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Worin unterscheiden sich sonnige und schattige Plätze?

Licht steckt voller Energie

Kresse anpflanzen gelingt ganz leicht.

Licht steckt voller Energie

An sonnigen Plätzen wächst die Kresse besser.

Licht steckt voller Energie

Schluss mit kalten Fingern! Die Fingerheizung bündelt das
Sonnenlicht und wärmt dadurch die Finger.

Licht steckt voller Energie

Was muss passieren, damit der Propeller sich dreht?

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Sie brauchen

  • Kräftiger Sonnenschein
  • Schälchen
  • Blumenerde oder Watte
  • Kressesamen
  • Tonpapier
  • Alufolie
  • Schere
  • Klebstoff und Klebestreifen
  • Verschiedene solarbetriebene Spielzeuge und Geräte (Taschenrechner, Gartenlichter o. Ä.)
  • Solarzellen, Leistung etwa 0,5 Volt
  • Kabel mit Krokodilklemmen
  • Solarmotoren mit Luft schrauben oder anderen Aufsätzen

Die Kinder entdecken, welche wichtige Rolle die Sonne in unserem Leben spielt. Sie nutzen ihre Energie, um Pflanzen wachsen zu lassen und bündeln Sonnenlicht, um höhere Temperaturen zu erzeugen. Mit Solarzellen gewinnen sie Strom, um kleine Motoren anzutreiben.

Alltagsbezug

Die Sonne ist unsere wichtigste Energiequelle. Sie wärmt uns, spendet Licht und bestimmt nicht nur unseren Tag und Nachtrhythmus, sondern auch die Jahreszeiten: Im Sommer steht sie lange und hoch am Himmel und wärmt dabei Luft, Boden und Gewässer. Manchmal wird es dann so heiß, dass es uns schon zu viel wird oder wir einen Sonnenbrand bekommen. Im Winter gibt es weniger Sonnenstunden, die Sonne scheint nicht so intensiv. Alles kühlt ab, Gewässer frieren zu und viele Pflanzen und Tiere machen eine Ruhepause – bis die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling alles zu neuem Leben erwecken.

Liebe, liebe Sonne!

Die Mädchen und Jungen gehen drinnen und draußen auf die Suche nach sonnigen und schattigen Plätzen. Welche Unterschiede entdecken sie? Mit welchen Sinnen können sie die Sonne spüren? Wie fühlt es sich im Schatten an? Wiederholen Sie die Sonnenexpedition zu unterschiedlichen Uhrzeiten, und lassen Sie die Mädchen und Jungen nach Plätzen suchen, die den ganzen Tag lang in der Sonne bzw. im Schatten liegen. Können die Kinder weitere Unterschiede an diesen Stellen entdecken, z. B. beim Betrachten der Pflanzen oder beim Befühlen der Bodenfeuchte? Diskutieren Sie mit den Mädchen und Jungen, wie es wäre, an einem Ort zu leben, an dem immer die Sonne scheint. Und wie wäre es an einem Ort, der immer im Schatten liegt oder an dem die Sonne gar nicht scheint? Was müssten die Menschen dort beachten? Wie würde sich ein Leben im ewigen Sonnenschein vom Leben im Dauerschatten unterscheiden?

Sonne, lass mein Blümlein sprießen!

Untersuchen Sie gemeinsam mit den Kindern, welchen Einfluss die Sonne auf das Wachstum hat. Dazu brauchen Sie und Ihre Gruppe nur ein paar Tage Geduld. Die Kinder bereiten kleine Schälchen mit etwas feuchter Erde oder Watte vor und verteilen möglichst gleichmäßig Kressesamen darauf. Die Schälchen mit den Samen werden nun für einige Tage an unterschiedlichen Plätzen aufgestellt: eine z. B. auf der sonnigen Fensterbank, eine in der schattigen Zimmerecke und eine im dunklen Schrank. Die Mädchen und Jungen müssen die Schälchen regelmäßig befeuchten. Nach ein paar Tagen können sie vergleichen, wie unterschiedlich sich die Samen entwickelt haben.

Potz Blitz!

Auch Pflanzen brauchen Sonnenlicht zum Wachsen, sonst verkümmern sie.

Heisse Finger

Untersuchen Sie gemeinsam mit den Kindern die Eigenschaften von Alufolie, Spiegeln und anderen reflektierenden Materialien im Sonnenlicht. Die Mädchen und Jungen können beispielsweise versuchen, die Sonnenstrahlen damit umzulenken und Lichtflecken an einer Wand tanzen zu lassen. Geht das auch mit Materialien wie Papier, Holz oder Stoff ? Anschließend können die Kinder eine Fingerheizung bauen: Dazu bekleben sie Tonpapier mit Alufolie und schneiden daraus möglichst große Halbkreise aus. Mit der Alufolie auf der Innenseite formen sie einen spitz zulaufenden Trichter mit einer kleinen Öffnung für den Finger. Der fertige Trichter wird mit Klebestreifen fixiert. Was spüren die Kinder, wenn sie ihren Trichter auf den Finger setzen und ihn in die Sonne halten?

Potz Blitz!

Mit glatten, glänzenden Materialien lässt sich das Sonnenlicht gut „umlenken“. Bündelt man damit das Licht an einer Stelle, wird es dort besonders heiß.

Strom aus Sonnenlicht

Betrachten Sie mit den Kindern verschiedene Spielzeuge und Geräte, die mit Solarzellen betrieben werden, und diskutieren Sie, wie diese Geräte ihren Strom erhalten. Kennen die Mädchen und Jungen aus ihrem Alltag weitere Beispiele, z. B. Solaranlagen auf dem Hausdach? Lassen Sie die Kinder eigene sonnenbetriebene Stromkreise bauen. Dazu schließen sie kleine Motoren mit Luftschrauben oder anderen Aufsätzen mit Hilfe von Kabeln an Solarzellen an. Dann können die Mädchen und Jungen erforschen, wie man die Solarzellen zur Sonne halten muss, damit sich der Motor dreht. Macht es einen Unterschied, welche Seite der Solarzelle zum Licht zeigt? Funktionieren die Solarzellen auch mit anderen Lichtquellen, z. B. mit Lampen? Was können die Mädchen und Jungen noch alles herausfinden?

Potz Blitz!

Mit Solarzellen kann man Strom aus Sonnenlicht gewinnen und darüber z. B. einen kleinen Motor antreiben.

Wissenswertes für interessierte Erwachsene

Energie in Form von Licht wird auch Strahlungsenergie genannt. Trifft Licht auf einen Gegenstand, wird die Strahlungsenergie von diesem aufgenommen (man sagt auch „absorbiert“) und dabei in andere Energieformen umgewandelt. Das kann Wärmeenergie sein, beispielsweise, wenn sich der Badesee im Sommer langsam erwärmt, chemische Energie, die z. B. Pflanzen wachsen lässt, oder auch elektrische Energie wie in Fotovoltaikanlagen. Wie viel Strahlungsenergie umgewandelt wird, hängt von den Eigenscha en des jeweiligen Materials ab. Dabei spielt auch die Farbe des Materials eine große Rolle: Dunkle Gegenstände absorbieren meist mehr Licht als helle – darum kann einem im Sommer in einem schwarzen T-Shirt ganz schön warm werden!
An Spiegeln und anderen sehr glatten Materialien prallen Lichtstrahlen fast vollständig ab, sie werden „reflektiert“. Daher sind sie gut geeignet, um Licht von seinem Weg abzulenken und zu bündeln, wie etwa für die Fingerheizung oder einen Solarkocher.

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