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Mondphasen

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  • Starke Taschenlampe
  • Tennisball
  • Tischtennisball

In manchen Nächten ist der Mond ganz zu sehen, dann nimmt er bis auf eine schmale Sichel ab, bevor er bei Neumond völlig zu verschwinden scheint. Anschließend wird die Sichel von der anderen Seite aus breiter, bis schließlich nach ca. 29,5 Tagen der nächste Vollmond erreicht ist.

Alltagsbezug

Kinder wissen, dass der Mond machmal groß und rund ist, manchmal nur eine schmale Sichel.

Versuchsüberblick

Im Verlauf von etwa vier Wochen umrundet der Mond einmal die Erde. Daraus ergeben sich die sogenannten Mondphasen, wobei von der Erde aus jeweils mehr oder weniger der beleuchteten Mondseite zu sehen ist. Der Versuch stellt mit einfachen Mitteln die verschiedenen Konstellationen der beteiligten Himmelskörper und die jeweilige "Beleuchtungssituation" dar.

Der Versuch beginnt

Im Versuchslabor muss es dunkel sein. Ein Kind spielt die Sonne und bedient die Taschenlampe. Sie wird eingeschaltet und bleibt fest in ihrer Position am Boden liegen. Nun legen die Kinder den Tennisball als Erde in die Mitte des Lichtkegels. Der Tischtennisball ist der Mond und wird zwischen Sonne und Erde positioniert. Nun "wandert" der Mond entgegen dem Uhrzeigersinn um die Erde. Um die Beleuchtungsentwicklung des Mondes zu verfolgen, müssen die Kinder den Tischtennisball in den verschiedenen Positionen über den Tennisball hinweg anpeilen. Es empfiehlt sich, den Tischtennisball einige Zentimeter über dem Boden zu halten, um die Neigung der Mondbahn zu berücksichtigen und der Gefahr einer Mond- oder Sonnenfinsternis zu entgehen.

Das passiert

Der Versuch simuliert den Lauf des Mondes um die Erde. Die Sonne bestrahlt jeweils eine Halbseite der beiden Himmelskörper durchgängig. Die Kinder erleben, dass von der Erde aus immer ein veränderlicher Anteil der beleuchteten Mondseite zu sehen ist, während der andere Teil im Schatten liegt.

Ideen zur Fortsetzung

Der Versuchsaufbau ist weiterhin geeignet, um auch besondere Himmelserscheinung darzustellen, wie sie beispielsweise bei einer Mond- oder Sonnenfinsternis auftreten. Bei der Mondfinsternis bilden Sonne, Erde und Mond eine Gerade - der Mond bewegt sich durch den Kernschatten der Erde. Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn sich der Mond vor die Sonnenscheibe schiebt - hier liegen Sonne, Mond und Erde auf einer Linie; der Kernschatten des Mondes wandert über die Erdoberfläche.

Der Hintergrund

Der Mond leuchtet nicht selbst, sondern wird von unserem Stern angestrahlt. Während seiner Reise um die Erde wird er von der Sonne stets aus einem anderen Winkel beschienen. Steht der Mond beispielsweise von der Sonne aus gesehen hinter der Erde, so sehen wir seine beleuchtete Vorderseite als Vollmond. Steht der Mond dagegen zwischen Sonne und Erde, so blicken wir auf die Schattenseite des Mondes - es ist Neumond. Die Zeit zwischen Neumond und Vollmond wird mit zunehmend bezeichnet. Zwischen Vollmond und Neumond ist sie abnehmend. Da die Umlaufbahn des Mondes ca. 5° gegen die Erdbahnebene geneigt ist, kommt es nicht bei jedem Vollmond zu einer Mond- bzw. bei Neumond zu einer Sonnenfinsternis.

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