – 2 = 1. Im Gegensatz zur Addition (9 + 2 = 11 und 2 + 9 = 11) spielt die Reihenfolge der Zahlen bei der Subtraktion für das Ergebnis eine wichtige Rolle (9 – 2 = 7 und 2 – 9 = –7). Daher haben die Glieder auch unterschiedliche Namen:
Minuend minus Subtrahend ist gleich Differenz.
Können Kinder bereits zählen, wenden sie unterschiedliche Strategien zum Minusrechnen an: Abziehen oder Ergänzen.

• Abziehen
Sophie hat acht Kekse. Sie gibt ihrer Freundin Lara fünf Kekse ab.
Wie viele Kekse bleiben ihr noch? 8 – 5 = ?


• Ergänzen
Lars hat fünf Kekse.
Wie viele Kekse muss er bekommen, um insgesamt acht zu haben? 5 + ? = 8

Dabei können die Mädchen und Jungen je nach Entwicklungsstand zählend vorgehen oder sie erkennen Zahlen auf einen Blick, kennen Aufgaben bereits auswendig und rechnen dadurch in einem Schritt.

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