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Mondphasen im Daumenkino

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Sie brauchen

  • 1-2 x Fotokarton, weiß
  • Lineal, Bleistif, Schere
  • Pappschablone , Durchmesser ca. 4,5 cm
  • Dünner schwarzer Stift
  • Locher
  • Stück Band oder 2 Briefklammern
  • Ggf. doppelseitiges Klebeband
  • Ggf. Stück Wellpappe

Ein Film besteht aus ganz vielen Einzelbildern, werden sie schnell hintereinander abgespielt, so ergibt sich eine Bewegung. Mit einem selbst gebastelten Daumenkino lassen sich die Mondphasen veranschaulichen.

Alltagsbezug

Viele Kinder wissen, dass der Mond mal ganz zu sehen ist, mal nur als Sichel und bei Neumond auch gar nicht. Wie kann man die einzelnen Phasen im Zeitraffer als Bewegung darstellen?

Versuchsüberblick

Zunächst erstellen die Kinder einen Zettelblock, auf den anschließend die einzelnen Mondphasen gemalt werden. Durch schnelles Durchblättern der einzelnen Seiten erleben die Kinder im Daumenkino den „Schnelldurchlauf“ der Verwandlung des Mondes.

Der Versuch beginnt

Jeder Fotokarton wird in 10 gleich große Rechtecke geschnitten (10,5 x 5,94 cm). Die Abmessungen werden mit Lineal und Bleistift vorgenommen; bei kleineren Kindern könnten die Bögen vorbereitet werden und die Kinder könnten entlang der Linien ausschneiden. Ein Kärtchen wird das Deckblatt des Daumenkinos und kann von den Kindern nach Belieben gestaltet werden. Auf die übrigen  Kärtchen werden Mondansichten gemalt. Hierzu sollte zunächst mithilfe der Pappschablone mit dem Bleistift auf jedes Kärtchen auf die rechte Seite -möglichst jeweils an der gleichen Stelle- ein Kreis gezeichnet werden. Anschließend werden beginnend beim Neumond mit dem schwarzen Stift die unterschiedlichen Ansichten des Mondes eingezeichnet s.u. Der sichtbare Bereich des Mondes könnte dabei weiß bleiben, der beschattete Teil schraffiert werden. Je feiner die Unterteilung ist, d.h. je mehr Kärtchen bemalt werden, desto flüssiger läuft später der Film im Daumenkino ab.

So geht es weiter

Nach Wunsch können die jeweiligen Phasen auch auf den Kärtchen vermerkt werden (Neumond, Mondsichel, erstes Viertel, Dreiviertelmond, Vollmond, Dreiviertelmond, letzes Viertel, Mondsichel, Neumond etc.). Bilder und Fotos der Mondphasen findet man übrigens auch in Büchern oder im Internet. Nun werden die Kärtchen am rechten Rand je 2mal gelocht, übereinandergelegt und mit dem Band zusammengefasst. Zur besseren Handhabung haben wir mit doppelseitigem Klebeband noch ein Stück Wellpappe um den Rand mit dem Band geklebt. Das Büchlein wird zum Betrachten in der linken Hand festgehalten und nach oben gedrückt. Über den Daumen der rechten Hand lässt man abschließend die einzelnen Seiten schnell hintereinander durch laufen.

Das passiert

Unser Daumenkino besteht aus Einzelbildern. Jedes ist ein wenig unterschiedlich zum vorherigen. Schnell hintereinander abgespielt, kann unser Auge sie nicht mehr als Einzelbilder wahrnehmen sondern erkennt eine fließende Bewegung. Der Versuch veranschaulicht weiterhin den Lauf des Mondes um die Erde und die sich durch die Beleuchtung durch die Sonne ergebenden Mondphasen.

Zur Fortsetzung

Alternativ können auch Fotos der Mondphasen aus dem Internet ausgedruckt und auf schwarzem Bastelkarton aufgeklebt werden oder die Kinder malen nach Vorlage der Fotos den Mond auf die Kärtchen. Im Rahmen eines längerfristigen Projektes können die Kinder selbst einen Mondphasenkalender erstellen, indem sie einen Monat lang möglichst regelmäßig den Mond beobachten und die jeweilige Beleuchtungsphase im Bild oder Foto dokumentieren. Es gibt verschiedene "Eselsbrücken"" die uns den weiteren Verlauf des Mondzyklus anzeigen; z.B. ( = Klammer auf, der Mond nimmt ab; ) = Klammer zu, der Mond nimmt zu. Gemeinsam mit den Kindern lassen sich vielleicht noch weitere Merksätze entwickeln. Natürlich kann auch das Prinzip des Daumenkinos weiterentwickelt oder auf andere Themen angewendet werden.

Der Hintergrund

Unser Daumenkino besteht aus Einzelbildern. Jedes ist ein wenig unterschiedlich zum vorherigen. Schnell hintereinander abgespielt, kann unser Auge sie nicht mehr als Einzelbilder wahrnehmen sondern erkennt eine fließende Bewegung.
Der Versuch veranschaulicht weiterhin den Lauf des Mondes um die Erde und die sich durch die Beleuchtung durch die Sonne ergebenden Mondphasen. Während seiner Reise um die Erde wird der Mond von der Sonne stets aus einem anderen Winkel beschienen. Steht der Mond beispielsweise von der Sonne aus gesehen hinter der Erde, so sehen wir seine beleuchtete Vorderseite als Vollmond. Steht der Mond dagegen zwischen Sonne und Erde, so blicken wir auf die Schattenseite des Mondes – es ist Neumond. Die Zeit zwischen Neumond und Vollmond wird mit zunehmend bezeichnet. Zwischen Vollmond und Neumond ist sie abnehmend.

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