Direkt zur Hauptnavigation, zur Unternavigation dem Inhalt oder zum Seitenfuß

Mädchen tarnt sich mit grüner Hose farblich angepasst an den Boden

Mach dich unsichtbar

buntes Papier liegt auf dem Boden

Mach dich unsichtbar

buntes Papier auf Wiese

Mach dich unsichtbar

buntes Papier liegt auf Steinplatte

Mach dich unsichtbar

Suche nach Forscherideen

Noch mehr Praxisideen?

Jetzt Fortbildungen besuchen!

Sie brauchen

  • Papier
  • Bunt- und Filzstifte
  • Evtl. verschieden farbige Kleidung
  • Kinderschminke

Tarnen, Tricksen, Täuschen. Die Kinder schauen sich genauer um, um zu entdecken, welche Farben und Muster in ihrer Umgebung vorkommen und wie sie Dinge oder sich selbst darin tarnen bzw. verstecken können.

Alltagsbezug

Gebäude, Gegenstände und andere Dinge in unserem Lebensraum sind unterschiedlichst gestaltet – in etlichen Farben und Materialien. Vielleicht sind den Kindern schon mal die verschiedenen Muster der Sitze in öffentlichen Verkehrsmitteln aufgefallen. Auch in der freien Natur spielen Muster und Farben eine Rolle. Tiere haben z.B. seit jeher Strategien, um sich auf verschiedenen Hintergründen und Materialien in der Natur zu tarnen.

Der Versuch beginnt

Ein Junge hat sich im Garten erschreckt, weil direkt vor ihm ein Spatz hochgeflogen ist. Fast wäre er drauf getreten. „Den habe ich überhaupt nicht gesehen!“ ruft er. Ein Mädchen meint, dass es toll wäre, wenn wir uns auch so gut tarnen könnten, weil das Versteckspiel dann viel schwieriger würde. Viele Tiere und Pflanzen passen sich in Farbe und Form der Umgebung an. Überlegen Sie gemeinsam mit den Kindern, welche Tarnungen sie aus der Natur kennen. Probieren Sie danach das Tarnen mit Farben aus, indem die Kinder aus einem Zettelblock, Alt- oder Schmierpapier gleichfarbige Papierkügelchen herstellen: braune, grüne, gelbe, blaue, rote usw. Bei jüngeren Kindern bietet es sich an, erstmal nur mit Rot und Grün zu beginnen. Bitten Sie zwei, drei Kinder der Gruppe, die Kügelchen zu verteilen, z.B. draußen auf einer Wiese. Sie sollen sie dabei möglichst gut verstecken, z.B. gelbe Kugeln in der Nähe gelber Blüten, braune Kugeln auf Maulwurfshügeln und grüne im Gras. Lassen Sie die anderen Kinder der Gruppe im Anschluss über die Wiese laufen mit dem Auftrag, alle Kügelchen zu finden. Welche wurden von den Mädchen und Jungen gesehen oder übersehen? Werden alle Kügelchen entdeckt? Haben die Kinder Ideen, wann einige Papierkügelchen gut und wann sie eher schlecht erkennbar sind?

So geht es weiter

Lassen Sie die Kinder erkunden, wie sie sich selbst in der Umgebung tarnen und verstecken könnten. Eine Möglichkeit, sich selbst zu tarnen, ist, sich in den Farben der Umgebung zu kleiden oder zu schminken. Die Mädchen und Jungen können auch Äste oder Moos nutzen, um sich in der Vegetation zu verstecken. Ein dafür geeignetes Spiel ist das Beobachtungsspiel. Hier verstecken sich alle so, dass noch etwas von ihnen aus dem Versteck herausschaut und das suchende Kind hat den Auftrag, nur die anderen nur durch genaues Beobachten zu finden. Dabei bleibt es an seinem Platz. Spielen Sie das Spiel einmal mit und einmal ohne sich zu tarnen.

Der Hintergrund

Blüten haben besonders kontrastreiche Farben zur meist grünen Umgebung, damit sie von den Tieren, die sie zum Bestäuben brauchen, schnell und sicher gefunden werden. Eine Tarnung bewirkt genau das Gegenteil. Tiere, die sich tarnen, wollen eher unsichtbar sein, um sich so selbst vor Feinden zu schützen oder andere Tiere besser jagen zu können. Tarnung bedeutet auch, den anderen in die Irre zu führen. Dafür nutzen Tiere unterschiedlichste Strategien. Zum einen sind das farbliche und strukturelle Anpassungen. Tintenfische sind z.B. Meister der Tarnung: Sie wechseln blitzschnell ihre Farbe, um sich dem Untergrund anzupassen. Manche machen es ganz anders und sind extra auffällig, um möglichst gefährlich zu wirken. So imitiert die harmlose Schwebfliege das Aussehen einer Wespe oder das Tagpfauenauge tut so, als sei es ein größeres Tier mit riesigen Augen. Es gibt auch Tiere, die unangenehm (Stinktier) oder gar nicht (Rehkitz) riechen, um andere zu vergraulen bzw. nicht gefunden zu werden.

Kommentar schreiben

*Pflichtfelder

Kommentar schreiben
Haus der kleinen Forscher auf Facebook Haus der kleinen Forscher auf Twitter Haus der kleinen Forscher auf Youtube